Fichtel und Sachs AG als Zulieferer der U-bootflotte?

Begonnen von Pam, 29 Oktober 2026, 10:00:28

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

0 Mitglieder und 5 Gäste betrachten dieses Thema.

Pam

Moin Jungs und Mädels,

Auch hier bin ich nach etlichen Jahren dann mal wieder zurück und habe gleich eine Frage und erhoffe mir Antworten  :-D
Vorab im Forum der Wehrmacht habe ich diese Frage auch schon gestellt, aber bis jetzt konnten die Informationen nicht das gewünschte Ergebnis erzielen.
Zu meinen Fragen;
War Fichtel und Sachs der Zulieferer der U-bootflotte aufgrund der Kugellager für E-Maschinen und Dieselmaschinen ?
Wenn ja gibt es hier vielleicht jemanden der mir in kurzen und knappen Worten erklären kann wie ich mir das Vorzustellen habe ?
Im letzteren könnte ich im Netz suchen und würde auch was finden. Allerdings ist das alles so kompliziert geschrieben das es mir schwer fällt das zu verstehen . Ich brauche nämlich keine Doktorarbeit darüber sondern nur kurze und knappe Erklärungen woraus sich vielleicht auch eine kurze Frage ergibt. Die wiederum kurz beantwortet werden kann.

Ich hoffe das es hier jemanden gibt der sich erbarmt und mir weiterhelfen kann.

Ahoi und Ostseegrüße von der Pam  :O/Y
Wir sind alle unterschiedliche Charaktere und das macht das miteinander interessant und manchmal explosiv

Teddy Suhren

Hai

Kugellager werden überall in der Rüstungs- und Allgemeinindustrie gebraucht und verbaut.
Gruß
Jörg

WoWarships Nick: Teddy191 im FMA Clan

wirbelwind

Moin,

wenn ich die Pam richtig verstanden habe, geht es ihr für ihre Familienchronik darum, welche ganz konkreten Bauteile von Fichtel&Sachs in den verschiedenen U-Boot-Typen verbaut worden sind. Bisher konnte da noch nichts belegbares gefunden werden. Vielleicht gibt es ja hier User, die diesbezüglich über entsprechende Primärquellen verfügen. Im FdW ist es jedenfalls bisher nicht gelungen.

MfG Rüdiger

Pam

Moin Jungs,

@ Teddy na das wir mir so auch schon klar.  :-D

@ Rüdiger, ja genau so hatte ich das gemeint. Danke Dir für Deine Erklärung. Es wäre schön wenn "Kollege Zufall" hier etwas liefern könnte was ich ein bauen kann.

Für alle anderen vielleicht auch noch mal kurz erklärt die es im Forum der Wehrmacht nicht gelesen haben . Ich möchte eine Familienchronik schreiben in denen es um einen Besuch bei der Firma "Fichtel und Sachs AG" geht.
Für diesen Besuch hatte ich folgende Beschreibung im Sinn; "... eine Besichtigung der Firma Fichtel und Sachs AG stand auf dem Programm. Diese Firma war für die Produktion von..... und ..... zuständig die in den den E-Maschinen und Dieselmaschinen der U-bootflotte verbaut wurden. Da er mit diesen Maschinen als Maschinist auch täglich zu tun hatte, ... "

Da ich aber jetzt nicht Weiß um welche Lager es sich explizit handelt, sondern nur weiß das es sich um Kugellager und Wälzlager handeln soll, die dort hergestellt wurden.
Laut KI wurden diese in Elektromaschinen, Generatoren und Hilfsaggregate eingebaut.

Dank einer Erklärung von Schorsch weiß ich jetzt das auch das nicht sein kann (zumindest hab ich das so verstanden ), weil zur Erzeugung von Pressluft aus Redundanzgründen zwei Kompressoren an Bord der U-boote Waren.
"Entweder waren beide elektrisch direkt antrieben, oder einer der Kompressoren an Bord war mit einem elektrischen Antrieb versehen und der zweite, der sogenannte Junkersverdichter, war als ein liegender Doppelkolben-Zweitakt-Dieselmotor mit freifliegendem Kolben ausgeführt" ist die Erklärung dazu.

Dann bleiben tatsächlich weiterhin die Fragen: 1. Was hat die Firma "Fichtel und Sachs AG" gebaut/Produziert was für die U-boote wichtig war? 2. Gibt es darüber Belegbare Hinweise ?

Vielleicht hat hier ja jemand eine Idee oder Antwort. Es wäre schade wenn ich die Fotos mit Text tatsächlich nicht einbauen könnte.

Ahoi und Ostseegrüße von der Pam  :O/Y



Wir sind alle unterschiedliche Charaktere und das macht das miteinander interessant und manchmal explosiv

desertfox

Hi Pam

Ich verstehe nicht so richtig was du eigentlich wissen willst

Grundsätzlich ist eine sich drehende Welle immer in Lagern verbaut

Da ist es egal wo die welle eingebaut ist Motor / Getriebe / Kompressor / Generator / oder was sich auch sonst noch so dreht

Da gibs ja auf einem U-Boot warscheinlich ziemlich viele möglichkeiten

Das einfachste wäre wohl mal bei Fichtel und Sachs direkt anzufragen

Grüße vom Desertfox




Pam

Moin Desertfox,

Ok, ich versuch es mal anders.
Es gibt aus der Fotokiste meines Großvaters eine Fotoserie von drei Fotos die mit einem Teil der Besatzung von U-30 vor der Firma "Fichtel und Sachs AG" ich gehe davon aus das es sich um eine "Werksbesichtigung" handelt. Da mein Großvater Maschinist war und ich seine Zeit in einer Familienchronik niederschreibe, wäre für mich jetzt interessant zu Wissen: War die Fichtel und Sachs AG Zulieferer für die U-bootflotte ?
Wenn die Firma Zulieferer war, was hat sie hergestellt und geliefert? 
Das ist/war die Ausgangsposition von diesem Beitragsstart.

Was ich bis jetzt weiß;
KI gab mir eine Antwort auf folgende Frage; Trockene Reibkupplung für E-Maschinen und Dieselmaschinen von U-booten

[Dieselmotor] --> (Kupplung 1) --> [E-Maschine] --> (Kupplung 2) --> [Propellerwelle] <--- Wobei Kupplung 2 als Hauptkupplung bezeichnet wurde.
Überwasserfahrt / Marschfahrt: Beide Kupplungen geschlossen. Der Dieselmotor treibt direkt den Propeller an. Die E-Maschine läuft leer mit oder arbeitet als Generator, um die Batterien zu laden.

Unterwasserfahrt: Kupplung 1 (zum Diesel) geöffnet, Kupplung 2 geschlossen. Der Diesel steht still, die E-Maschine bezieht Strom aus den Batterien und treibt das U-Boot an.

Batterieladung im Stand: Kupplung 1 geschlossen, Kupplung 2 geöffnet. Der Diesel treibt die E-Maschine (als Generator) an, während das Boot stillliegt


Das muss ich auch nicht intensivieren, das führt bei mir nur zum durcheinander.
Auf meine Frage ob diese Reibkupplungen von "Fichtel und Sachs AG produziert und geliefert wurden bekam ich als Antwort;

Nein denn diese Reibkupplungen wurden von Lohmann und Stolterfoht produziert.
Ich habe eine grobe Vorstellung davon wie das mit der Kupplung I und der Hauptkupplung läuft.
Das reicht mir dann auch so und ich weiß welche Firma diese Art Kupplung produziert und geliefert hat.

KI lieferte mir als Antwort auf die Frage der Produktion zur Fichtel und Sachs AG:
1.Kugellager und Wälzlager: Bis zur Ausgliederung der Sparte und auch danach lieferte das Schweinfurter Werk präzise Lager für Elektromaschinen, Generatoren und Hilfsaggregate.
2.Hilfs- und Nebenaggregate: Kleinere Reibkupplungen von Sachs wurden überall dort verbaut, wo kompakte Verbrennungsmotoren als Hilfsdiesel (z. B. für Notstromaggregate oder Kompressoren zur Presslufterzeugung an Bord) eingesetzt wurden.

Da weiß ich mittlerweile das es auf den U-booten der Typ VII Baureihe gar keinen Platz für Generatoren und oder Hilfsaggregate gab. Für die diese Lager produziert wurden.
Auch bei den Kompressoren war das ja anders.  Dazu s. oben die Erklärung von schorsch.
Auch das reicht mir soweit erstmal.

Was noch offen ist :

Also mir stellt sich weiter die Frage. Was hat die "Fichtel und Sachs AG produziert was für die U-bootflotte wichtig war ?
Wenn es wie schon geschrieben Teile für Elektromaschinen, Generatoren, Hilfsgeneratoren waren, dann stellt sich die Frage; 
Für welche an Bord befindliche Elektromaschine oder welchen Generator kam es in Frage?
Gibt es auch einen Belegbaren Hinweis dafür ?
(Belegbarer Hinweis/Beweis als Zulieferer wären; Rechnungen, Produkt mit Stempel o.ä.)

Es muss ja eine Begründung dafür geben das eine U-boot Besatzung, oder besser gesagt ein Teil der Besatzung, zu einer Werksbesichtigung anwesend war.

Das liest sich mit Sicherheit auch wieder etwas kompliziert, aber Ich hoffe ich konnte mit dieser Antwort etwas besser erklären worauf ich hinaus will. ???

Ahoi und Ostseegrüße von der Pam  :O/Y

Wir sind alle unterschiedliche Charaktere und das macht das miteinander interessant und manchmal explosiv

Gabler

Wenn ich da auch noch meinen Senf dazugeben darf:

Wälzlager (also Kugel- oder Rollenlager) wurden m.W.n. im Motorenbau so gut wie nicht verwendet, da die mechanische und thermische Belastung für eine solch punktuelle Auflage zu groß ist. Man hat zumindest bei den Dieselmotoren Gleitlager aus Buntmetall verwendet. Die Wellen laufen da auf dem Ölfilm, sofern genug vorhanden. Ob solche von Fichtel und Sachs hergestellt wurden, weiß ich nicht.

Eine persönlich unterzeichnete Bestellung von Dönitz bei Fichtel und Sachs wird sich in den Marineakten wohl vmtl. nicht finden. Die Bauaufträge wurden m.W.n. von den Bauämtern an die Bauwerften vergeben. Diese wiederum haben das gebaut, was sie konnten, den Rest haben sie dazu gekauft, so z.B. die Diesel bspw. bei MAN oder MWM, die E-Motore waren glaube ich von Siemens und Halske. Die Kompressoren waren von Junkers oder der schweizerischen BBC, da kann es natürlich sein, daß dort irgendwo Wälzlager verbaut waren, aber nicht bei den Antriebsmotoren, zumindest nicht bei den Dieseln.

Wenn Du also wissen willst, ob die Motoren- bzw. Aggregatehersteller irgendwelche Lager von Fichtel und Sachs verwendet haben, solltest Du in den entsprechenden Stücklisten dieser Hersteller fahnden. Allerdings hätte ich auch da recht wenig Hoffnung, denn solche Wälzlager waren Normteile, die wurden von mehreren Herstellen geliefert (z.B. auch von Kugelfischer in Schweinfurt). In der Stückliste wird also vmtl. höchstens die Lagerberzeichnung und die Norm stehen, kein Lieferant. Dafür müsstest Du die Einkaufslisten der Hersteller durchsehen, wann sie bei wem was angeschafft haben. Und selbst dann werden sie diese vmtl. zuerst eingelagert und erst beim Bau wurden diese Zulieferteile aus dem Lager ausgefasst haben. Es kann also sein, daß zwei baugleiche Geräte ein und desselben Herstellers Normteile unterschiedlicher Zulieferer enthalten. Ob das überhaupt dokumentiert wurde, daran habe ich große Zweifel.

Denkbar wäre allerdings, daß die Wellenlager für die Antriebswellen, also die Schraubenwellen kugelgelagert waren, vielleicht magst Du ja da mal nachbohren. Die könnten vielleicht direkt an die Bauwerft geliefert worden sein.

Grüße

Gabler

Pam

Moin Gabler,


Den Senf dazugeben ist sogar erwünscht  :-)

Danke für Deine Erklärung und Deine Einschätzung dazu.
Was für mich dann eine weitere Bestätigung ist das die Dieselmaschine komplett rausfällt.
Demnach denke ich gilt das gleiche auch für die E-Maschine die ja auch in den Typ VII Booten vorhanden war.

Naja das es keine Bestellung von Dönitz persönlich unterschrieben geben wird, das war mir schon klar  :wink:

Also mein Gedanke in Bezug auf die Hilfsaggregate, Generatoren und Elektromaschinen ging gestern in die Richtung "Notstromaggregate im U-boot Bunker"
Kurzer Gedanke: Elektroschweißen im U-boot Bunker bei Reparaturen an der Außenhaut z. B. damit es keine Verzögerung der Reparatur durch Stromausfälle gab. Dies könnte Notstromaggregate und deren Einsatz erklären.
Das würde eventuell eine weitere mögliche Erklärung sein in Bezug auf die Firma. ???

Deine Überlegung mit der Antriebswelle... da schaue ich in der Tat nochmal nach.

Ahoi und Ostseegrüße von der Pam  :O/Y
Wir sind alle unterschiedliche Charaktere und das macht das miteinander interessant und manchmal explosiv

Theo

Hallo!

Zitat von: Pam am 02 November 2026, 08:49:25Es muss ja eine Begründung dafür geben das eine U-boot Besatzung, oder besser gesagt ein Teil der Besatzung, zu einer Werksbesichtigung anwesend war.

Vielleicht war's ja nur ein KdF (Kraft durch Freude)-Ausflug. :wink:

Gruß Rainer



desertfox

#9
Hi muss da mal mein Veto einlegen

@ Gabler

Im Panzermotorenbau im WW2 wurde zb der Maybach HL 230 mit einer 7 fach Rollengelagerten Kurbelwelle gebaut

Der war in den Panter und Tigerpanzern verbaut und das Ding hatte bis zu 700 PS 

@ Pam

Nein die Diesemaschine fällt nicht raus

Da sind jede menge Lager verbaut

Kurbelwellenlager / Nockenwellenlager / Pleuellager / Kipp/Schwinghebellager / Rollen der Stösselstangen / Antrieb des Ventiltriebes / Antrieb der Einspritzpume /  Wasserpumpe / Ölpumpe / usw

Nein die E-Maschine fällt nicht raus

Zuindestens ist die Rotorwelle irgendwie in Lagern verbaut

Zum Thema andere Aggregate
 
Jede sich drehende Welle egal in welchem Agregat ist irgendwie gelagert

Zum Thema Notstromaggegate im U-Bootbunker

Schweissarbeiten wurden garantiert von dafür ausgebildeten Werftarbeitern durchgeführt da es sich um einen Druckkörper handelt

Wenn es um Notstromaggregate im U-Bootbunker geht wäre ein Besuch des Herstellers der Aggregate sinnvoll aber nicht von einer U-Bootbesatzung sondern vom Betreiber der Aggregate ( Werftarbeiter )

@ Theo

Ja KDF oder Propagandabesuch kann ich mir sehr gut vorstellen

Grüße vom Desertfox
 



Pam

Moin Jungs.

@ Rainer, also das hätte dann bei Georg, Högel (dem Funker von U-30) in seinem Buch  "Zwischen Grönland und Gibraltar" gestanden. Ich habe das Buch und es war natürlich der erste Griff um zu gucken ob es dazu irgendwelche Informationen gibt. Leider steht nichts darüber in seinem Buch und wenn ich genau auf die Fotos gucke, ist er bei diesem Besuch auch nicht dabei.

@ Desertfox, na prima, somit stehe ich wieder am Anfang nur mit dem Unterschied das ich jetzt eine Liste mit Lagern habe die in den Maschinen zu finden sind. Was gar nicht mal schlecht ist und ich jetzt eigentlich nur noch Wissen muss welche davon nachweislich bei der Fichtel und Sachs AG produziert wurden.

Denn dann könnte ich tatsächlich auf meine Erklärung in der Chronik zurückgreifen und es wäre Inhaltlich richtig.

Danke das Du meinen Gedanken von gestern mit der Erklärung als eher unwahrscheinlich geklärt hast. Somit brauche ich mich damit nicht weiter befassen.  :-)

Also wenn sich jetzt hier noch jemand hier findet der mir sagen kann...

Das ...lager für die Dieselmaschine oder das ...lager für die Rotorwelle der E-Maschine wurde nachweislich (mit Quellenbzug)in der Firma Fichtel und Sachs AG produziert.

Dann wäre es wirklich richtig Klasse und ich könnte mich weiter mit der Familienchronik befassen.
Wobei Fragen zu anderen Themen mit Sicherheit nicht auszuschließen sind.  :-D

Bisher bin ich aber schon mal Dankbar.

Ahoi und Ostseegrüße von der Pam  :O/Y



P.S. Ich weiß das ist alles etwas kompliziert hier, trotzdem Danke für Eure Geduld.  :-)  :-)
Wir sind alle unterschiedliche Charaktere und das macht das miteinander interessant und manchmal explosiv

desertfox

So ich habs auch mal mit KI probiert

Die Frage war
besuch von fichtel und sachs durch besatzung von u-boot 30

Und das hat die KI ausgespuckt
Der historische Hintergrund zu deiner Frage ist konkret belegt: Die Besatzung des deutschen U-Boots U 30 hat im Rahmen einer Werksbesichtigung tatsächlich das Werk von Fichtel & Sachs in Schweinfurt besucht.
Der Besuch stand im direkten Zusammenhang mit der Rolle des Schweinfurter Unternehmens während des Zweiten Weltkriegs:

Wenn das so stimmt wäre es vermutlich ein Propagandatermin gewesen

Da könnte man ja mal im Archiv der Örtlichen Zeitung anfragen
solche Besuche wurden ja zu Propagandazwecken groß gefeiert

Grüße vom Desertfox

Pam

Moin Desertfox;

Ich habe Deine Frage mal in meine KI von Google eingefügt also 1:1

besuch von fichtel und sachs durch besatzung von u-boot 30

Meine KI liefert mir diese Antwort darauf:

Ein direkter, historischer Beleg für einen konkreten Besuch der Besatzung von U-Boot 30 (U 30) bei der Firma Fichtel & Sachs AG in Schweinfurt lässt sich in den bekannten offiziellen Kriegstagebüchern oder Archivdaten nicht ohne Weiteres als einzelnes, prominent dokumentiertes Datum nachweisen.
Sollten Sie solche Nachlässe oder Fotos in Familienunterlagen gefunden haben, lässt sich der historische Hintergrund wie folgt einordnen:
• Die Rolle von Fichtel & Sachs: Das Unternehmen in Schweinfurt war im Zweiten Weltkrieg ein wichtiger Rüstungszulieferer und produzierte unter anderem Wälzlager, Kugellager (Axial-Rillenkugellager und Pendelkugellager) sowie Rüstungs- und Munitionskomponenten, die in die Diesel- und Elektromotoren der deutschen U-Boot-Flotte eingebaut wurden.
• Werksbesichtigungen: Es war während des NS-Regimes durchaus üblich, dass Soldaten, Fronturlauber oder Besatzungen im Rahmen von propagandistisch begleiteten Werksbesichtigungen oder Betriebsbesuchen in Rüstungsbetrieben empfangen wurden, um die Verbindung zwischen ,,Heimatfront" und Wehrmacht zu demonstrieren.
• U-30 im Einsatz: Das Typ-VII-A-U-Boot U 30 (bekannt geworden u. a. durch Kommandanten wie Hans Cohausz oder Fritz-Julius Lemp und den Vorfall mit der Athenia 1939) war über Jahre im aktiven Dienst, bis es 1945 in der Flensburger Förde selbst versenkt wurde

Wobei ich bei den Antworten mit den Axial Rillenkugellagern und den Pendelkugellagern jetzt schon staune. Dieses Ergebnis gab es letzte Woche noch nicht. Diese beiden Arten von Lagern wurden im Thread im Forum der Wehrmacht erwähnt, allerdings in einem komplett anderem Zusammenhang. Es waren lediglich Beispiele und die hatten nichts mit der Herstellung in der Firma zu tun.
Wenn Du gezielt nachfragst was diese Firma hergestellt hat bekommst Du die Kugellager und die Wälzlager als Antwort.

Ich hab gerade die Frage gestellt: Was hat die Firma Fichtel und Sachs hergestellt ?

KI Antwort:

Die Firma Fichtel & Sachs (gegründet 1895 in Schweinfurt) hat im Laufe ihrer Geschichte vor allem folgende Produkte hergestellt:
• Fahrradkomponenten: Berühmt wurde das Unternehmen insbesondere durch die 1903 eingeführte Torpedo-Freilaufnabe (mit integriertem Antrieb, Freilauf und Rücktrittbremse) sowie diverse andere Fahrradnaben und Komponenten.
• Kugellager & Wälzlager: Präzisions-Kugellager gehörten von Anfang an zum Kernsortiment (die Kugellager-Sparte wurde allerdings 1929 an SKF verkauft).
• Autoteile: Kupplungen und Stoßdämpfer, die zum weltweiten Standard in der Automobilindustrie wurden.
• Kleinmotoren & Zweitaktmotoren: Bekannt durch den Fahrrad-Hilfsmotor Saxonette sowie stationäre Kleinmotoren (bis zur Einstellung der Motorenfertigung 1996).
• Rüstungsgüter: Während des Ersten und Zweiten Weltkriegs fertigte das Werk auch Rüstungs- und Militärkomponenten (u. a. für Wehrmachtsfahrzeuge).

Da sieht man keine Axial Rillenlager oder Pendelkugellager. Also ich denke KI kann eine Hilfestellung geben, aber darauf verlassen sollte man sich nicht.

Das habe ich an diesem Beispiel nochmal schwarz auf Weiß

Ahoi und Ostseegrüße von der Pam  :O/Y
Wir sind alle unterschiedliche Charaktere und das macht das miteinander interessant und manchmal explosiv

Gabler

Zitat von: desertfox am 02 November 2026, 12:48:08Hi muss da mal mein Veto einlegen

@ Gabler

Im Panzermotorenbau im WW2 wurde zb der Maybach HL 230 mit einer 7 fach Rollengelagerten Kurbelwelle gebaut

Der war in den Panter und Tigerpanzern verbaut und das Ding hatte bis zu 700 PS 

Hallo Desertfox,

freut mich, daß Du den Maybach-Motor erwähnst. Den kenne ich ebenfalls, daher schrub ich auch "so gut wie nicht" und nicht "nicht". Nur war Maybach kein Motorenlieferant für die U-Bootwaffe. Die Scheibenkurbelwelle war ein Maybach-Patent, sie wurde explizit für die Panzermotorisierung entwickelt und dort hat man unter Abwägung der oben genannten Kriterien mit den speziellen Anforderungen des Panzerbaus ausnahmsweise Wälzlager verbaut. Konkret ging es darum, daß man mit jedem Zentimeter Baulänge tonnenweise Gewicht für die Panzerung gespart hat, daher die kompakte Bauweise der Scheibenkurbelwelle. Bei den U-Bootsantrieben spielte das aber offenbar keine Rolle.

Ansonsten ist das auch alles richtig was Du schreibst über die vielfältigen Lagererfordernisse. Ich meine nur, wenn z.B. Fichtel und Sachs Lager für Motoren oder irgendwelche Nebenaggregate geliefert hat, dann wären sie eben Zulieferer für die Motorenhersteller und nicht direkt für die U-Bootwaffe, sondern allenfalls Unterzulieferer. Das wäre eben anders bspw. bei den Lagern für die Schraubenwellen, die wahrscheinlich direkt an die Werft geliefert wurden. Daher mein Ratschlag, dort zu bohren, denn danach sucht Pam ja offenbar.

Grüße

Gabler

Impressum & Datenschutzerklärung