Nürnberg mit 16 MAN M12Z 32/44

Begonnen von StanS, 01 Februar 2026, 06:32:11

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Smutje Peter

Übrigens;

Ich die habe Wellenlängen und die übertragene Leistung von Z 51 mit denen der Diesel-Leipzig verglichen.
Dabei komme ich auf weniger als 100 to Gewicht für die Wellen der Diesel-Leipzig. Also höchstens 80 bis 90 to mehr als bei der original Leipzig. Ich würde aber trotzdem die angenommenen 125 to Mehrgewicht für die Anlage beibehalten. Als Reserve für Fehler und den 2. Schornstein oder ähnliches.     
Gruß

Peter aus Nürnberg

Sven L.

Die Abgasleitungen passen noch unter das Panzerdeck.

Im übrigen würde ich, gemäß deiner Zeichnung, die Motorensätze der Mittelwelle direkt an die Maschinenräume der Außenwelle hinschieben. So gewinnst du Platz für den Hilfskessel, sofern dieser nicht über dem Panzerdeck ist. Dazu kommt, das du hinten einen Raum für weitere Hilfsmaschinen (Generatoren) bekommst. Davor wäre Platz für einen kleinen Hilfskessel, wobei man den Hilfskessel durch Abgashilfskessel ersetzen könnte.
Grüße vom Oberschlickrutscher
Sven


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delcyros

Zitat von: Smutje Peter am 02 Februar 2026, 05:21:14Hallo StanS

Ich habe mir die von Dir vorgeschlagene Motorenanlage von Leipzig noch mal angesehen. Tatsächlich hast Du recht! Das wäre machbar.

Sie dürfen diesen Dateianhang nicht ansehen.

Bei einer realen Konstruktion würde man die Motoren-Räume trennen, und die Getriebe und Druckkupplungen müssten größer ausfallen. Außerdem fehlen ungefähr die Hälfte der E-Diesel. Die Durchleitung der Wellen der vorderen Motoren durch die hinteren Motorenräume wird sehr schwierig, sollte aber machbar sein.
 

Möglich wäre es, die Laufwellen zwischen den vorderen und hinteren Motorengruppen mit einer Klauenkupplung zu verbinden. Die braucht wenig Platz und hat keine mechanischen Verluste, weist aber den Nachteil der Synchronisationsträgheit auf (erfordert ein hydraulisches auskuppeln und stoppen der Laufwelle, dann Klauenverbindung herstellen, dann wieder hydraulisches einkuppeln und hochfahren). Klauenkupplungen wurden bei LEIPZIG und NÜRNBERG verbaut und in sehr ähnlicher Form für die H-Klasse vorgesehen.

StanS

#18
Zitat von: delcyros am 03 Februar 2026, 12:42:36Möglich wäre es, die Laufwellen zwischen den vorderen und hinteren Motorengruppen mit einer Klauenkupplung zu verbinden. Die braucht wenig Platz und hat keine mechanischen Verluste, weist aber den Nachteil der Synchronisationsträgheit auf (erfordert ein hydraulisches auskuppeln und stoppen der Laufwelle, dann Klauenverbindung herstellen, dann wieder hydraulisches einkuppeln und hochfahren). Klauenkupplungen wurden bei LEIPZIG und NÜRNBERG verbaut und in sehr ähnlicher Form für die H-Klasse vorgesehen.


Hallo! Ich erinnere mich an eine Diskussion in einem anderen Forum, in der folgende Lösung für das Problem des Abstellens der Wellen vorgeschlagen wurde: die Verwendung eines Differentialgetriebes, wie es auf der Scharnhorst und Gneisenau eingesetzt wurde. Es ermöglichte den Drehzahlausgleich zwischen Turbinen und Wellen und die Verbindung der Wellen über eine einfache Keilverzahnung. Mir fehlt das technische Fachwissen, um dies zu beurteilen. Würde das funktionieren? Eine von Herrn Nilsson erstellte Grafik ist unten beigefügt.

***

Hello! I remember a discussion in another forum, the following solution was suggested to the problem of having to stop the shafts: Using a differential gear, like that on Scharnhorst and Gneisenau. It allowed their turbines and shafts rpm to be equalized and connect the shafts with a simple spline gear. I don't have the technical knowledge to assess that. Would it work? A diagram created by Mr. Nillson is below.

Herr Nilsson

Ich glaube, die Grafik zur Kupplung habe ich seinerzeit erstellt. Ursprünglich stammt sie aus Unterlagen zu Hipper, wenn ich mich recht entsinne, dort allerdings ohne die Farben. 

Das Entkuppeln ist im Normalfall nicht das Problem gewesen, sondern das Wiedereinkuppeln in Fahrt bei sich mitdrehender Welle. Das Differentialgetriebe wirkt auf eine Anzeige, die den Gleichlauf der zu kuppelnden Wellen zeigt, wenn der dortige Zeiger in einer bestimmten Position ist. Genau dann können die beiden Wellen wieder miteinander gekuppelt werden.   
Gruß Marc

Sven L.

Alternativ ginge auch eine Föttinger-Kupplung. Bekannt, erprobt usw.
Grüße vom Oberschlickrutscher
Sven


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StanS

Zitat von: Herr Nilsson am 04 Februar 2026, 10:13:24Ich glaube, die Grafik zur Kupplung habe ich seinerzeit erstellt. Ursprünglich stammt sie aus Unterlagen zu Hipper, wenn ich mich recht entsinne, dort allerdings ohne die Farben.   

Hallo Herr Nillson! Es tut mir leid, dass ich Ihre Grafik ohne vorherige Erlaubnis eingestellt habe. Mir war nicht bewusst, dass sie von Ihnen erstellt wurde. Wenn Sie möchten, nehme ich sie selbstverständlich wieder heraus.
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Hello Mr Nilsen. Sorry to post your diagram without asking for permission. I wasn't aware it was created by you. I can take it down if you like.

StanS

Ich habe noch eine weitere Frage. Die Deutschen haben die Karlsruhe in den 1930er Jahren umgebaut. Meinen Sie, dass ihre Maschinenanlage dabei ebenfalls durch eine Dieselanlage hätte ersetzt werden können? Der Maschinenraum wirkt sehr lang – etwa 80 Meter –, allerdings ist das Schiff schmaler. Zudem stellt sich die Gewichtsfrage. Möglicherweise wären hier Motoren vom Typ M10Z besser geeignet.

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I have another question. The Germans rebuilt the Karlsruhe in the 1930s. Do you think its power-plant could have also be replaced by a diesel one? The machinery space looks very long - about 80 meters but the ship is narrower. Also, there is the question of weight. Perhaps M10Z engines would be more suitable here.

Smutje Peter

#23
Hallo StanS

Die Anlage von Leipzig ist in der schlanken Karlsruhe nicht möglich. Allenfalls geht eine Anlage mit 12 Motoren auf 3 Wellen. Das würde ~[60000 Ps(w) ergeben.

Gruß

Peter aus Nürnberg

Smutje Peter

Allerdings müssten fast alle Querschotten im Bereich der Antriebsanlage verschoben werden. Das würde sehr hohe Kosten, und eine lange Umbauzeit verursachen. 
Gruß

Peter aus Nürnberg

Smutje Peter

Außerdem müsste das Heck für die 3. Welle völlig neu gestaltet werden. Also ich denke so ein Umbau würde  keinen Sinn ergeben.
Gruß

Peter aus Nürnberg

StanS

#26
Hallo Peter! Ich stimme zu, dass die vorgeschlagene Anordnung der Leipzig für die Karlsruhe nicht funktionieren wird. Ich habe einige Messungen anhand der Zeichnung der Leipzig durchgeführt und denke, dass eine Einheit aus 4 M10Z-Motoren mit dem dazwischenliegenden Getriebe etwa 14,9 Meter lang und 4,5 Meter an der breitesten Stelle sein sollte. Der Maschinenraum der Karlsruhe scheint am Heck 9,43 Meter breit zu sein, 80,8 Meter lang und am Bug 9,56 Meter. Ich denke, es sollte genügend Platz vorhanden sein, um vier Einheiten nacheinander in Schachbrettanordnung unterzubringen, mit Hilfsmotoren und Generatoren an den Seiten. 16 × M10-Motoren würden nach Getriebeverlusten etwa 68.000 PS liefern. In der untenstehenden Zeichnung ist die Länge mit 68 Metern angegeben, aber ich denke, sie sollte 80 Meter betragen, sodass der Platz ausreichen sollte.

***
Hello Peter! I agree that the suggested Leipzig's arrangement won't work for Karlsruhe. I did some measurements using Leipzig's drawing and I think a unit of 4 M10Z engines with the gearbox in between should be about 14,9 meters long and 4.5 meters at the widest. Karlsruhe's machinery room appears to be 9.43 meter at the stern, 80.8 meters long, 9.56 meters at the bow. I think there should be enough space to fit four units one after the other in a checkerboard pattern, with auxiliary engines and generators by the side. 16 x M10 engines should provide about 68,000 PS after gearing losses. In the drawing below length is 68 meters, but I think should be 80, so space should be enough.

Sven L.

Hallo StanS,

sieht schick aus, aber hast du dir mal Gedanken über die wasserdichten Schotts gemacht? Wenn du nur je Motorensatz eine wassserdichte Abteilung planst, mag es noch gehen. Schau dir dazu doch mal die Pläne zu den Panzerschiffen an.
Grüße vom Oberschlickrutscher
Sven


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StanS

Hallo Sven! Ich denke, die obige Zeichnung ist nicht genau. Die tatsächlichen Abmessungen des Maschinenraums sind unten angegeben. Meiner Meinung nach ist genügend Platz vorhanden.

Sie dürfen diesen Dateianhang nicht ansehen.

Sie dürfen diesen Dateianhang nicht ansehen. 

Sven L.

Mir ging nicht um die Länge, den Platz usw.



WO verlaufen deine wasserdichten Schotten? Bei den Panzerschiffen trennten diese unter anderem die Motorenräume von den Getrieberäumen ab. Das ist in deinem Fall wegen der Hilfsmotoren nicht möglich.
Grüße vom Oberschlickrutscher
Sven


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