"Baden-Württemberg" auf Probefahrt

Begonnen von Blinki, 06 April 2016, 21:47:44

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ede144

Zitat von: Matrose71 am 12 April 2016, 22:39:15
Salve Urs,

ZitatDie F 125 ist eine Fregatte für den Einsatz in Krisensituationen und hat eine dementsprechende starke Rohrwaffen-Bewaffnung für Verteidigung und Angriff.

In einer symmetrischen Konfliktsituation ist sie aber nahezu unbrauchbar, da sie außer Selbstverteidigung, weder U-Jagd noch Luftabwehr kann und für ein einziges eher asymmetrisches Szenario ist der Kahn m.M. nach zu groß und viel zu teuer.


Die 127er kommen anscheinend in Mode, die RN will mit der T26 auch 100 km weit schießen und die USN hatte mal geplant eine zweistellige Anzahl Zerstörer für NGFS zu beschaffen.

Der Vorteil der F125 ist ihre lange Ausdauer. Sie muß nicht in fernen Einsatzgebieten quasi nach 4 Wochen drehen und wieder nach Hause fahren um ihre Werftüberholung zu machen. Und wenn ich sie als Geleitschutz einsetzen will, muss man nur Hubschrauber mit U-Jagdfähigkeiten auf ihr stationieren, die Fähigkeit hat sie.
Und ein Geleitzugkommandant freut sich auch, wenn er nicht dem Kapitän auf der Brücke im Weg steht.

Was dann mit den Modulflächen in Zukunft noch gemacht wird kann man im Moment nicht sagen.

Darius


t-geronimo

Gruß, Thorsten

"There is every possibility that things are going to change completely."
(Captain Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941)

Forum MarineArchiv / Historisches MarineArchiv

Urs Heßling

moin, Thorsten,

mal wieder oh je : "Zimmer" an Bord  :-D .. und das bei einer nordseenahen Zeitung :roll:

Aber es freut den Ergonomen, daß die Kammern , die er mitgestaltet hat, gelobt werden.

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

RonnyM

...ja, da liegen Welten dazwischen...

Wenn ich an meinen Z 4 Zeiten denke, wo über 80 Mann im U-Deck "wohnten", die heute auf eine 3-Mann-Kammer geschrumpft sind - dazu noch ne`eigene Nasszelle... :O/Y

Ich finde es nachteilig, nach spätestens 4 Monaten wieder runter vom Dampfer. Wie soll da ein Zusammengehörigkeitsgefühl entstehen. Zumal sie ja heute auch nicht mehr im Hafen an Bord übernachten können. :cry:  Das ist ja wie ein Arbeitsplatz in der freien Wirtschaft.

Für mich lautet das Fazit: Früher war alles besser. :biggre:

Grüße Ronny
...keen Tähn im Muul,
over La Paloma fleuten...

Hastei

hallo,
ich habe da mal eine Frage betr. Leinenkommando beim Anlegen.
Ich kenn das so, Seeleute auf der Back und der Schanz werfen eine Wurfleine zur Pier, an der ist eine Festmachertrosse gebunden,die  von Personen auf der Pier dichtgeholt und um einen Poller gelegt wurden. Soweit so gut. Jetzt haben aber die neuen Fregatten Festmacherleinen z.B. nicht auf der Back, sondern im Schiff, also unter der Back bzw.Schanz (Flugdeck). Durch Öffnungen im Rumpf sehe ich diese Leinen rauskommen. Wie werden diese Leinen an Land gebracht ? Denn durch diese verh.kleinen Öffnungen kann man ja schlecht Wurfleinen werfen. Und sehen kann man durch diese Öffnungen auch nicht viel. Auch möchte ich mal wissen , wie eine Schleppverbindung zum Schlepper zustande kommt.
Es grüßt der fragende Hastei

Hastei

und dann habe ich hier noch paar frische Fotos von unserem MK Mitglied Eberhard T. Er hat sie vor Cuxhaven gemacht.                 Danke Eberhard.

smutje505

Danke Eberhard und Harald für die Foto's top

Big A

Moin Harald,

wegen der Wurfleinen:

Person an Oberdeck lässt Wurfleine vom Oberdeck zur Klüse runter, dort wird sie reingeholt, an die Leine gebändselt und von Oberdeck aus geworfen.  Schleppleine analog.

Axel
Weapons are no good unless there are guts on both sides of the bayonet.
(Gen. Walter Kruger, 6th Army)

Real men don't need experts to tell them whose asses to kick.

Redfive

Auf der Sachsen haben wir die Wurfleine durch die Lucke abgeschossen oder geworfen, soviel Platz geben die Lucken schon her.
Werft: Schwerer Kreuzer Prinz Eugen, Leichter Kreuzer Nürnberg

Hastei

hallo Axel,
verstehe ich das richtig - bevor der Werfer an Oberdeck den Lederbeutel an Land wirft, läßt er das andere Ende runter (wo sieht er, wo die Luke ist ?) und die unten fischen mit einem Bootshaken das Ende um es dann innen an die Festmacher Leine zu bänseln ? Dann wirft er ?
Irgendwie scheint das ja zu funktionieren .  :-D

Hastei

Redfive - schießen kann ich mir vorstellen , aber werfen? Der Werfer schwingt den Lederbeutel wie ein Cowboy sein Lasso und dann erst geht es ab, mit wechselhaftem Erfolg. Und durch die "kleine " Luke ?  Aber wie ich schon sagte, es scheint ja zu klappen .
Gruß Hastei

Kaschube_29

Moin Hastei,

zu meiner aktiven Seefahrtszeit in der Deutschen Marine (1981 - 2005) gab es auch Leinenschießgeräte (Aufsätze auf einem Gewehr G3), mit denen die Wurfleine verschossen (und nicht geworfen) wurde.

Bis dann,

Kaschube_29 (Axel)
Immer eine Handbreit Wasser unter den Kiel (Bcегда семь футов под кильем)!

Darius

Hallo Eberhard und Harald,

vielen Dank für die schönen Fotos.

:MG:

Darius

Hastei

Kaschube,
ja, um 1970 wurde noch i.d.R.eine sog. Bola geworfen. Der Werfer stand auf dem Spill (!) , alle gingen in Deckung  :-D ,dann schwang er seine Bola und im hohen Bogen sauste die Wurfleine zum empfangen Ziel, z.B. die Pier oder einem nebenherfahrenden Schiff. Manchmal brauchte er mehrere Anläufe bis es klappte. Ab und zu wurde auch ein Schießgerät,kein G3 (!), benutzt. Wann was gebraucht wurde ist mir nicht bekannt, die Entscheidung darüber traf die Seemännische Nr.1
Gruß Hastei

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