USS (LHD-6) Bonhomme Richard in Flammen.

Begonnen von oleg69, 12 Juli 2020, 21:21:05

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Ulrich Rudofsky

#15
Es hat eine Schlagseite laut eines gestrigen Zeitungsberichts

https://news.usni.org/2020/07/13/fire-fight-intensifies-on-uss-bonhomme-richard-5-sailors-still-hospitalized
"The superstructure and the upper decks continue to burn and sustain damage, and the forward mast has collapsed," Rear Adm. Philip Sobeck, the Expeditionary Strike Group 3 commander, said during a Monday morning media briefing at the base, "and the ship is listing. However, dewatering is in progress."


https://static01.nyt.com/images/2020/07/13/us/13SHIPFIRE/merlin_174531327_848adaa7-4a67-46e5-a3fd-2c38d5a7f7be-superJumbo.jpg?quality=90&auto=webp
Ulrich Rudofsky

Seafire

Auf den Bildern sieht man die Neigung des Schiffes. Bleibt dann die Frage, ob es wirklich zu halten ist. Der Brand dauert schon gute drei Tage!

maxim

Die Schäden innen müssen gewaltig sein, auch wenn anscheinend die Maschinenanlagen (veralteter Dampfturbinenantrieb) noch in Ordnung sind. Da macht es langsam nur noch für die Bergungskosten und fürs Image einen Unterschied, ob die jetzt auch noch kentert oder nicht.

Ulrich Rudofsky

Ulrich Rudofsky

Seafire

Da wäre Abschreiben wohl die bessere Alternative.



Darius


t-geronimo

Aufgrund der Relevanz (die sich in voller Tragweite wohl erst noch zeigen wird) und Resonanz habe ich dieses Thema mal zu einem eigenen abgetrennt.
Gruß, Thorsten

"There is every possibility that things are going to change completely."
(Captain Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941)

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Seafire

Das ist eine gute Idee! WAS wird aus dem Schiff? WER hat was zu verantworten? WIE konnte es zu diesem schwerwiegenden Unglück kommen?

Ulrich Rudofsky

Schon wieder ein Feuer bei Werftarbeiten. Die US Navy befehlt General Dynamics-Werft, die Arbeit nach einem kleinen Brand auf dem Kriegsschiff Kearsarge zu stoppen.  Es ist noch nicht entschieden, ob die USS Bonhomme Richard überhaupt repariert wird.  Manche Stellen im Schiff wurden bis auf 1200 F/649 C erhitzt.

"US Navy orders General Dynamics shipyard to stop work after small fire on the warship Kearsarge"
https://www.defensenews.com/naval/2020/07/18/us-navy-orders-to-general-dynamics-nassco-to-stop-work-after-fire-on-uss-kearsarge/

Ulrich Rudofsky

Urs Heßling

moin,

Zitat von: Ulrich Rudofsky am 21 Juli 2020, 19:07:53
Manche Stellen im Schiff wurden bis auf 1200 F/649 C erhitzt.
Soweit ich mich an Forderungen betr. Widerstandsfähigkeit von Stahl im Kriegsschiffbau erinnern kann, wäre das eine für Feuer vergleichsweise geringe Temperatur ...
Aber unser Admin und "Feuerfachmann" Thorsten kann dazu sicher kompetentere Auskunft geben.

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Ulrich Rudofsky

z.B. Aluninium-Legierung Schmeltzpunkte   463 – 671 C

Ulrich Rudofsky

kalli

Also Stahl glüht z.B. bei diesen Temperaturen bereits. Wenn das längere Zeit anhält, verändert sich bereits die Kristallstruktur (Weichglühen). Das kann zu einer anderen Stahlqualität führen, die von der ursprünglichen so abweicht, dass sie dem vorgesehenen Einsatz nicht mehr entspricht. Da meine Thermodynamik-Vorlesungen nun doch schon etwas lange her sind, kann ich das nicht besser begründen.

t-geronimo

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es da drin so "kalt" gewesen sein soll.
Und je heißer, desto mehr verliert Stahl seine Festigkeit. Ein weiteres Problem ist die Ausdehnung. Da wird so einiges verzogen sein.

Eine nette Bilderserie:
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Gruß, Thorsten

"There is every possibility that things are going to change completely."
(Captain Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941)

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