Antlitz einer Arleigh Burke

Begonnen von Ulrich Rudofsky, 10 Januar 2007, 14:10:23

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Ulrich Rudofsky

DDG 82 USS LASSEN  im Trockendock
http://www.navy.mil/view_single.asp?id=42040 (Text und kleineres Bild hier)

Ulrich Rudofsky

Woelfchen

Beeindruckendes Foto.
Würde ja auch gut in unsere Bugwulst (Beispielfälle) passen.

Johannes

Achilles

Der Eimer sieht aus als hätte er eine eitrige Entzündung am Kinn  :wink:

Ulrich Rudofsky

ne,ne das ist eher ein Kropf  :MG:
Ulrich Rudofsky

Big A

Ganz einfach, da halte ich es mit den "Alten" Form follows function
Und bei einer Serie von über 50 Einheiten (incl. aller Variationen) kann es mit der Form ja nicht sooo falsch  sein
Weapons are no good unless there are guts on both sides of the bayonet.
(Gen. Walter Kruger, 6th Army)

Real men don't need experts to tell them whose asses to kick.

Ulrich Rudofsky

Ships: http://www.navy.mil/navydata/fact_display.asp?cid=4200&tid=900&ct=4
USS Arleigh Burke (DDG 51), Norfolk, VA
USS Barry (DDG 52), Norfolk, VA
USS John Paul Jones (DDG 53), San Diego, CA
USS Curtis Wilbur (DDG 54), Yokosuka, Japan
USS Stout (DDG 55), Norfolk, VA
USS John S. McCain (DDG 56), Yokosuka, Japan
USS Mitscher (DDG 57), Norfolk, VA
USS Laboon (DDG 58), Norfolk, VA
USS Russell (DDG 59), Pearl Harbor, HI
USS Paul Hamilton (DDG 60), Pearl Harbor, HI
USS Ramage (DDG 61), Norfolk, VA
USS Fitzgerald (DDG 62), Yokosuka, Japan
USS Stethem (DDG 63), Yokosuka, Japan
USS Carney (DDG 64), Mayport, FL
USS Benfold (DDG 65), San Diego, CA
USS Gonzalez (DDG 66), Norfolk, VA
USS Cole (DDG 67), Norfolk, VA
USS The Sullivans (DDG 68), Mayport, FL
USS Milius (DDG 69), San Diego, CA
USS Hopper (DDG 70), Pearl Harbor, HI
USS Ross (DDG 71), Norfolk, VA
USS Mahan (DDG 72), Norfolk, VA
USS Decatur (DDG 73), San Diego, CA
USS McFaul (DDG 74), Norfolk, VA
USS Donald Cook (DDG 75), Norfolk, VA
USS Higgins (DDG 76), San Diego, CA
USS O'Kane (DDG 77), Pearl Harbor, HI
USS Porter (DDG 78), Norfolk, VA
USS Oscar Austin (DDG 79), Norfolk, VA
USS Roosevelt (DDG 80), Mayport, FL
USS Winston S. Churchill (DDG 81), Norfolk, VA
USS Lassen (DDG 82), Yokosuka, Japan
USS Howard (DDG 83), San Diego, CA
USS Bulkeley (DDG 84), Norfolk, VA
USS McCampbell (DDG 85), San Diego, CA
USS Shoup (DDG 86), Everett, WA
USS Mason (DDG 87), Norfolk, VA
USS Preble (DDG 88), San Diego, CA
USS Mustin (DDG 89), San Diego, CA
USS Chafee (DDG 90), Pearl Harbor, HI
USS Pinckney (DDG 91), San Diego, CA
USS Momsen (DDG 92), San Diego, CA
USS Chung-Hoon (DDG 93), San Diego, CA
USS Nitze (DDG 94), Norfolk, VA
USS James E. Williams (DDG 95), Norfolk, VA
USS Bainbridge (DDG 96), Norfolk, VA
USS Halsey (DDG 97), San Diego, Calif.
USS Forrest Sherman (DDG 98), Norfolk, VA
USS Farragut (DDG 99), Mayport, FL
Kidd (DDG 100)
USS Gridley (DDG 101), San Diego, CA.
Sampson (DDG 102)
Truxtun (DDG 103)
Sterett (DDG 104)
Dewey (DDG 105)
Wayne E. Meyer (DDG 108 )

Eine ausgezeichnete Klasse von DDGs.  Standfestigkeit hat die Cole ja bewiesen:   
Ulrich Rudofsky

Big A

Genau, und da ist es doch wirklich egal, wie die Dingeraussehen. Mal ehrlich, unsere "Laserschwerter" F 124 sind auch optisch nicht das allerbeste. Aber wenn (falls) die Technik (jemals) funktioniert, dann fragt da auch keiner mehr nach, oder?
Weapons are no good unless there are guts on both sides of the bayonet.
(Gen. Walter Kruger, 6th Army)

Real men don't need experts to tell them whose asses to kick.

harold

Würde ja auch gut in unsere Bugwulst (Beispielfälle) passen.

Woll-woll...aber alles erst dann, wenn ich meine Vögelchen endgültig vom Nestrand gekickt habe!
(übrigens bin ich recht stolz auf meine labyrinth-pilgernden Ratzn, von allen 22 in allen 5 Klausuren nur insgesamt 3 "nicht genügend", 2 bei mir in D, eins in E. Dafür insgesamt 24 "sehr gut" und 17 "gut"!)

Ciao,
Harold
4 Ursachen für Irrtum:
- der Mangel an Beweisen;
- die geringe Geschicklichkeit, Beweise zu verwenden;
- ein Willensmangel, von Beweisen Gebrauch zu machen;
- die Anwendung falscher Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Lutscha

Zitat von: harold am 30 Mai 2007, 18:16:41

(übrigens bin ich recht stolz auf meine labyrinth-pilgernden Ratzn, von allen 22 in allen 5 Klausuren nur insgesamt 3 "nicht genügend", 2 bei mir in D, eins in E. Dafür insgesamt 24 "sehr gut" und 17 "gut"!)

Das ich solche Zensurenspiegel nochmal sehen darf... :-D
Das ist ja barer Unsinn, wenn das stimmen würde, hätten SIE ja recht!

Typisch deutsche Argumentationsweise.

Ulrich Rudofsky

1:1250 Modell der USS COLE auf der BLUE MARLIN.  Das USS COLE Wasserlinienmodell wurde von Argos hergestellt (AS 34C-67).  Die BLUE MARLIN und der USS COLEs  Unterwasserrumpf sind von Rhenania Junior (RheJ 60); die Kombination ist ein Rhenania Sondermodell.   Ein paar meiner Fotos sind bei USS COLE/BLUE MARLIN
  (Zur Vergroesserung und weitere Bilder auf das Kleinbild klicken.)
Ulrich Rudofsky

torpedo mixer

Standfestigkeit ?

Die Cole wurde überrascht - das ja. Aber wenn ein Schiff von Zerstörergröße + die Wucht einer nicht verdämmten Ladung (über Meeresspiegel !) an der Bordwand nicht überlebt hätte dann wäre irgendwas sehr faul gewesen ... Der richtige Test war das noch nicht, allerdings war dem Vernehmen nach auch nicht der volle Verschlusszustand erreicht und damit wird es für jedes Schiff schwierig. Als Grundlage für das Adjektiv "standfest" also war deeeer Test nicht wirklich geeignet ...

Gruß,
TM
WoW: [FMA] torpedo07

Ulrich Rudofsky

Das war immerhin angeblich eine Stahl enkapsulierte Bombe aus C4 Sprengstoff mit einer Wirkungskraft von ca. 320 kg TNT.
Ulrich Rudofsky

torpedo mixer

Ulrich :

gut - nehme das mit dem Verdämmen zurück - reden wir also von eine Ladung die detonierte und nicht explodierte ...
Ein Stahleimer spukt natürlich auch Splitter die eine dünne Bordwand vielleicht durchschlagen konnten. Vielleicht war auch eine Richtwirkung der Konstruktion mit ins Grab gegeben - ich will mich in der Hinsicht nicht streiten.

Trotzdem über Wasser und nicht wirklich Kontakt zur Bordwand. Das Abteilungen hinter der Bordwand leiden - keine Frage. Nur die Strukturschäden die die integrität des Rumpfes in Frage stellen sehe ich immer noch nicht. Die Rumpfstruktur die so einen Zossen in Seegang zusammenhält darf  von einer Explosion(Detonation) in der Luft nicht über Gebühr beschädigt werden.
Wenn durch einen mangelnden Verschlusszustand und wg. Schockschaden ausgefallender Lecksicherung (Schotte gehen nicht zu etc.)  ein Volllaufen des Schiffes peu a peu stattfindet - Pech aber vielleicht die einzige Hoffnung neben den politischen und psychologischen Folgen - mehr hätte nicht passieren können. Da wäre eine "Fuel air Explosion" neben der Bordwand schlimmer gewesen (meine meinung)

Gruß,
TM
WoW: [FMA] torpedo07

Ulrich Rudofsky

Zitatnicht wirklich Kontakt zur Bordwand.
Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube das Boot hat an der Bordwand angeschlagen oder war extrem nah. 

Ich habe herumgesucht wie dick die Bordwand an einer Burke ist.....alles was ich finden konnte ist, dass es sich vielleicht um zwei Stahlschichten mit einer Kevlar-Sandwichschicht handelt.  Weiss jemand ueber die Rumpfhautbeschaffenheit in der Einschlagzone bescheid?
Ulrich Rudofsky

torpedo mixer

#14
Ulrich :

für ein punktförmiges Detonationszentrum muß nah auch nah sein - der Rest ist relativ.
Man sah ja am 2. Bild das der direkt an der Wasserlinie Bereich der Bordwand bis hoch zum Stoß sauber nach innen gedrückt wurde. Falls eine Kevlarlage in die Bordwand eingearbeitet wird : vielleicht ging die auch nicht durch den Stoß durch. Aber kenne ich mich nicht aus. Ein Zerstörer dieser Tonnage mag die OPZ und andere ausgewählte Bereiche mit Leichtbaupanzer schützen. So ne Kevlarplatte ist sicher gut gegen Splitter, aber Detonationsdrücke die auf größere Flächen wirken reissen halt das ganze Bauteil ab...
Die ganze Rumpfflächen zu schützen ? Das kostet doch Gewicht, das als tragende Rumpfstruktur nicht genutzt werden kann.

Wenn wir mehr wissen ... - bis dann - TM

Nachtrag :

Gegoogelt , in http://www.fas.org/man/dod-101/sys/ship/ddg-51.htm folgendes gefunden :

- In dem Bereich wo die Bombe hochging gab es wohl nur eine "normale" Bordwand. Kevlar gibt es um die OPZ und rund ums Aegis - System. Die großen Querschott's sind doppelwandig (wie bei den letzten deutschen Fregatten).
Da die Detonation neben einem der Maschinenräume statttfand kam wohl auch einiges an Wasser ins Schiff. Dazu Stromausfall, verwundene Luken etc. Die Gefahr lag damals wohl im langsamen Vollaufen. 
WoW: [FMA] torpedo07

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