Welches Marine-Buch liest Du derzeit ???

Begonnen von Mario, 27 Mai 2006, 18:30:29

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Urs Heßling

moin,
als Dankeschön-Geschenk an einen Schnellbootfahrer ...  :ML:
Wir fuhren 205/206 - Erlebnisberichte deutscher UBootfahrer, herausgegeben im Selbstverlag des Verbandes deutscher UBootfahrer (VdU), 2021

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

M-54842

#1411
Ich lese gerade ,,Das letzte Torpedoboot" von Manfred Dittrich.
Der Zeitzeuge schildert in diesem Bericht die Einsätze des Torpedobootes T 36 unter dem Kommandanten, Kapitänleutnant Robert Hering, zwischen Dezember 1944 und Mai 1945. Am 30. Januar 1945 nehmen die Männer an der Rettung von ,,Wilhelm Gustloff"-Schiffbrüchigen aus den eisigen Fluten der Ostsee teil. Ein gewagtes Unternehmen führt T 36 Ende März nach Gotenhafen, und hier gelingt es durch den Beschuß von Landzielen, deutsche Verbände zu entlasten und Soldaten und Zivilisten in den Westen zu bringen. Nachdem das Boot auf eine Mine gelaufen ist, wird es kurz darauf, am 4. Mai 1945, durch einen Fliegerangriff versenkt.
Der Autor ist Absolvent der Marineunteroffiziersvorschule in St. Wolfgang am See.

Ulrich Rudofsky

Dieses Buch werde ich bald lesen.

Operation Underworld: How the Mafia and U.S. Government Teamed Up to Win World War II.  Matthew Black.  [Operation Underworld: Wie die Mafia und die US-Regierung sich zusammenschlossen, um den Zweiten Weltkrieg zu gewinnen.]

Veröffentlichung am 27. Dezember 2022.   

Die bis jetzt unbekannte Geschichte wie die U.S. Navy einen geheimen Deal mit der New York Mafia machte, um die New Yorker Häfen vor deutschen Saboteuren zu sichern.  Hilfe in der Vorbereitung für die Landung in Sizilien wurde angablich auch von der Mafia unterstützt.
Ulrich Rudofsky

M-54842

Ich lese gerade ein neues Buch aus dem Hause Urbanke mit tollen, größtenteils unbekannten Fotos.
Das Werk ist unter dem Titel ,,U-Bootmänner als Panzerjäger
Das Marine-Panzerjagd-Regiment 1 und die Kämpfe bei Hamburg im April/Mai 1945" erschienen. Vom Verlag heißt es zum Buch:
,,Anfang April 1945 zeichnet sich ab, daß die Kapitulation der Wehrmacht nur noch eine Frage von Tagen oder Wochen ist. Doch trotz dieser aussichtlosen Perspektive leisten die deutschen Truppen dem Gegner immer noch erbitterten Widerstand. Längst geht es den meisten Frontsoldaten nicht mehr um einen ohnehin illusorischen Endsieg. Inzwischen haben andere Ziele Priorität. Flüchtlingstrecks muß der Weg nach Westen offen gehalten werden, Zivilisten und verwundeten Kameraden ist die Evakuierung über See zu ermöglichen oder auch einfach nur Kameraden der Weg nach Westen freizukämpfen. Das große Angstgespenst an der Ostfront ist, von den Russen überrollt und dann ihren Repressalien ausgesetzt zu sein.
Die wenigsten Interessierten wissen heute, daß zur Umsetzung der genannten Ziele auch an der Westfront ein hinhaltender Kampf gegen Briten und Amerikaner nötig war. Es wird im April also auf Zeit gespielt, denn jeder Tag, den die Wehrmachttruppen im Westen eine Kapitulation herauszögern, rettet im Osten tausenden, ja zehntausenden von Menschen das Leben. Doch noch lebt Hitler und trifft in Berlin seine realitätsfernen Entscheidungen. Sich seinen Befehlen entgegenzustellen, kann in diesen Tagen schnell den Tod bedeuten.
In dieser Situation bereitete sich die Millionenstadt Hamburg auf die ,,Verteidigung bis zur letzten Patrone" vor. Ein Desaster droht sich abzuzeichnen. Aus Mangel an Truppen greift das Oberkommando der Wehrmacht Anfang April verstärkt auf Marinesoldaten zurück, deren Schiffe gesunken, beschädigt oder wegen Brennstoffmangel nicht mehr auslaufklar sind. Zu diesen Männern zählen auch ca. 2.000 U-Bootmänner die in der Elbmetropole auf die Fertigstellung oder Reparatur ihrer Boote gewartet haben. Sie laufen also nicht mehr mit Ihren Booten zur Feindfahrt aus, sondern stellen sich im Rahmen des Marine-Panzerjagd-Regiments 1 den Briten mit Panzerfäusten entgegen. Geführt von einem besonnen Kampfkommandanten Hamburgs leisten sie derart dosierten Widerstand, daß so viel Zeit gewonnen werden kann, um Hamburg schließlich kampflos zu übergeben und durch das Stoppen der Briten an der Elbe, die Ostseehäfen etwa 14 Tage länger für Flüchtlinge offen zu halten. Das vorliegende Buch ist ein spannendes Stück Zeitgeschichte, das einen etwas anderen Blick auf die damaligen Ereignisse erlaubt. Folgen Sie dem Kampf der U-Bootmänner in den Harburger Bergen und an der Elbe, der bis heute nie zusammenfassend dargestellt wurde und der zehntausenden von Menschen das Leben rettete."

Urs Heßling

"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

M-54842

Zitat von: Urs Heßling am 31 Dezember 2022, 15:25:50
moin,

mit "Ali" Cremer auf dem Einbandbild ?

Gruß, Urs

Korrekt.  :TU:)
Ali Cremer mit RK, Luftwaffen-Tarnjacke und Marine-Schirmmütze.

Darius

Zitat von: M-54842 am 31 Dezember 2022, 12:00:56
Ich lese gerade ein neues Buch aus dem Hause Urbanke mit tollen, größtenteils unbekannten Fotos.
Das Werk ist unter dem Titel ,,U-Bootmänner als Panzerjäger
Das Marine-Panzerjagd-Regiment 1 und die Kämpfe bei Hamburg im April/Mai 1945" erschienen.

Danke für den Hinweis.
Bin damals (vor 2 Jahren) bei den Auswertungen des KTB Skl, Teil A, für 1945 auch über diesen Verband gestolpert.

26.04.1945:
ZitatDurch Panzervernichtungsabt. K.Kapt. Krämer (31. U-Flott.) südl. Harburg 30 von 39 abgeschossenen Panzern vernichtet. Abt. hat sich hervorragend geschlagen, Verluste teilweise sehr schwer.[...]

Buch kommt auf die "Beschaffungsliste".


:MG:

Darius

M-54842

Habe heute das interessante Buch ,,Notflagge vor Hiddensee" von Bernd Goltings erhalten. Zum Buch heißt es vom Verlag:
,,Das vorliegende Buch beschreibt das überaus spannende Thema Schiffbruch und Seenotrettung in den Gewässern um Hiddensee. Damit widmet es sich einem äußerst bemerkenswerten, bisher aber wenig erforschten Kapitel Inselgeschichte. In dem Seegebiet, welches den schmalen und idyllischen Landstrich westlich von Rügen umgibt, wurden in der Vergangenheit oft harte und schonungslose Kämpfe geführt. Wenn in Not geratene Handelsfahrer, um ihr Leben fürchtend, auf ihre unerschrockenen Helfer trafen, gab es stets nur einen Gegner: die stürmische Ostsee. Diese außergewöhnlichen Begegnungen werden in der hier vorliegenden Abhandlung eindrucksvoll dargestellt. Alle Rettungsfahrten der Hiddenseer Seenotretter, darunter bisher wenig bekannte und zum Teil hochdramatische Strandungsberichte, sowie viele originale Urteile der Seeämter wurden hierfür zusammengetragen. Der Autor schildert die Schicksale der Besatzungen, die Bergung ihrer Schiffe und die danach üblichen Abläufe. Er verdeutlicht erstmals auch die Rolle der Inselbevölkerung bei der Unterstützung vieler Rettungsaktionen. Ihre Taten waren beispielhaft und verdienen es, näher betrachtet zu werden. Diese Veröffentlichung ist auch eine ausführliche und sachkundige Darstellung der Hiddenseer Rettungsmannschaft. Die Entstehungsgeschichte und die Ausrüstung dieser Station der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) vom ersten Ruderrettungsboot in der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart bilden hierbei einen Schwerpunkt. Zusätzlich werden die umliegenden Seenotrettungsstationen Dranske, Wittower Posthaus, Barhöft und Stralsund beschrieben. All das wird durch viel Wissenswertes über die Geschichte der Insel Hiddensee ergänzt und anhand zahlreicher seltener, bisher unveröffentlichter Abbildungen sowie einem sorgfältig recherchierten Strandungsregister vervollständigt. Dieses beginnt im Jahr 1723 und beschreibt 125 Schiffsunfälle."

Violoncello

Hallo zusammen,

von "Lesen" kann sicherlich nicht die Rede sein. Aber in einem Forum, das dem Schaffen Erich Gröners eng verbunden ist, muss unbedingt einmal als Buchtipp auf die auf vom Oberkommando der Kriegsmarine,3./Skl, herausgegebene M.Dv. Nr. 135 / L.Dv. 1203 "Die Handelsflotten der Welt" verwiesen werden. Der Bearbeiter dieser Dienstvorschrift war Erich Gröner. Es ist schier unfassbar, was hier lange vor der Entwicklung elektronischer Datenbanken an Material zusammengetragen worden ist. Dies erfordert höchste Konzentration und Ausdauer. Wer einmal den Versuch unternommen hat, eine umfassende Darstellung eines umfassenden Themas zu schreiben, wird dies ermessen können. Die zum Teil in Formeln gegossene Datenfülle auf engstem Raum, deren Verständnis einige Übung erfordert, bereitet zudem in der Wahrnehmung wegen der Schriftgröße beträchtliche Anstrengungen.

Mir liegt gerade neu erworben die Ausgabe "Die Handelsflotten der Welt 1942" (Stand 1.9.42 / Nachtrag 1.11.42) vor. Trotz des Alters von ziemlich genau 80 Jahren ist das Buch nur leicht vergilbt. Die Papierqualität ist trotz der sicherlich gegebenen kriegsbedingten Einschränkungen erstaunlich gut.

Viele Grüße

Violoncello

Peter K.

Das kann ich nur bestätigen! Ich habe hier sowohl die erwähnte Originalausgabe, als auch die Reprint-Ausgabe des Lehmann-Verlages von 1976. Tatsächlich ist das Original auch bei mir in einem besseren Zustand! Allerdings wurde es von mir auch intensiver genutzt.
Grüße aus Österreich
Peter K.

www.forum-marinearchiv.de

kalli

Vor Kurzem habe ich mir ,,Warships of the Soviet Fleets, 1939-1945" gekauft. Es ist der erste Band einer Reihe, die 3 Bände umfasst (der 2. Band ist soeben erschienen). Der erste Band behandelt Kreuzer, Zerstörer, U-Boote, Monitore, Kanonenboote, MTB´s. Das Buch ist großformatig (24 x 29 cm, 352 Seiten), übersichtlich mit Tabellen, Zeichnungen (sehr gut von Tomasz Grotnik), Fotografien gestaltet und in einer sehr guten Druck-und Buchbinderqualität hergestellt (printed and bound in India!).
Die als Fachleute für dieses Marinegebiet geltenden und durchaus auch hier bekannten Autoren Przemyslaw Budzbon, Jan Radziemski, Marek Twardowski haben eine ordentliche Fleißarbeit hingelegt. Einen kleinen ,,Makel" möchte ich aber auch anführen. Die 3 Autoren haben für ihr Werk wohl ausschließlich als Quellen die Veröffentlichungen von Berezhnoj (die Bibel über die sowjetische Flotte bis 1945), Morozov, Kulagin, Shirokorad genutzt. Das wird auch ausdrücklich in der Quellenangabe angegeben. Dazu die Veröffentlichungen in Morskoj sbornik, Sudostroenie, Midel Shpangout, Morskaja kollektsija, Morskaja Kampanija und andere. Auch die Fotos sind überwiegend bekannt (Sammlungen von Twardowski, Lemachko, Budzbon, Kostrichenko...). Wer diese Veröffentlichungen hat oder kennt, der findet hier nichts Neues.
Vorteil: Übersichtlichkeit in einem Band und in englischer Sprache verfasst. Nun zum Preis: Bei amazon für 48,34 €, Band 2 ("Warships of the Soviet Fleets, 1939-1945: Escorts and Smaller Fighting Ships", 304 Seiten) für 43,51 €.

t-geronimo

Vielen Dank für den Tipp!  :TU:)

Das wird bei mir eine große Lücke füllen  :-) (wenn auch eine Lücke in den Geldbeutel reißen  :-D).
Gruß, Thorsten

"There is every possibility that things are going to change completely."
(Captain Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941)

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maxim


Peter K.

Danke für deinen Hinweis, KALLI, denn ansonsten hätte ich vielleicht das Erscheinen des zweiten Bandes übersehen. Und den hätte ich schon gerne, da ich den ersten im Dezember gekauft und für gut befunden hatte. Im Mai soll dann der dritte Band erscheinen, allerdings scheint der etwas teurer zu sein.
Grüße aus Österreich
Peter K.

www.forum-marinearchiv.de

M-54842

Ich lese gerade das Buch der Crew X/41.

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