Russische Flugzeugträger aktuell

Begonnen von AND1, 17 November 2010, 14:47:36

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Albatros

Der Abstand ist vielleicht ein bisschen größer........ :O/Y

:MG:

Manfred

Schorsch

Hallo Manfred,

bei der Landung einer F/A-18 E/F Super Hornet mit ihren 13,62 m Spannweite mag das stimmen (Siehe Skizze!). Wenn aber eine E-2 Hawkeye mit immerhin 25 m Spannweite einschwebt, sind die Verhältnisse wieder ausgeglichen.  :-D

Mit freundlichen Grüßen
Schorsch
'Judea, London. Do or Die.'

"Ubi dubium, ibi libertas." (Wo Zweifel ist, da ist Freiheit.)

Albatros

Hallo Schorsch,

toll wie Du das mit den Skizzen gemacht hast...... top

Mir war das eigentlich auch hauptsächlich deshalb aufgefallen weil bei den Personen auf der VIKRAMADITYA kaum freie Fluchtmöglichkeiten bestehen, außer eventuell schnell rein in die Aufbauten.
Grundsätzlich kann man wohl auf einem Träger bei Flugbetrieb immer mal schnell ungünstig stehen.

:MG:

Manfred

der erste

Zitat von: Albatros am 04 November 2012, 17:18:41
Hallo Schorsch,

toll wie Du das mit den Skizzen gemacht hast...... top

Mir war das eigentlich auch hauptsächlich deshalb aufgefallen weil bei den Personen auf der VIKRAMADITYA kaum freie Fluchtmöglichkeiten bestehen, außer eventuell schnell rein in die Aufbauten.
Grundsätzlich kann man wohl auf einem Träger bei Flugbetrieb immer mal schnell ungünstig stehen.

:MG:

Ich glaube, das sind hier die Oberdecksfeuerwehrleute, die müssen wahrscheinlich dort stehen.
Manfred

Urs Heßling

moin,

Zitat von: olpe am 03 November 2012, 23:39:33
zwei Videos über die Flugerprobungen der MIG-29KUB auf der "VIKRAMADITYA":

das 2. Video (Pilotensicht) halte ich für ein Simulationsvideo.

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Schorsch

Zitat von: Urs Hessling am 05 November 2012, 00:45:47
moin,
(...)
das 2. Video (Pilotensicht) halte ich für ein Simulationsvideo.

Gruß, Urs
...insoweit stimmt Deine Annahme wunderbar mit der Beschreibung unter dem Video überein. :wink:

Mit freundlichen Grüßen
Schorsch
'Judea, London. Do or Die.'

"Ubi dubium, ibi libertas." (Wo Zweifel ist, da ist Freiheit.)

Urs Heßling

moin, Schorsch,

Zitat von: Schorsch am 05 November 2012, 06:10:22
...insoweit stimmt Deine Annahme wunderbar mit der Beschreibung unter dem Video überein. :wink:
da hast Du mich aber mal erwischt  top

tja, wenn man nicht daran denkt, zu scrollen  :-D :roll:

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Ulrich Rudofsky

Der russisch-indische Träger VIKRAMADITYA wird nun  erst im letzten Quartal von 2013 endlich fertig werden, wenn überhaupt.  Es ist nicht so bombensicher wie "Tod und Steuern", wie man hier das in USA beschreiben würde.  http://www.navyrecognition.com/index.php/news/defence-news/year-2012-news/december/787-indian-aircraft-carrier-ins-vikramaditya-gorshkov-now-expected-in-last-quarter-of-2013-.html 
Ulrich Rudofsky

Kaschube_29

#338
Moin Moin,

nach einer gewissen Pause bei diesem Thema etwas zu den Grundlagen des russischen Bordflugzeugwesens: der Vorausbildung für die Piloten der Starrflügler an Land. In dieser Woche gab es eine Meldung der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti zu Bauarbeiten für einen Trainer auf russischem Territorium:

Quelle ria.ru vom Freitag, den 15.März 2013 (15.07):

Die russische Entsprechung des ,,Nitka"-Komplexes wird zum Herbst die ersten Flugzeuge aufnehmen

Moskau, 15.März – RIA Novosti. Die im Kuban-Gebiet im Bau befindliche Entsprechung des sowjetischen Flug-Trainingskomplex ,,Nitka", so russische Piloten der Bordfliegerkräfte trainieren, wird zum Herbst diesen Jahres zur Nutzung bereit sein, erklärte gegenüber RIA Novosti der Direktor von ,,Spetsstroy" (,,Cпецстрой") Grigorij Naginskij (Григорий Нагинский).

Früher hatte der seinerzeitige Oberbefehlshaber der Seekriegsflotte der Russischen Föderation Wladimir Wysozkij (Bладимир Высоцкий) in einem Interview bei RIA Novosti mitgeteilt, dass die russische Entsprechung von ,,Nitka" bis zum Jahre 2020 in der Stadt Jejsk (Eйcк) gebaut wird, wo ein Ausbildungszentrum der Marinefliegerkräfte geschaffen wird.

,,Global gesehen sind dort die Bauarbeiten praktisch abgeschlossen. Ich denke, dass dort im August-September bereits Flugzeuge fliegen werden", sagte Naginskij, als er auf Fragen von RIA Novosti antwortete, wann der Bau der ,,Nitka"-Entsprechung abgeschlossen sein wird.
Der fliegerische Komplex ,,Nitka" (landgestützter Erprobungs- und Trainingskomplex für Luftfahrzeuge (NITKA = nazemnyy ispytatel´no-trenirovochnyy kompleks aviatsii [HИTKA = нaзeмный иcпытaтeльнo-тpeниpoвoчный комплекс aвиaции]) wird für die Ausbildung von Piloten der Bordfliegerkräfte genutzt. Dieser Trainer stellt einen Flugplatz mit einem aus Stahl-Flugfeld in Form eines Kriegsschiffsdecks, das mit einer Schanze und einer Bremsanlage ausgestattet ist. Die Abmessungen des Flugdecks entsprechen den Abmessungen des Flugdecks vom schweren Flugdeckkreuzer ,,Admiral Flota Sovetskogo Soyuza Kuznetsov" (,,Aдмирал Флoтa Coвeтcкoгo Coюзa Kузнeцoв").

Der einzige in der UdSSR geschaffene Komplex ,,Nitka" befindet sich auf dem Flugplatz Nowofjodorowka ([Hoвофёдоровка] in der Nähe der Stadt Saki [Caки] auf der Krim). Nach dem Auseinanderfallen der UdSSR ging der Komplex an die Ukraine über. Eine Vereinbarung zwischen den beiden Regierungen der Ukraine und Rußlands über die Nutzung des Übungsgebiets mit dem Start- und Landesystem ,,Nitka" wurde im Februar 1997 unterzeichnet. Es wurde mitgeteilt, dass die jährlichen Mietkosten des Übungsgebiets Rußland im Durchschnitt 700.000 $ kosten.

Auf dem Trainer trainierten die Piloten des 279.bordgestütztem Jagdflugzeugregiment ([279.KIAP = 279.korabel´nyy istrebitel´nyy aviatsionnyy polk (279.KИАП = 279.кopaбeльный истребительный авиационный полк)] Stationierungsflugplatz ,,Seweromorsk-3" ["Ceвероморск-3"]) der Marinefliegerkräfte der russischen Nordflotte.

Hier ist die Originalmeldung: http://ria.ru/defense_safety/20130315/927471498.html

Merke: Wenn diese Trainingsanlage in Jejsk (liegt am Asowschen Meer) fertig ist, gibt es einen langjährigen Zankapfel zwischen der Ukraine und der Russischen Föderation weniger! In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Probleme mit der Verfügbarkeit der Anlage für die russischen Streitkräfte.

Die Ukraine hat für die eigenen Streitkräfte dafür keine Verwendung mehr... (Ein weiteres Objekt, das dann verfallen wird.)

Bis dann,

Kaschube_29
Immer eine Handbreit Wasser unter den Kiel (Bcегда семь футов под кильем)!

Kaschube_29

Moin Moin,

allen Unkenrufen zum Trotz wird es nun wohl tatsächlich vollzogen: die "Vikramaditya" hat die Erprobungen auf See abgeschlossen und ist am 20.September wieder in der Umbauwerft "Sevmash" eingetroffen. Hier ein Fazit aus russischer Sicht:

Quelle flot.com vom Montag, den 23.September 2013 (09.02):

Die Erprobungen des Flugzeugträgers ,,Vikramaditya" wurden abgeschlossen

Text: Pressedienst der Offenen Aktiengesellschaft ,,PO Sevmash"
Foto: ,,Vikramaditya". Pressedienst der Offenen Aktiengesellschaft ,,PO Sevmash"

Nach dem Abschluß des Programms der Werftfahrerprobungen und des Bordpraktikums der indischen Besatzung kehrte der Flugzeugträger ,,Vikramaditya" am 20.September zur Pier der Offenen Aktiengesellschaft ,,Produktionsvereinigung «Nördliches Maschinenbauunternehmen»"  zurück.

Das Kriegsschiff befand sich seit dem 3.Juli 2013 im Weißen Meer und in der Barentssee. Die Geschwindigkeits- und die Manövriereigenschaften des Flugzeugträgers, die fliegerisch-technischen Mittel und die funkelektronische Ausstattung wurden überprüft.
In der Nacht vom 27. auf den 28.Juli gingen die Erprober unter der Leitung des Leiters des See-Abschnitts der Erprobungen Kapitän 1.Ranges Alexander Schewtschenko (Aлександр Шевченко) vor dem Ablaufen in die Barentssee auf die Fahrtstufe volle Fahrt. Die maximale Fahrtgeschwindigkeit, die der Flugzeugträger ,,Vikramaditya" entwickelte, betrug 29,2 kn. Auf diese Weise übertraf das Kriegsschiff die in der technischen Spezifikation festgelegte maximale Fahrt von 29 kn. Bei der Rückkehr in das Weiße Meer wurden die Geschwindigkeitserprobungen fortgesetzt; der Flugzeugträger lief in Übereinstimmung mit dem Programm eine volle Fahrt von 29 kn im Verlauf von einer Stunde, was ein weiteres Mal die hohen Geschwindigkeitseigenschaften des Kriegsschiffs bestätigte. Diese Erprobungen zeigten, dass die Hauptantriebsanlage und die Systeme des Kriegsschiffs entsprechend der Norm arbeiten.

Im Weißen Meer führten die Fliegerkräfte der Nordflotte Flüge um die funkelektronische Ausrüstungskomplexe der ,,Vikramaditya" durch. In der Barents-See haben Piloten der Flugzeuge MiG-29K/KUB (MиГ-29K/KУБ) erfolgreich die fliegerischen Erprobungen der flugtechnischen Mittel des Kriegsschiffs ausgeführt. Die Maschinen wurden von russischen Versuchspiloten der Russischen Flugzeugbaukooperation ,,MiG"  und des ,,Staatlichen Flugerprobungszentrums namens W. P. Tschkalow"  geflogen. Die Bordjagdflugzeuge führten 57 Flüge durch, von denen 47 mit Landungen auf dem Flugzeugträger verbunden waren. Eine bedeutende Errungenschaft sind 12 Landungen und Starts unter Nachtbedingungen, was durch die russischen Bordfliegerkräfte seit dem Jahre 1999 nicht mehr praktiziert wurde. Die Versuchspiloten haben unter Nachtbedingungen, wobei sie sich nur an den Bordgeräten und die Kommandos des Leiters für die visuelle Landung orientierten, die Flugzeuge auf dem Deck des Kriegsschiffs gelandet. Die Erprobungen der fliegerisch-technischen Mittel des Kriegsschiffs unter Zuhilfenahme der Hubschrauber Ka-31R, Ka-27PL der Offenen Aktiengesellschaft ,,Kamov"  wurde zu unterschiedlichen Tageszeiten in einer Zahl von 30 Flügen ebenfalls auf hohem Niveau ausgeführt.

Der Leiter der Produktion für die militärisch-technische Zusammenarbeit der Offenen Aktiengesellschaft ,,Produktionsvereinigung «Sevmash»", der Einheitskoordinator für die Durchführung der Erprobungen des Kriegsschiffs Sergej Nowoselow (Cepгей Новоселов) und der verantwortliche Übergabeleiter des Kriegsschiffs Igor Leonow (Игорь Леонов) unterstrichen, dass die fliegerisch-technischen Mittel der ,,Vikramaditya" normal abgearbeitet hat. Die Leiter merkten die Geschlossenheit der Zusammenarbeit der Übergabemannschaft mit den Spezialisten des ,,Staatlichen Flugerprobungszentrums namens W. P. Tschkalow", der Russischen Flugzeugbaukooperation ,,MiG" und der Offenen Aktiengesellschaft ,,Kamov" an. Es wurden die spezifizierenden Paramater alles Systeme und Ausrüstung des Kriegsschiffs unter unterschiedlichen Bedingungen bestätigt.

Gleichzeitig wurden die Übernahme-/Übergabeerprobungen durchgeführt. Dem ausländischen Auftraggeber wurden Arbeiten der Bordsysteme und der Bordausrüstung vorgezeigt. Während der Erprobungen in der Barents-See wurde ebenfalls eine der Hauptaufgaben durchgeführt – es wurde das Bordpraktikum der indischen Besatzung mit einer Stärke von 875 Mann durchgeführt.

Es ist eingeplant, dass am 15.November 2013 die Übergabe des Kriegsschiffs an die Marine der Republik Indien erfolgt. Danach wird der Flugzeugträger zu seiner Verlegungsfahrt zum Dienstort antreten.

Die Werftfahrerprobungen des Flugzeugträgers auf See begannen am 8.Juni 2012 . Hierbei verbrachte das Kriegsschiff 108 Tage auf See und legte mehr als 12.650 sm zurück, was praktisch mit einer Fahrt rund um die Welt zu vergleichen ist. Für die Erprobungen der fliegerisch-technischen Mittel wurden 5 Flugzeugtypen eingesetzt: Il-38, A-50, MiG-29K, MiG-29KUB, Su-33 und 3 Hubschraubertypen: Such- und Rettungshubschrauber Ka-27PS, U-Bootabwehrhubschrauber Ka-27PL und der Weitbereichs-Radar-Ortungshubschrauber Ka-31R.

Hier die russische Originalmeldung: http://www.flot.com/news/navy/index.php?ELEMENT_ID=152895

Für den 15.November ist auch heute die Reise des indischen Verteidigungsministers nach Sewerodwinsk zur Übergabe angekündigt worden.
Voraussichtlich im Februar 2014 soll der Flugzeugträger in Indien eintreffen.

Bis dann,

Kaschube_29
schon
Immer eine Handbreit Wasser unter den Kiel (Bcегда семь футов под кильем)!

Kaschube_29

#340
Moin Moin,

in den letzten Wochen "zuckt" auch der russische Flugzeugträger ("schwerer Flugdeckkreuzer") ,,Admiral Kuznetsov" (,,Aдмирал Кузнецов"), der sich noch in den russischen arktischen Gewässern aufhält, wieder:

Quelle flot.com vom Dienstag, den 08.Oktober 2013 (15.16):

Die Bordpiloten der Nordflotte begannen mit Flügen auf dem Flugdeckkreuzer ,,Admiral Kuznetsov" (,,Aдмирал Кузнецов")

Text und Foto: Vechernyy Murmansk (Вечерний Мурманск)

Die Bordpiloten des selbständigen Bordjagdflugzeugregiments der Nordflotte begann mit dem Hauptelement der fliegerischen Ausbildung der Bordpiloten – den Flügen vom landgestützten Flugplatz auf das Deck des schweren Flugdeckkreuzers ,,Admiral flota Sovetskogo Soyuza Kuznetsov" (,,Адмирал Флота Советского Союза Кузнецов"), der sich in Ausbildungsgebieten der Nordflotte in der Barents-See befindet, teilte der Leiter der Abteilung für Informationsversorgung des Pressedienstes des Westlichen Militärbezirks für die Nordflotte Kapitän 1.Ranges Wadim Serga (Baдим Серга) mit.

Im Laufe der fliegerischen Schicht wurden am 7.Oktober 17 Flüge auf den Bordjagdflugzeugen Su-33 und 4 Flüge auf den Übungs- und Trainingsflugzeugen Su-25 ausgeführt. Die Bordpiloten arbeiteten 25 Überflüge über dem Deck des Flugdeckkreuzers, 22 Decksberührungen und 9 Landungen und Starts durch. Als erste führten im Jahre 2013 auf dem schweren Flugdeckkreuzer ,,Admiral flota Sovetskogo Soyuza Kuznetsov" (,,Адмирал Флота Советского Союза Кузнецов") auf den Kampfflugzeugen Su-33 der Kommandeur des selbstständigen Bord-Jagdflugzeugregiments Oberst Jewgenij Kusnezow (Евгений Кузнецов) und der Stellvertreter des Regimentskommandeur Oberstleutnant Pawel Prjadko (Павел Прядко) eine Deckslandung durch.

Ihre Fertigkeiten zur Landung an Deck des Flugdeckkreuzers haben auch die Besatzungen der Bordhubschrauber Ka-27 durchgearbeitet, die im Verlauf des gestrigen Tages 6 Starts und fünf Landungen auf dem Flugdeckkreuzer durch.

Im Laufe der nächsten Zeit setzt die Besatzung des schweren Flugdeckkreuzers ,,Admiral flota Sovetskogo Soyuza Kuznetsov" (,,Адмирал Флота Советского Союза Кузнецов") in der Barents-See die Sicherstellung der Flüge von Bordpiloten auf den Kampfflugzeuge Su-33 und den Übungs- und Trainingsflugzeugen Su-25 fort.

Hier die russischsprachige Originalmeldung: http://www.flot.com/news/navy/?ELEMENT_ID=154134

Damit wurde vor dem für Dezember 2013 angekündigten Auslaufen der ,,Admiral Kuznetsov" (,,Адмирал Кузнецов") zu einer Fahrt ins Mittelmeer zum ersten Mal in diesem Jahr der Bordflugbetrieb mit Starrflüglern wieder aufgenommen. Dazu werden sicher auch dann die ersten bereits von der Industrie an die russischen Marineflieger gelieferten MiG-29K/KUB an Bord sein.

Bis dann,

Kaschube_29 (Axel)
Immer eine Handbreit Wasser unter den Kiel (Bcегда семь футов под кильем)!

hillus

Moin,

nachdem Axel schon die Vorarbeiten bzw. Vorbemerkungen zur Übergabe der VIKRAMADITYA gemacht hat, kam nun heute diese Meldung von RIA NOVOSTI. Ich stelle sie gleich im deutschen Text von Ria Novosti ein.

 
Russischer Flugzeugträger für Indien:
,,Vikramaditya" übergabefertig


Nach neun Jahren Modernisierung wird Russland im November den Flugzeugträger an Indien übergeben.

Flugzeugträger ,,Admiral Gorschkow" wird zum ,,Allmächtigen" aufgemotzt

Russland ist laut Vizepremier Dmitrij Rogosin bereit, den Flugzeugträger ,,Vikramaditya" (früher ,,Admiral Gorschkow") an Indien zu übergeben.
Seinen Worten nach wird das Schiff am 30. November das russische Territorialgewässer verlassen.

,,Die Probefahrten sind erfolgreich verlaufen. Die im vorigen Jahr bei den Tests ermittelten Mängel wurden vollständig behoben. Heute ist das Schiff eine Woche vor einem russisch-indischen Gipfel zur Übergabe an die indische Seite fertig", sagte er in einer Beratung Dmitri Medwedjews mit den Vizepremiers.

Der 2004 abgeschlossene Vertrag über den Umbau der ,,Admiral Gorschkow" und den Verkauf des Flugzeugträgers an die indische Kriegsmarine war der größte Exportvertrag im Bereich der militärtechnischen Zusammenarbeit der beiden Länder. Laut Vertrag muss Russland das Schiff für 750 Millionen Dollar modernisieren und bordgestützte Flugzeuge für dieselbe Summe liefern.
Ursprünglich war die Übergabe des Schiffes an den Auftraggeber im Jahr 2008 geplant worden. Durch die Vergrößerung des Arbeitsumfanges wurden die Übergabefristen mehrmals verschoben.
Die offizielle Zeremonie der Übergabe der ,,Vikramaditya" sollte am 4. Dezember 2012 stattfinden. In einer neuen Testetappe des Schiffes wurde jedoch eine Reihe von Störungen ermittelt. Unter anderem erreichten die Dampfkessel der Hauptantriebsanlage nicht die volle Leistung. Aus diesem Grunde wurde die Übergabe des Schiffes auf 2013 verschoben.

In diesem Sinne gutes Gelingen der Übergabezeremonie!

hillus

Albatros

Zitat von: Kaschube_29 am 13 Oktober 2013, 20:19:16
Dazu werden sicher auch dann die ersten bereits von der Industrie an die russischen Marineflieger gelieferten MiG-29K/KUB an Bord sein.

Bis dann,

Kaschube_29 (Axel)

Hallo Jochen,

die Flugtests der neuen Bordkampfjets MiG-29K/KUB, die für die russische Marine bestimmt sind, haben begonnen.

http://german.ruvr.ru/news/2013_10_22/Russland-beginnt-Flugtests-neuer-Bordkampfjets-4714/

:MG:

Manfred


hillus

Moin,

ich lebe noch! Einfach keine Zeit!!! Ihr wißt ja, Rentner haben selten Zeit.
Ja, das letzte Kapitel der VIKRAMADITYA ist wohl geschrieben. Jetzt die dazugehörige Meldung.

Das Flaggschiff der Seestreitkräfte Indiens, der Flugzeugträger VIKRAMADITYA, ist von der Anlegestelle des Schiffsbaubetriebes SEVMASH in Sewerodwinsk mit Kurs auf die Küsten Indiens am 26. November um 8:38 Moskauer Zeit ausgelaufen, teilte ITAR-TASS mit dem Hinweis auf das Presseamt von SEVMASH mit.

Laut der Meldung des Betriebes verließ die VIKRAMADITYA in Begleitung von Schleppern das Werftgebiet des Unternehmens und wird durch den Sewerodwinsk-Kanal in das Weiße Meer hinausgehen, dort wo auf dem bekannten Ankerplatz die Betankung mit Brennstoff erfolgt. Danach wird der Flugzeugträger in Murmansk einlaufen, wo nochmals Brennstoff nachgetankt wird. Nach diesem letzten Stopp innerhalb der Grenzen Russlands wird der Flugzeugträger in Begleitung eines indischen Tankschiffes und einer indischen Fregatte die Territorialgewässer Russlands verlassen.

Die Verlegungsfahrt der VIKRAMADITYA sollte schon am 25.11.2013 stattfinden. Aber in den Tagen davor berichteten die Massenmedien über das Ausfließen von Brennstoff von Bord des Flugzeugträgers. Das wurde im Übrigen offiziell nicht bestätigt.
Am 16. November 2013 war in Sewerodwinsk das Schiff, der ehemalige Flugzeugträger ADMIRAL S.G. GORSHKOV, den indischen Seestreitkräften feierlich übergeben worden.

hillus

Hier noch zum Nachlesen die Originalmeldung http://flot.com/news/navy/?ELEMENT_ID=156797

hillus

Moin,
bevor die VIKRAMADITYA Russland verläßt, kam noch diese Meldung von RIA NOVOSTI. Bisher waren die Escortschiffe ja nicht bekannt.

Der Flugzeugträger der Seestreitkräfte Indiens VIKRAMADITYA wird das Einlaufen in den Hafen von Murmansk wegen der ungünstigen Wetterbedingungen verschieben, berichtete am 3. Dezember der Leiter des Presseamtes des Westlichen Militärbezirkes in der Nord Flotte Kapitän zur See Wadim Serga den Journalisten.

Einige Stunden zuvor hatte die Schiffsabteilung der Seestreitkräfte Indiens mit dem Flugzeugträger VIKRAMADITYA, der Fregatte TRIKAND und dem Tanker DIPAK die territorialen Grenzgewässer der Russische Föderation überquert.

"In Zusammenhang mit den ungünstigen Wetterbedingungen wird der Flugzeugträger VIKRAMADITYA und der Tanker DIPAK den Sturm im Übungsgebiet der Gefechtsausbildung der Nordflotte in der Barentssee abwarten. Es ist geplant, dass der Marsch dieser Schiffe nach Murmansk nach der Verbesserung der hydrometeorologischen Bedingungen weitergehen wird", sagte Serga.

Seinen Worten nach werden im Laufe von einigen Tagen die indischen Schiffe die Vorräte an Brennstoffen ergänzen, wonach sie die territorialen Grenzgewässer Russlands verlassen werden. Den indischen Seeleuten steht ein Weg durch drei Ozeane und einige Meere bis zum Hafen von Karwar in Indien bevor.

Na dann immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!!! :MG:

hillus

Die Originalmeldung ist hier nachzulesen: http://flot.com/news/navy/?ELEMENT_ID=157457

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