Planung: 200.000 Deutsche sollten in der Bretagne landen?

Begonnen von leclerc1944, 05 Januar 2026, 14:02:22

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leclerc1944

Servus, und wenn BA/MA, ein Dokument findet?
Von dem Lachalbum herausschieben?

desertfox

So wie siehts jetzt aus gibts was vom Bundesarchiv ???? sind ja 9 Monate vergangen seit dem letzten Post

Grüße vom Desertfox

Holger Kotthaus

Ich bin der ursprünglichen Frage nochmal völlig unbedarft nachgegangen. Dabei ergaben sich für mich zwei unmittelbare Fragen:

•    Die Bretagne liegt in Frankreich. Warum in aller Welt sollten es die Deutschen 1914 für nötig empfinden im äußersten Westen Frankreichs zu landen; - um eine zweite Front zu eröffnen?

•    Da diese Marineoperation ebenfalls historisch nicht stattfand; - warum befassen sich die werten Kollegen überhaupt so intensiv damit dieser hypothetischen Landung nachzugehen?




Zitat von: Big A am 06 Januar 2026, 17:54:21. . . Vermutlich hat der Herausgeber des Kirchenblatts zu viel von seinem Messwein probiert :?  :-D  8-)
Axel
. . . und/oder in seinem Kräutergarten das Falsche Gras angebaut und selber geraucht; - `Am Morgen ein Joint und der Tag ist dein Freund´




Selbst KI gibt durchaus plausible Antworten auf die Frage: "200.000 Deutsche sollten 1914 in der Bretagne landen?"

ZitatÜbersicht mit KI
Nein, ein solcher Plan existierte im Jahr 1914 historisch nicht. Das Deutsche Kaiserreich verfügte zu Beginn des Ersten Weltkriegs weder über die see- und luftgestützten Mittel für eine amphibische Großlandung dieser Dimension noch über eine entsprechende strategische Doktrin. Die Zahl von 200.000 Soldaten beruht sehr wahrscheinlich auf einer Verwechslung oder stammt aus Diskussionen über alternative Geschichtsszenarien (What-if-Foren), wie sie gelegentlich in Geschichts-Communitys vorkommen: [1]

•    Der tatsächliche deutsche Plan (Schlieffen-Plan): Die deutsche Strategie im August 1914 sah einen massiven landgestützten Angriff über das neutrale Belgien nach Nordfrankreich vor. Eine Seelandung an der weit entfernten Atlantikküste der Bretagne war darin nicht vorgesehen. [1, 2]

•    Militärisch unmöglich: Die Überlegenheit der britischen Royal Navy in der Nordsee und im Ärmelkanal machte jegliche deutsche Transportflotte im Jahr 1914 unmöglich. Ein Versuch, 200.000 Soldaten per Schiff in die Bretagne zu bringen, wäre sofort abgefangen worden.

•    Mögliche Herkunft des Mythos: Im Zweiten Weltkrieg (1940–1944) spielte die Bretagne eine strategisch wichtige Rolle, als die deutsche Wehrmacht dort Häfen zu Festungen ausbaute (z.B. Brest und Lorient). Nach der alliierten Landung in der Normandie 1944 kam es dort zu heftigen Kämpfen. [1, 2]

Bezieht sich deine Frage möglicherweise auf ein bestimmtes Buch, ein Strategiespiel (wie Hearts of Iron) oder ein Alternativwelt-Szenario, von dem du gehört hast? Ich kann gerne prüfen, welcher fiktive oder theoretische Plan dahintersteckt.

Ich bin sicher, dass nicht mal eine etwas `fantasiebegabtere´, französische oder englische KI etwas anderes aussagt.


Gruß Holger


"Day by day and almost minute by minute the past was brought up to date . . . All History was a
palimpsest, scraped clean and reinscribed exactly as often as was necessary" – G. ORWELL 1984

https://www.traditionsverband.de/

Sven L.

Hallo,

Die beiden Zahlen von 2 Armeekorps bzw. 200.000 Mann passt nicht wirklich zusammen.
Ein Armeekorps bestand im mobilisierten Zustand aus ca. 45.000 Offizieren und Mannschaften. Das mal zwei ergibt nach Adam Riese 90.000 Mann.
Nur mal so am Rande erwähnt.
Grüße vom Oberschlickrutscher
Sven


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Solange man seinen Gegner nicht bezwungen hat, läuft man Gefahr, selbst bezwungen zu werden.
Clausewitz - Vom Kriege

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