Schlacht in der Javasee

Begonnen von Albatros, 04 Dezember 2007, 10:44:08

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Ralf

Ich kann diese -peep- Diksussion auch nicht hören, dass die -peep- P40 doch wirklich -peep-  Wunderflugzeuge waren. Zudem ist es ja -peep- einfach, einen -peep- Tiefflugangriff mit einem -peep- StuKa-Angriff zu vergleichen... Aber das wird mir sicher wieder -peep- gut gegenargumentiert!  :MLL:

Was mich aber -peep- an den Argumenten von Kosmos stört, ist, dass es sich -peep- so anhört (liest), als wäre er dabei gewesen und er selbst die -peep- Handbücher für -peep- Tief- und/oder Stuka-Angriffe geschrieben hätte...  flop

Man entschuldige meine -peep- Ausdrucksweise!  :MG:
Gruß
Ralf
___________________________________________
,,Du kannst Dein Leben nicht verlängern und Du kannst es auch nicht verbreitern. Aber Du kannst es vertiefen!"
Gorch Fock

Mario

Im Kreuzerbuch von Franz Kurowski (ja, ich weiß, die Quelle ist nicht seriös  :roll: )steht zu lesen, daß Admiral Doorman desöfteren von Admiral Helfrich den Befehl zu offensiven Handlungen erhalten hatte, diesen aber entweder gar nicht, oder nur höchst ungern ausgeführt hatte. Möglicherweise war dem holländischem Admiral die ausweglose Lage klar und er wollte seine wenigen Einheiten nicht verheizen.

Big A

Oh Ralf,  :O-_; welch großes Wort gelassen ausgesprochen...

:MG:

Axel
Weapons are no good unless there are guts on both sides of the bayonet.
(Gen. Walter Kruger, 6th Army)

Real men don't need experts to tell them whose asses to kick.

t-geronimo

Gruß, Thorsten

"There is every possibility that things are going to change completely."
(Captain Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941)

Forum MarineArchiv / Historisches MarineArchiv

Big A

Manchen Verbrechern ist wirklich nichts mehr heilig... :MS:

Axel
Weapons are no good unless there are guts on both sides of the bayonet.
(Gen. Walter Kruger, 6th Army)

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thommy_l

Hallo,

es würde mich sehr interessieren, wie das Wrack eines 5000t Kreuzers (Hr. Ms. De Ruyter) spurlos verschwinden kann.

Grüße
Thommy

cocacabanabas

Zitat von: thommy_l am 17 November 2016, 00:37:06
Hallo,

es würde mich sehr interessieren, wie das Wrack eines 5000t Kreuzers (Hr. Ms. De Ruyter) spurlos verschwinden kann.

Grüße
Thommy


Steter Tropfen höhlt den Stein.

Big A

Nun, wenn 15 Jahre lang mit Dynamit und ähnlichem an den Wracks "gearbeitet" wird - und es ist da ja nicht allzu tief - dann ist das schon vorstellbar, dass diese Kriegsgräber bis zum verschwinden geschändet werden. Und wenn dann auch keine staatlichen Schutzmechanismen wirksam durchgesetzt werden...

Axel
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Trimmer

Hallo - Axel schreibt schon richtig das manchen Verbrechern nichts heilig ist - nun muss ich aber auch dazu " einwerfen " wieviel  "Sammler" es gibt  die für Artifakte  - egal woher sie stammen - jede Menge Geld auf den Tisch legen. Das fängt doch auch hier in Europa bei der Plünderung von Kriegsgräbern an  wo man dann immer wieder EKMs , Auszeichnungen und sonstige Dinge bei ebay findet.  :BangHead:  Schutzmechanismen  - kaum . Da gibt es dann mal ein aufstöhnen in der Presse und das wars

Gruß - Achim - Trimmer
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

RonnyM

Ich meine auch, dass diese Menge an Tonnen Stahl nicht mit den Fischerbooten geborgen werden können. Da muß doch ein ganz anderes Hebegeschirr vorhanden sein als für Netze.

Andererseits hatte man wohl danach kein Auge mehr daruf geworfen die Wracks unter Beobachtung zu stellen. Aber spurlos verschwunden macht mich schon stutzig.

Grüße Ronny
...keen Tähn im Muul,
over La Paloma fleuten...

beck.Schulte

Und wenn dann auch keine staatlichen Schutzmechanismen wirksam durchgesetzt werden...  Da sollten wir uns in der BRD mal nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Was deutsche staatliche Stellen sich z.B.  im Fall UB46 und Breslau geleistet oder besser nicht geleistet haben; sollte uns doch zu etwas mehr Zurückhaltung und von Vorverurteilungen abhalten. Was sich 1992 mit der ,,Beisetzung" der deutschen Knochen abspielte war beschämend. Ähnliches betrifft das Wrack der Breslau. Während die Türkei streng darauf achtet das nur mit  Zustimmung von GB und F und immer in Begleitung türkischer Marinetaucher die Wracks betaucht werden dürfen, interessiert es  in der BRD und deren Vertretung in Ankara anscheinend keinen was sich bei  den  deutschen ,,Krieg-Wracks" abspielt . Mir haben in den 90zigern drei türkische Taucher erklärt, das sie wenn überhaupt nur die Signalstation Kumkale informieren. Von deutscherseits hätten sie noch niemals was gehört. Na ja immerhin haben sie eine Reihe von Filmaufnahmen von dort aus der Tiefe mitgebracht. Passt aber alles irgendwie zur Verfassungstradition auch des Bewaffneten – THW – See.

thommy_l

Hallo

Zitat von: RonnyM am 17 November 2016, 11:15:46
Ich meine auch, dass diese Menge an Tonnen Stahl nicht mit den Fischerbooten geborgen werden können. Da muß doch ein ganz anderes Hebegeschirr vorhanden sein als für Netze.

Andererseits hatte man wohl danach kein Auge mehr daruf geworfen die Wracks unter Beobachtung zu stellen. Aber spurlos verschwunden macht mich schon stutzig.

Die beiden hervorgehobenen Stellen in Ronnys Beitrag treffen genau meine Meinung. Hier muß doch jemand ganz aufmerksam weggesehen haben.
Ob da ein paar Gramm Vitamin B verteilt wurden?

Grüße
Thommy

halina

#57
Die 3 Wracks der niederländischen Marine sind wohl nicht spurlos verschwunden , denn Fischer
aus Indonesien sollen dem niederländischen Fernsehen berichtet haben , dass die Wracks in den
Hafen von Surabaya zur Schrottverwertung geschleppt worden seien .
Möchte jedoch annehmen dass die Wracks von Schrottfirmen gesprengt und in Einzelteile in den
Hafen verfrachtet wurden , ein Vorfall eklatanter Grabschändung , waren doch noch viele Tote in
den Wracks eingeschlossen , insgesamt ca. 900 Marinesoldaten sind mit ihren Schiffen untergegangen.
Auf dem Flaggschiff von Admiral Karel Doormann , des Kreuzers "Hr.Ms.De Ruyter" gingen 334
Besatzungsangehörige  mit dem Schiff unter , dabei auch Karel Doormann .
                                                                                                                           halina

Zur Erinnerung  eines der letzten Fotos des Kreuzers vor dem Seegefecht in der Java-See am 27.2. 1942 , versenkt durch 2 Torpedotreffer ,   Urheber :  Naval Historical Collection  ( gemeinfrei )

                         
" Man muss nicht unbedingt das Licht des Anderen ausblasen , um das eigene Licht leuchten
zu lassen"
                      Phil Borman

juergenwaldmann

Na , na , das passiert doch auch mit den Wracks der Flüchtlingsschiffe ,
da tauchen Koffer und Wertgegenstände auf den Flohmärkten auf .
Auch die Ostsee ist ein Massengrab , wer will und kann da über die
Zustände in der Javasee richten ?
Nach 70 Jahren sollte man das Thema klein halten .
Jürgen

Trimmer

Hallo Jürgen - nun ich denke das man dieses Thema nicht " klein halten " sollte. Sieh Dir bitte mal an wieviele Menschen noch heute nach Spuren ihrer Väter, Mütter usw. suchen. Mit diesen " Grabräubern " wird oft die letzte Möglichkeit zerstört. Ferner würde ich es auch pietätlos finden wenn hier auf einem Friedhof die Todenruhe missachtet wird - und genau so sehe ich das bei einem Seemannsgrab - egal ob es deutsche oder englische, australische , amerikanische Seeleute waren

Gruß - Achim  - Trimmer
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

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