Fünf auf Tour

Begonnen von kalli, 10 Juni 2016, 23:06:25

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SchlPr11

Hallo Achim,
erfreut mich, da ich nur sporadisch zum Durcharbeiten kommen. Das Feld/die See ist ja so weit gesteckt...
Ich verspreche noch einige Höhepunkte und stelle im Laufe des Tages Loch Gare, Faslane, Rhu mit UFO und seínem Helensburgh rein. Danach öffnet sich der Horizont gen Northern Ireland.
Reinhard

Trimmer

Na Reinhard - ich freue mich immer über solche Berichte und Bilder. Kommt man ja selber doch nicht überall hin . Ja und als Nebeneffekt - man sieht auch mal Leute aus dem Forum welche man sonst nur aus ihren Beiträgen kennt - siehe z.B. Ufo - Jens

Achim - Trimmer
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

SchlPr11

Hallo,
nach Verabschiedung vom Raddampfer ging es per Bus einmal um den Gare Loch herum, see- und dann landseitig an der Her Majesty Naval Base CLYDE vorbei, deren Besuch in Faslane uns zum Abend versichert war. Im heimatlichen Helensburgh machte uns UFO mit seinem Teil Marineforschung bekannt. Und sukzessive auch mit seine Familienmitgliedern. Zum Mittag saßen wir im CAFE RUH, bestens bedient von der Tochter und auch Mutter Miriam kam dazu. Im Bild von links Kalli, UFO, Hägar, Seelöwe, und Miriam. Dabei Blick auf Yachten und ein in Reparatur befindliches Polizeiwachboot vom Loch. Ein Vorgeschmack auf den Abend.
Zuvor jedoch noch ein Spaziergang zum Yachtclub von Ruh, den wir ganz allein für uns zur Besichtigung hatten. Kein Royal war diesmal, die dort auch schon gesichtet wurden. Beispiele der Exponate und die Räumlichkeiten konnten nur begeistern. Auf dem Weg kamen wir am Öhr vorbei, durch das alle U-Boote ins Gare Loch laufen müssen. Früher schon die zu verschrottenden Schlachtschiffe um 1947. Eigentlich unglaublich.
Die Bestätigung der Navy Base Faslane kam schnell und erstaunlich früh. UFO hatte dazu seine nachbarschaftlichen Möglichkeiten. Nach Dienstschluss waren wir verabredet. Die Fotoerlaubnis war versagt, was eigentlich nicht verwunderte. Briefing an der Hauptwache, nochmalige Fotos für die Identkarte, und ein Kapitän zur See der PRgroup und früherer Kommandant nahm uns in Empfang. Es ging an Bord, keines U-Bootes – sondern eines Kleinbusses. Ab in den Hochsicherheitstrakt zur einer Rundfahrt von gut Stunde. Über die Piers gab es kompetente Aussagen zu den vorhandenen Minensuchern, Bauten und die beiden anwesenden Booten. Schauen durfte man alles, was unter freiem Himmel lag. Im Bereich der ehemaligen Schrottwerft liegt insbesondere viel Asbest im Boden. Heute landen dort die Hubschrauber oder die Beschäftigten parken dort. Draußen auf dem Wasser mobile Schwimmsperren und rings ein mehrreihiger Zaun. Gesprächsweise vile Infos, ehr kann jedoch nicht berichtet werden. Auf der anderen Straßenseite ein permanentes Camp der Friedensaktivisten. Von beiden Akteuren ein Katz- und Mausspiel.
Selbst durch gewisse Heiligtümer kamen wir kurz vor dem abendlichen briefing der Sicherheitskräfte. Überall wunderschöne Fotos und Modelle werden uns in Erinnerung bleiben. Abschließend small talk im Casino mit Blick hinunter zu den Piers im Gare Loch.
Die abendliche Rückfahrt direkt aus Helensburgh am Clyde längs nach Edinburgh verlief ruhig, um den Tag nochmals passieren zu lassen.
REINHARD

SchlPr11

Hallo,
in Fortsetzung hier noch einige Fotos aus dem Yachtclub in Rhu.
Verständlicherweise nichts von unserem Besuch in Faslane. Doch die Erinnerung bleibt...
REINHARD

SchlPr11

#34
Hallo,
nach Besuch HMNB Clyde und einem Gewitterguss doch noch schnell ein Foto aus dem Hangelenk zum Gare Loch...
REINHARD

ufo

Vielen Dank aus einem etwas kuehlen und regnerischen Westen Schottlands fuer den schoenen Reisebericht. Ich mag Reiseberichte ueberhaupt gern. Ich mag auch Reiseberichte ueber den Westen Schottlands total gern. Ich finde es immer spannend mein Zuhause mal mit anderer Leuts Augen zu sehen und zu erleben.

Ja, Faslane war schon interessant. War nett mal so unverbluemt zu hoeren, dass ein modernes Grosswaffensystem wie eine U-Bootbaureihe eben kaum an militaerischen Gesichtspunkten entwickelt und gemessen wird sondern in erster Line ein politisches Statement darstellt.
Gewiss ein Punkt der immer wert ist bedacht zu werden, wenn wir hier versuchen Durchmesser Kanonenrohr mit Zentimetern Panzerstaerke zu erklaeren oder Seemeilen Ausdauer mit Einsatzgebieten. Solche Parameter folgen wohl immer auch - in erster Linie ? - nichtmilitaerischen Anforderungen.

Ufo   

SchlPr11

Hallo,
Mit der Abreise am 01.06.2016 aus Edinburgh näherten wir uns nicht nur neuen Höhepunkten, sondern auch der letzten Etappe unserer Reise.
Erneut über Glasgow nach Ayr und Girvan durch landschaftlich schöne Gegenden. Draußen ragte Ailsa Craig, auch als Elizabeth Felsen bekannt , aus der See. Am Loch Ryan mit seinen beiden Fährterminals als Etappenziel auf marinegeschichtlich historischen Boden war nur kurz Pause.
Wir hatten bei STENA gebucht, den wohl bedeutendsten europäischen Fährreeder derweil und fanden uns an Bord einer guten Bekannten wieder – Fähre STENA SUPERFAST VII, die zusammen mit ihren Schwestern vor gefühlten jetzt schon langen Zeiten im Schnelldienst Rostock mit Finnland oder Södertälje in Schweden verbanden.
REINHARD

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