Schiff 33, Hilfskreuzer "Pinguin" in 1:700 von HP-Modells

Begonnen von Ralf, 20 Juni 2008, 17:47:42

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Ralf

Tja, Ihr habt es gewollt. Ich werde nun nach und nach versuchen das Modell welches ich bei Harald Pöpcke, den doch sehr bekannten Kleinserienhersteller, für immerhin 49,- € erstanden habe. Hinzu kamen noch 7 € Versand.

Eines vorweg. Bestellung und Lieferung lagen keine Woche auseinander. Bezahlt habe ich vorab. Zudem bekam ich von HP einen Brief, in dem er sich dafür entschuldigte, dass ich zu dämlich war. Ich hatte nämlich übersehen, dass er bei Emailbestellung 20% geben würde. Aber er würde sich etwas bei der nächsten Bestellung einfallen lassen.
Da ich die Davids für die Boote des Bausatze nicht so gelungen finde, werde ich mir geätzte nachordern. Aber dazu später mehr.
Ich nenne das guten und cleveren Service.

Hier nun mein Modellbericht. Es ist mein erster. Da ich aber schon sehr viele Bausatzvorstellungen bei den bekannten Seiten gelesen habe, hoffe ich zu wissen, worauf zu achten ist. Bitte seid so nett und weißt mich auf offensichtliche Fehler hin. Ich möchte lernen…

Genug der Vorrede:

SCHIFF 33, Hilfzkreuzer „Piguin“
Gruß
Ralf
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,,Du kannst Dein Leben nicht verlängern und Du kannst es auch nicht verbreitern. Aber Du kannst es vertiefen!"
Gorch Fock

Ralf

#1
Über die Geschichte der, des "Pinguin" gibt sehr gute Bücher. Für die etwas erlebnisorientierten Leser empfehle ich Jochen Breneckes "Gespensterkreuzer HK33", ISBN 3-453-00469-8. Nett geschrieben, spannend erzählt, so wie viele der Werke von ihm. Ich mag das, anderen ist da vielleicht zu viel "Landser" drin... Ich habe nicht die Ahnung, dass ich sagen kann, ob dieses Buch geschichtlich korrekt ist oder nicht, es schmökert sich gut weg und ist für einen Witzbetrag bei EBAY oder Amazon zu bekommen (Meins hat 3 € gekostet). Möchte jemand noch mehr Quellen, einfach mal googln oder hier posten.

Daten des Schiffes und eine sehr gute englische Zusammenfassung kann man gut bei John Asmussen nachlesen. Link: http://www.bismarck-class.dk/hilfskreuzer/pinguin.html
Als besonderes Leckerli gibt es einen guten Scan der Originalpläne bei Tone auf der Seite. Link: http://www.dreadnoughtproject.org/plans/KM_Pinguin_1939 Ich hatte ihm mal noch zu Schlachtschiff.com-Zeiten gesagt, dass es die "Pinguin" ist, die er da ins Netz gestellt hat und ich sie irgendwann als 1:100 Modell würde bauen wollen, was er prompt auf seine Seite schrieb… Man möchte nur einen Hinweis geben und schon steht es als Quelle im Netz…
Ich habe mir den Plan der „oberen Decks“ bei Poster XXL auf Leinen drucken lassen und in 150 cm x 50 cm in mein Büro an die Wand gehängt. Sieht ganz gut aus…

Weiter mit dem Modell:
Der Inhalt der Schachtel ist fast „gepanzert“. Verpackt in mehrere Tüten und Luftpolstertäschchen scheint alles ideal eingepackt zu sein…

Gruß
Ralf
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Gorch Fock

Ralf

#2
Wie man es von HP auch schon kennt, ist das Layout der Verpackung und der Baupläne spartanisch aber übersichtlich. Es wird mit Erklärungen gespart, es gibt noch nicht einmal die Geschichte des Schiffes.
Allerdings ist für den interessierten Modellbauer mit Internet auch nicht mehr nötig. Großes Minus sind die doch fehlenden Angaben über Farben und Bemalung.
Gruß
Ralf
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Gorch Fock

Ralf

#3
Hat man dann endlich die Teile aus ihren Transportgefängnissen befreit, hat man dies vor sich liegen…
Man möge mir mein schlechte Fähigkeit zu Fotografieren entschuldigen. Ich werde üben...

Der Rumpf scheint schein von den Maßen zu stimmen. 21, drölf cm müssten die Maße der im Original 150 m (an der Wasserlinie) langen ex.-Kandelfels sein. Passt, wie ich meine… harold kann das sicher noch einmal kontrollieren…  :wink:
Gruß
Ralf
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Gorch Fock

harold

...harold kann das sicher noch einmal kontrollieren... -tut er: 150 / 7 =  21.428 cm.

-Hast du vor, die Region hinter/ neben den getarnten 15cm an der Bordwand auszufräsen? (oder bleibt alles zu, weil eben getarnt?)
-Bekommt sie ein Bordflugzeug "als Decksladung unter Persenning"? (weil dann kann ich dir ne Arado in 1/700 spendieren!)

Bitte noch Details von der Decksqualität, und von den Aufbauten!
ciao,
Harold
4 Ursachen für Irrtum:
- der Mangel an Beweisen;
- die geringe Geschicklichkeit, Beweise zu verwenden;
- ein Willensmangel, von Beweisen Gebrauch zu machen;
- die Anwendung falscher Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Ralf

#5
Gleich hier im ersten Satz dann ein paar Schwächen und Tücken des doch sehr kleinen Maßstabes.
Die Bewaffnung, 6 x 15cm SK, zeigen Schwächen bei den Rohren. Eines ist gar abgebrochen. Da ich aber eh die Rohre eventuell durch Kanülen ersetzen wollte, ist dies nicht ganz so schlimm. Denn ich denke nicht, dass es 15 cm gedrehte Messingrohre gibt, oder?

Als weitere Schwäche sehe ich die doch eher die schon genannten spiddeligen Davids für die Beiboote an. Ich werde das nicht hinbekommen, Jim Baumann vielleicht, was aber auch wieder Extrakosten beim Kauf von Ätzdavids verursacht, was meiner Regierung gar nicht passen wird. Sie erhob den Finger nach Erhalt des Models, nahm ihn aber wieder runter als ich die Rechnung von Ihrer letzten „Bastelparty“ nannte. Es gibt eben Dinge, die kann man(n) nicht erklären.  :-D

Auch bei der FlA werde ich mir etwas einfallen lassen. Die Resinteile sind nicht wirklich das Wahre. Ich denke ein Ätzteilesatz, der dann zwar keine runden Rohre hat, wird auch hier Abhilfe schaffen müssen…
Gruß
Ralf
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Gorch Fock

Ralf

#6
@harold: Ruhig lieber EM-Gastgeber!  :-D Kommt sich... Bin noch nicht fertig!...
Ich wollte eigentlich das Schiff enttarnt in einem Diorama zeigen... Die Arado könnte man da auch unterbringen, oder? Und dann eben als MS "Kassos"...

EDIT: Ausfräsen wäre wohl eher was für Jim Baumann als für mich, oder? Obwohl das etwas hätte. Ich sehe jedoch große Risiken für das Modell. Mann hat nur einen Versuch!

Btw.: HP hat einen Satz Fahne beigelegt, die gelinde gesagt ein Witz sind. Aus rechtlichen Gründen fehlt das HK und die Größen werden auch nicht passen... Aber in 1:700 ist das wohl auch schwer...
Gruß
Ralf
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Gorch Fock

Ralf

Hier kommt das Bootsdeck, Poopdeck, Brückendeck, sowie anderen Aufbauten. 1,5 mm hoch mit einer Menge Schotten und Türen, die aber nicht zu Tones Plan wirklich passen.
Gruß
Ralf
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Gorch Fock

Ralf

Hier die Boote und der Unterbau der Hauptaufbauten...
Gruß
Ralf
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Ralf

Ich werde nun für Harold - ja auch für Wilfried, der schon fleißig liest  :wink: - den Rumpf näher fotografieren und besprechen. Gebt mir etwas Zeit...
Gruß
Ralf
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Ralf

Hier mal der erste Versuch... Je ein Bild von Bug und Heck, etwas näher, leider kein Blitz, Batterie leer (Murphys Gesetzt), oder?  :MLL:

Das Deck ist ganz glatt, nur eben bei den Ladelucken strukturiert. Die Bordwände sind als eine Art Reling hochgezogen, wie beim Original. Langt Euch das?
Gruß
Ralf
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Gorch Fock

harold

Batterie leer? - Tipp: 2 Schreibtischlampen, eine von oben, eine schräg links von der Seite, und ausgeleuchtet ist.
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- der Mangel an Beweisen;
- die geringe Geschicklichkeit, Beweise zu verwenden;
- ein Willensmangel, von Beweisen Gebrauch zu machen;
- die Anwendung falscher Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Ralf

@harold: Die Bilder in voller Größe sind an Dich unterwegs...
Gruß
Ralf
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Gorch Fock

Ralf

Mein Fazit:
Das Modell ist so weit ganz ok, wird aber bei einem gewissen Anspruch teuer. Die Maße scheinen so weit zu stimmen, die Verarbeitung ist gut bis sehr gut.
Allerdings auch zu einem gepfefferten Preis.

So viel ich weiß, gibt es nur noch einen Bausatz in 1:100 von diesem Schiff, somit ist die Auswahl für Fans sehr begrenzt.

Neben der Recherche zur Bemalung werden noch weitere teure Teile angeschaft werden müssen, um ein schickes Modell zu bauen. Wenn ich ehrlich bin, nur ein Modell für Verrückte, also für Leute wie wir hier!
:MG:

Für Fragen stehe ich sehr gerne zur Verfügung... PNt mich an oder schreibt hier rein...  :O/S
Gruß
Ralf
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Gorch Fock

harold

Bilder erhalten, und teils kommentiert, Ralf!

Und soo teuer muss das alles nicht kommen ... schließlich kannst du auf die Grabbelkisten und schäbige Tricks der hier Versammelten auch zurückgreifen, oder -  :-D ?
Mich freut's immer wieder, wenn sich jemand freiwillig von Bazillus modellensis anstecken läßt!
4 Ursachen für Irrtum:
- der Mangel an Beweisen;
- die geringe Geschicklichkeit, Beweise zu verwenden;
- ein Willensmangel, von Beweisen Gebrauch zu machen;
- die Anwendung falscher Wahrscheinlichkeitsrechnung.

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