Masten auf UBooten?

Begonnen von Teddy Suhren, 23 Dezember 2008, 22:13:48

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Hastei

Hallo,
hier zwei Fotos von Booten aus WK I,

rosenow

Moin ihr Seebären! Hat man die Masten für Tauchfahrten niedergeholt oder so aufgerichtet geslassen?
mit freundlichen Gruß
Michael


,,Macht`s gut und denkt daran!
Es gibt drei Sorten von Menschen:
Die Lebenden.
Die Toten.
Und die, die zur See fahren."
Hein Schonder

Albatros

Zitat von: rosenow am 30 Dezember 2008, 14:16:32
Moin ihr Seebären! Hat man die Masten für Tauchfahrten niedergeholt oder so aufgerichtet geslassen?

Ich fürchte bei Tauchfahrt hätten die das nicht ausgehalten. :MZ:

Gruß, :MG:

Manfred

rosenow

Ok Manfred, Danke, hatte ich schon vermutet.  :-D
Guten Rutsch ins Neue  :MG:
mit freundlichen Gruß
Michael


,,Macht`s gut und denkt daran!
Es gibt drei Sorten von Menschen:
Die Lebenden.
Die Toten.
Und die, die zur See fahren."
Hein Schonder

Albatros

Das wünsch ich Dir auch Michael.

Gruß, :MG:

Manfred



Hastei

Das legen und verstauen der Masten dürfte doch mind. 15 Min gedauert haben.
Eine lange Zeit, wenn plötzlich Feindkräfte auftreten

rosenow

Moin Hastei, das ist ein guter Einwand. Hatten die vielleicht Ersatzmasten?
mit freundlichen Gruß
Michael


,,Macht`s gut und denkt daran!
Es gibt drei Sorten von Menschen:
Die Lebenden.
Die Toten.
Und die, die zur See fahren."
Hein Schonder

Albatros

Der U-Boot-Bau war im WK 1 ja noch so ziemlich in den Anfängen und es waren ja auch ,,Tauchboote" also sie konnten ,,auch" Tauchen.
Die Masten dienten bei Überwasserfahrt der Unterstützung der Funkantennen und befanden sich oft nicht in Schiffsmitte sondern seitlich. Hier mal ein Beispiel http://www.arbeitskreis-historischer-schiffbau.de/ontour/wettbew/wupper04/uboote.jpg
Es gab glaube ich sogar Boote die Klappbare Windhutzen aufstellten.
In den Skizzen bei Rösssler sind die Masten alle klappbar eingezeichnet.

Gruß, :MG:

Manfred

kgvm

Die Bilder von "U 6" und "U 9", mit denen Hastei uns erfreut hat, zeigen daneben noch einen kleinen Schornstein, der ja bei Unterwasserfahrt wohl auch nicht aufgerichtet blieb. Stellt sich bloß die Frage, ob diese erst mühsam von außen umgelegt werden mußten oder ob es nicht eine Vorrichtung gab, diese von innen zu entriegeln und umzulegen, sofern sie nach Entriegelung nicht durch den Wasserdruck bei Vorwärtsfahrt von alleine umklappten :?
Für die Funkmasten würde ich im übrigen annehmen, daß diese nur bei Bedarf aufgerichtet wurden, ansonsten wäre man ja bei Überwasserfahrt auch leichter und früher sichtbar!

Hastei

dies Foto soll ein Minen-U-Boot , U 117 , darstellen. Auch 2 Masten.
Bei U-Booten späterer Fertigung sind keine Masten mehr zu erkennen

Spee

@Hastei,

auch auf späteren U-Booten gab es diese Klappmasten. Gut zu sehen in Rössler "Die deutschen U-Kreuzer und Transport-U-Boote". Sind simple Funkmasten (außer bei U-Deutschland, da gabs noch ein Krähennest!), bei einigen Aufnahmen sieht man auch die Leitungen an den Turm.
Im Notfall wurde auch mit stehenden Masten getaucht.
Servus

Thomas

Suicide Is Not a War-Winning Strategy

Hastei

@ Spee, aha

hier U 16 und U 22 mit 2 Masten, dann ein Handels-U-Boot , vielleicht die Deutschland. Hier sieht man im vorderen Mast
eine Art Krähennest ,oder ?

Hastei

ich finde die Windhutzen bei U1 und die Abgasrohre (Schornsteine) irgendwie urig.

Teddy Suhren

Hai

Urig?
Auch die Stellage auf dem Turm mit der (ich glaube nur im Hafen) abnehmbaren Plattform find ich immer wieder...naja urig triffts ungefähr.  :-)
Gruß
Jörg

WoWs Nick: Teddy191

Spee

@Teddy,

die lustigen Gestelle gabs weltweit  :-D !


Servus

Thomas

Suicide Is Not a War-Winning Strategy

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