Siebelfähre 227

Begonnen von Brandenburger, 19 März 2007, 12:35:27

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Brandenburger


          Hallo Freunde !!!

Habe hier Fotos der SF 227 , weiß aber nicht ob die Nummer stmmt . Ist etwas
schwer zu lesen , vieleicht seht Ihr ja etwas anderes . Deshalb habe ich den
Rettungsring mit der Nummer vergrößert .

Gröner :   SF 227  -  42 E.F.S. ; 11.5.43  10.L-Fl (?)

Ob das IG auf Foto 3 gerade über Bord geht oder am Rand der Fähre befestigt wurde
weiß ich leider nicht . Aber vieleicht hat ja jemand von Euch eine Idee .
Ach ja , ist eine SF40 Transport mit kleinem Deckshaus .

                              MfG Andreas  :lol:


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Brandenburger


  Und noch die Vergrößerung des Rettungsrings .
  Ging leider nicht besser .
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Spee

@Andreas,

das IG könnte eine französische 7,5cm Feldkanone M97 sein bzw. eine Variante davon. Die Ketten am Geschütz lassen darauf schließen das es an Bord verlastet ist, da der Seitenrichtbereich nicht groß genug ist um es von Bord aus einsetzen.
Servus

Thomas

Suicide Is Not a War-Winning Strategy

Brandenburger


    @ Spee

Ein Französisches Geschütz , an Beutewaffen hatte ich nicht gedacht . Suchte schon
die ganze Zeit danach , und fand es nicht . Danke .  :lol:

Aber warum ist das Geschütz so nahe am Rand befestigt ? Wäre es in der Mitte der Fähre
nicht besser verstaut . Schon des Gewichtsausgleiches wegen ?

                          MfG Andreas
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Spee

Der Seitenrichtbereich liegt bei etwa 10-15° nach jeder Seite. Könnte man in diesem Sinne schon als "Buggeschütz" einsetzen, aber mehr zur eigenen Beruhigung. Oder die Ketten sind zudem als einfaches Richtmittel am Erdsporn befestigt, dann wäre die Sache etwas anders.
Servus

Thomas

Suicide Is Not a War-Winning Strategy

Brandenburger


    @ Spee

Wäre möglich , da der Rückstoß bei den älteren Geschützen ja noch sehr hoch war .
Wenn das an der Fähre befestigt wäre , würde spätestens nach dem 5 Schuß die Fähre
etwas Schaden nehmen . Aber wenn mann die provisorischen Sachen bei Seelöwe kennt ,
ist auch das möglich . Haupsache eine Wumme an Bord !  :-D

                                    MfG Andreas
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Spee

@Andreas,

die Feldkanone M97 war eine Revolution im Artilleriewesen. Das erste Geschütz mit Rohrrücklaufbremse. Wesentlich geringerer Rückstoß als alle Waffen bis dahin und mit etwa 100% höherer Schußfolge (20 Schuß pro Minute). Deshalb durchaus als Bordwaffe möglich.
Servus

Thomas

Suicide Is Not a War-Winning Strategy

Brandenburger


   @ Spee

Wußte ich nicht , habe nicht so viel Literatur über Beutewaffen .
Dann wäre es ja möglich , das es als Bordwaffe angebracht war .
Toll , wieder ein Foto enträtselt !   :lol:  Danke !!   

                     MfG Andreas
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Zerstörerfahrer

In " Plattbugkreuzer " gibts auf Seite 21 ein Foto, einer 1908, für ein Seebatallion, gebauten 7,5cm Feldkanone und die ist deinem verschwommenen Bild nicht ganz unähnlich.  :-D

Spee

@Z-Fahrer,

7,7cm Feldkanone FK 96 n.A. auf deutscher Seite. Aber die waren nach dem 1.Weltkrieg nur noch in geringen Beständen erlaubt. Das die Wehrmacht nach 1939 noch solche Waffen in brauchbaren Mengen zur Verfügung hatte glaube ich nicht.
Die französische M97 wurde in großen Mengen in Polen, Frankreich usw. erbeutet und war deshalb noch reichlich im Einsatz für die Wehrmacht (z.B. in Nordafrika und in der Sowjetunion als Pak mit gelochter Mündungsbremse! und neuer Lafette).
Ähnlichkeiten zwischen beiden Waffen sind aber durchaus vorhanden, da gebe ich dir recht.
Servus

Thomas

Suicide Is Not a War-Winning Strategy

Zerstörerfahrer

Zitat von: Spee am 19 März 2007, 19:31:07
Ähnlichkeiten zwischen beiden Waffen sind aber durchaus vorhanden, da gebe ich dir recht.

Mehr hab ich auch gar nicht gesagt.  :-D

Brandenburger


   @ Zerstörerfahrer / Spee

Habe mir das Bild auch mal angeschaut , also wurde so etwas öfter benutzt . 

                         MfG Andreas
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Peter K.

7,7 cm F.K.96/16: 78 Stück im Sept. 1939, 24 Stück im März 1944 vorhanden
7,5 cm F.K.16: 298 Stück im Sept. 1939 vorhanden
7,5 cm F.K.16 n.A.: ab 1934 in Produktion, 71 Stück im März 1944 vorhanden
7,5 cm le.F.K.18: 4 Stück im Sept. 1939, 39 Stück im März 1944 vorhanden, Entwicklung ab 1930, Produktion 1940 eingestellt
7,5 cm F.K.38: für Brasilien entwickelt, 80 Stück 1942 übernommen, 26 Stück im März 1944 vorhanden

Im März 1944 befanden sich 293 Stück an deutschen Feldkanonen im Kaliber 7,5/7,7 cm im Einsatz!

7,5 cm F.K.97(p): 721 Stück erbeutet (davon 80 an Rumänien), 26 Stück im März 1944 vorhanden
Diese Waffe wurde nachweislich auf MFP´s eingebaut, außerdem auch auf den Hilfskreuzern ORION und - wenn ich mich richtig erinnere - ATLANTIS, KOMET und PINGUIN. Sie war baugleich mit
7,5 cm F.K.231(f): 683 Stück im März 1944 vorhanden
und
7,5 cm F.K.232
7,5 cm F.K.M/97
Grüße aus Österreich
Peter K.

www.forum-marinearchiv.de

Achilles

Wahnsinn!

Das nenne ich mal genaue Zahlen!

Danke!

Ferenc


Hallo,
Sehr interessante Bilder und von Peter wieder einmal erstaunliches Datenmaterial.

Aber könnte die Kanone nicht am Heck stehen? Mir kommt das weiße in der Bildmitte, am Fzg-Eck (Endschiff?) eher so vor, wie Fahrwassergischt bzw Mischung aus Fahrwassergischt und Auspuffabgasen am Heck. Wo waren eigentlich bei den Siebelfähren die Auspuffendstücke?
Wasser vor dem Bugbereich, Bugwellen  u. Kielwasser sieht doch anders aus
Oder unterliege ich bei der Bildbetrachtung einem Irrtum.

mfg
Ferenc

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