„Kresta I & II“ Klasse, Projekt 1134/A - Einsätze der Schiffe und ähnliches

Begonnen von AndreM1965, 15 Februar 2012, 09:50:02

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Urs Heßling

moin, Jochen,

Zitat von: hillus am 07 März 2012, 19:15:25
Es war schon eine verzwickte und gefährliche Zeit und die Begriffe "Cold War" bzw. "Kalter Krieg" gehen uns heute so furchtbar leicht über die Lippen, dabei war die Welt oft am Abgrund!

Ich sehe es nicht ganz so dramatisch ... aber ich war dabei, im September 1980, während des Manövers "Waffenbrüderschaft", nachts, mit 2 Booten, östlich der Tromper Wiek, 1 Kabellänge außerhalb der DDR-Hoheitsgewässer ...  :wink: :O/Y

auch Dir einen schönen Abend, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

SchlPr11

Hallo,
in die Periode paßt diese Serie aus der Volksmarine-Aufklärung: SEVASTOPOL, im Herbst 1969 die Ostsee verlassend, läuft an der DDR vorbei dem Großen Belt entgegen. Viel Spaß beim Betrachten - REINHARD

AndreM1965

Zitat von: SchlPr11 am 07 März 2012, 22:48:29
Hallo,
in die Periode paßt diese Serie aus der Volksmarine-Aufklärung: SEVASTOPOL, im Herbst 1969 die Ostsee verlassend, läuft an der DDR vorbei dem Großen Belt entgegen. Viel Spaß beim Betrachten - REINHARD

Danke, danke,

das lockert das "trockene" Thema auf!!!  :O/Y top top


AndreM1965

«ВАСИЛИЙ ЧАПАЕВ » - Vasiliy Chapayev – Serien Nr.: 729

Projekt 1134A - ,,Kresta II" Klasse

Am 22.12.1973 auf Stapel, am 28.11.1974 Stapellauf, am 30.11.1976 in Dienst der Seekriegsflotte.
Ab dem 24.12.1976 unterstellt der 12. Division Raketen Schiffe der Baltischen Flotte.
Von August 1977 bis Januar 1978 törn von Kronstadt nach Wladiwostok, mit Operationen im südwestlichen Atlantik, zusammen mit dem Schwesterschiff "Admiral Oktyabrskiy". Besuche in Havanna und Cienfuegos, Kuba, in Luanda, Angola, in Maputo, Mozambique, in Aden, Süd Jemen, in Bombay, Indien vom 16.12. bis 21.12.1977 zusammen mit SKR "Rezkiy" vom Projekt 1135M der ,,Krivak II" Klasse.
Ab 31.03.78 oder März 1977 unterstellt der 201. Brigade U-Boot-Abwehrschiffe.
Vom 24.05. bis 28.06.1978 Teilnahme der U-Boot-Abwehr Übung "Piton", zusammen mit BPK "Admiral Oktyabrskiy" und SKR "Razyashchiy" vom Projekt 1135 der ,,Krivak I" Klasse im philippinischen Meer.
Von Februar bis März 1979 Operationen im Südchinesischen Meer, mit KR "Admiral Senyavin" vom Projekt 68bis der ,,Sverdlov" Klasse, RKR "Admiral Fokin" vom Projekt 58 der ,,Kynda" Klasse, BPK "Sposobnyy", "Stroynyy" beide vom Projekt 61 der ,,Kashin" Klasse und SKR "Razyashschiy" vom Projekt 1135 der ,,Krivak I" Klasse, auch als Unterstützung zeigend für Vietnam während der Zusammenstöße an der Chinesischen / Vietnamesischen Grenze.
Von Januar bis November 1982 Operationen im Indischen Ozean mit vielen Hafen Besuchen, einschließlich Aden, Süd Jemen vom 01.05. bis 05.05.1982, in Viktoria, Seychellen vom 08.05. bis 12.05.1982 beide Male mit SKR "Ryanyy" vom Projekt 1135M der ,,Krivak II" Klasse und einem Tanker, die Insel Sokrota Insel mit SKR "Ryanyy", Dakhlak, Maputo, Cam Ranh und in Indien.
Von Januar bis Oktober 1983 Reparaturen auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok.
Von Januar bis Mai 1984 Operationen im philippinischen Meer und im Südchinesischen Meer, einschließlich eines Besuchs in Vonsan, Nordkorea.
Vom 01.10. bis 03.10.1984 Teilnahme an der U-Boot-Abwehr-Übung "Dlinnaya Osen" im Ochotsk Meer mit TAVKR "Novorossiysk" vom Projekt 1143M der ,,Kiev" Klasse, BPK "Nikolayev" vom Projekt 1134B der ,,Kara" Klasse, SKR "Storozhevoy" vom Projekt 1135 der ,,Krivak I" Klasse, den U-Booten "K-242", "B-299" und "B-404".
Im Februar 1985 Teilnahme an einer U-Boot-Abwehr-Übung im Ochotsk Meer, mit TAVKR "Novorossiysk", BPK "Tashkent" und "Tallin" beide vom Projekt 1134B der ,,Kara" Klasse.
Vom 29.03. bis 17.04.1985 taktische Übung von den Hawaiiinseln, zusammen mit TAVKR "Novorossiysk", BPK "Nikolayev", "Tashkent", "Tallin", SKR "Poryvistyy" und "Revnotsnyy" zwei letztgenannte vom Projekt 1135/M der ,,Krivak I/II" Klasse, den Tankschiffen "Vladimir Kolechitskiy" und "Ilim" sowie das U-Boot "K-360".
Von August 1985 bis September 1986 Operationen im Südchinesischen Meer und im Indischen Ozean, mit Besuch in Cam Ranh, Vietnam gemeinsam mit "B-427" vom Projekt 641 der ,,Foxtrott" Klasse.
Vom 15.10. bis 17.10.1986 Teilnahme an einer sowjetischen / nordkoreanischer Übung, zusammen mit BPK "Tashkent", SKR "Gordelivyy" vom Projekt 1135M der ,,Krivak II" Klasse, fünf Raketenboote der ,,Tarantul" Klasse und drei Unterstützungsbooten, anschließend gingen die Operationen im Indischen Ozean bis Mai 1987 weiter.

Am 03.05.1992 in die Reserve versetzt und am 30.06.1993 außer Dienst.

hillus

Moin,

wieder ein kleiner Nachschlag.

1. Der vom August 1977 bis Januar 1978 angezeigte Törn von VASILIY CHAPAYEV mit REZKIY war die Überführung des Schiffes von der Ostsee zur Pazifik Flotte.
2. Die angezeigten Besuche in Havanna bzw. Cienfuegos, Luanda, Maputo und Aden sind nicht offiziell angezeigt. Es existiert auch keine adäquate Meldung der US Navy. Außerdem würde ein Umweg über Kuba wohl nicht gerade einer militärischen Logistik-Glanzleistung entsprechen. Gerade vor Kuba entging der US Navy nichts!!! Diese Meldung  sollte deshalb mit größter Vorsicht registriert werden. Aber auch die anderen Besuche sind nicht in den nationalen Berichterstattungen zu finden.
3. 16.12.1977 bis 21.12.1977 Besuch in Bombay (heute Mumbai) unter Vitseadmiral N.Ja. Jassakow, Befehlshaber
der 8. Operativen Eskadra der Seekriegsflotte im Indischen Ozean.
Teilnehmende Einheiten:
Kresta II VASILIY CHAPAYEV (Projekt 1134-A), PN 239
Krivak II  REZKIY (Projekt 1135-M), PN 212

4. 01.05.1982 bis 05.05.1982 Besuch von Aden unter Konteradmiral G.M.Chronopulo, Befehlshaber der 8. Operativen Eskadra der Seekriegsflotte im Indischen Ozean
Teilnehmende Einheiten:
Kresta II VASILIY CHAPAYEV (Projekt 1134-A), PN 239
Krivak II  RYANYY (Projekt 1135-M), PN 690
ein Flottentanker

5. 08.05.1982 bis 12.05.1982 Besuch von Victoria unter Konteradmiral G.M. Chronopulo, Befehlshaber der 8. Operativen Eskadra der Seekriegsflotte im Indischen Ozean
Teilnehmende Einheiten:
Kresta II VASILIY CHAPAYEV (Projekt 1134-A), PN 239
Krivak II  RYANYY (Projekt 1135-M), PN 690
ein Flottentanker

Die angezeigten Besuche in Sokotra waren nur zum Bunkern von Treibstoff, Wasser und Lebensmitteln, in Dakhlak zur Fahrtdurchsicht bzw. für notwendige Reparaturen.

6. 23.06.82 bis 02.07.1982 in Maputo unter Konteradmiral G.M. Chronopulo, Befehlshaber der 8. Operativen Eskadra der Seekriegsflotte im Indischen Ozean
Teilnehmende Einheiten:
Kresta II VASILIY CHAPAYEV (Projekt 1134-A), PN 239
Krivak II  RYANYY (Projekt 1135-M), PN 690
ein Flottentanker

Die angezeigten Besuche von einem indischen Hafen bzw. von Cam Ranh sind nicht offiziell angezeigt, weder als Flottenbesuch noch als Hafenbesuch bei einer Fernfahrt. Sie könnten allerdings realistisch sein, denn das waren traditionelle Anlaufhäfen, z. B. auch zum Bunkern!

7. 27.11.1985 bis 02.1986 Aufenthalt in Cam Rhan
In dieser Zeit bis 09.1986 operiert das Schiff in Unterstellung bei der 17. Operativen Eskadra der Pazifik Flotte. Sie wurde in diesem Zeitraum 1984 bis 1987 von Vitseadmiral Anatolij Alexejewitsch Kusmin befehligt.   
Teilnehmende Einheiten:
Kresta II VASILIY CHAPAYEV (Projekt 1134-A), PN 511
Foxtrot   B-427 (Projekt 641), nur im Februar 1986

Dieser Kleinkram macht aber viel Arbeit!!!

Grüße aus Braunschweig

hillus

AndreM1965


hillus

Zu später Stunde,

bitte die Änderung bei VASILIY CHAPAYEV beachten, denn ich hatte mich bei den Besuchen 1985 in der Zeile in meinem Archiv versehen. Stichwort Konteradmiral Chronopulo!!
Bei 1985/1986 in Cam Ranh habe ich den im Zeitfenster dazugehörigen Befehlshaber der 17. OPESK dazugefügt, der mir gerade beim Stöbern noch über den Weg lief!!

hillus

AndreM1965

Moin moin Jochen, :MG:

dann lass doch Bitte dein Archiv geöffnet.
Nächste Woche kommt die KARA-Klasse dran.

hillus

Moin Andre,

das ich das noch erleben durfte!! Ich sage mir immer, ehe das Material bei mir im Archiv vergammelt und ich mich daran beweihräuchere, gebe ich es lieber der Leserschaft zur Kenntnis. Die Überwasserschiffe der vier Flotten in Büchern herauszugeben, werde ich wohl nicht mehr schaffen.

Gruß

Jochen

AndreM1965

Zitat von: hillus am 09 März 2012, 09:18:14
Moin Andre,

das ich das noch erleben durfte!!....
Die Überwasserschiffe der vier Flotten in Büchern herauszugeben.....
Gruß

Jochen

Das hört man doch gern!!

Dieses und mehr in Büchern zu verfassen ist ja auch bestimmt eine immense Arbeit.

AndreM1965

Projekt 1134 "Berkut" - Проект 1134 «Беркут»

Kresta-I Klasse


DIE MODIFIKATIONEN:

• 1134 (Kresta I) – das grundlegende Projekt (1967)
• 1134 (Kresta II) – das neue Projekt des Schiffes auf Basis des Projektes 1134, aber mit anderer Ausrüstung (1969)

1960 wurden im sowjetischem Schiffbau neue Prioritäten gesetzt.
Eine formale Gründung für die Entwicklung des neuen Projektes mit der Nummer 1134 unter dem Chiffre "Беркут" (Steinadler) wurde durch die Verordnung des ZK der KPdSU der und des Verteidigungsministeriums (SM) der UdSSR № 1180-510 von 30.12.1961 wirksam.
Chefkonstrukteur für das BPK vom Projekt 1134 БПК war W.F. Anikjew (später Hauptkonstrukteur des einzigen in der UdSSR realisierten Projektes von Flugzeugträgern), die Beobachtung durch die Seekriegsmarine erfolgte zunächst von Kapitän 2 Ranges A.A. Majorow und anschließend von Kapitän 2 Ranges O.T. Safronow.
Das Projekt 1134 war eine Weiterentwicklung der ,,Kynda" Klasse.
1964 war das Bauprogramm des Raketenkreuzers des Projektes 58 (4 Einheiten) realisiert, welches bei den unumstößlichen Vorzügen auch bestimmte Mängel hatte, wie: keine Verbesserung der Unterbringung der Mannschaften; die Verstärkung der Luftabwehr, die Erhöhung der Reichweite und der Autonomie konnten nicht realisiert werden. Die Vervollkommnung der Raketenwaffen machte eine komplizierte und sperrigen Startrampe überflüssig. Die Praxis hat gezeigt, dass das Nachladen ziemlich arbeitsintensiv, langwierig und untauglich für Gefechtsbedingungen waren.
Die Planung für das Projekt 1134 ging zurück auf die ,,Anti-Träger-Konzeption" wurde jedoch der Entwurf während des Übergangs zur ,,Anti-Polaris-Konzeption" überarbeitet, wobei die Flugabwehrbewaffnung verdoppelt wurde, die U-Bootabwehr verstärkt und dafür die Flugkörperbewaffnung zur Bekämpfung von Überwasserzielen verringert.
Bei der Projektierung der neuen Schiffe des Projektes 1134 wurden die oben erwähnten Anforderungen weitgehend berücksichtigt, wie: ein neu entworfener und vergrößerter Körper für die Dampfturbinen (solche wie auf dem Projekt 58 installiert war), eine zweiter Zwillingsstarter vom SAM-System "Wolna" (der Kampfsatz der Flugabwehrraketen wurde dadurch verdoppelt), eine veränderte funktechnische Ausrüstung (anstelle der zweiten Radaranlage "Ангара" (Angara) die neue Radaranlage "Кливер" (Kliwer) und Installation von aktiven Störanlagen "Гурзуф" (Gursuf), einen Hangar um eine dauerhafte Stationierung des Hubschraubers Ka-25RZ zu gewährleisten (zum ersten Mal auf diesen Schiffen solcher Klasse). Jedoch verringerte sich die Angriffsfähigkeit des Schiffes, da das Projekt nun mit dem Anti Schiffs Komplex P-35 (П-35) nur vier Raketen 4К44 (SS-N-3 Shaddock) mit zwei Zwillingsstartrampen besaß und keinen zweiten Kampfsatz mitführte. Geplant war der für die Marine entwickelte Schiffsbasierte Fla-Raketenkomplex mittlerer Reichweite М-11 "ШТОРМ" (SA-N-3 Goblet), welcher aber noch nicht zu dieser Zeit verfügbar war und deshalb wurde auf dem Projekt "Berkut" der Fla-Raketenkomplex М-1 «Волна» (SA-N-1 Goa) installiert.
Außerdem statt der 76-mm Lafetten die neue Zwillings Flak 57-mm Kanonen AK-725 mit der individuellen Steuerung mit der Radaranlage "Bars".

Das Raketensystem Polaris brachte einige Veränderungen im sowjetischen Schiffbau mit. Die sowjetischen Marine verwarf nicht das bis dahin geltende Konzept vollständig sondern ging auf die neuen bestehenden Verhältnisse ein und modifizierte dementsprechend die Projekte. Sich im Bau befindliche Projekte wurden in die ,,Anti-Polaris" Konzeption übernommen und verändert und nicht gestrichen oder extrem gekürzt.
Darunter zählen Schifftypen der Klassen: ,,MOSKVA", ,,KIEV", ,,KRESTA I & II", ,,KARA", ,,KANIN", ,,KRIVAK I", ,,PETYA I & II" und ,,MIRKA I & II" sowie die U-Boote ,,ECHO II", ,,CHARLIE I", ,,VICTOR I", ,,GOLF II", ,,HOTEL II" und ,,YANKEE I".
Der Bestand der U-Bootabwehrwaffen auf dem Projekt 1134 wurde etwas verstärkt. Anstelle der Dreirohrtorpedoapparate wurden Fünfrohrtorpedoapparate 533mm (ТА-ПТА-53-1134) mit den Anti-U-Boot Torpedos "Enot-2" installiert, es gab zwei sechsrohrige Wasserbombenwerfer "RBU-1000" mit geringerer Reichweite aber dafür mit den mächtigeren Bomben und zwei zwölfrohrige "RBU-6000".
Weitere Neuerungen waren das Tauchsonar mit den Sensoren МГ-312 "Титан" und МГ-311 "Вычегда", sowie die 5 Torpedos "PLAT-1" (ПЛАТ-1) und 54 Sonarbojen für den ASW-Hubschrauber Ka-25RZ

Die Schiffstypen "Беркут" waren die Stammväter der größten Familie der großen U-Boot-Abwehrschiffe der Kriegsmarine der UdSSR (später wurden die Berkut-A und Berkut-B ("Беркут-А" und "Беркут-Б") gebaut") und im gewissen Maß waren sie die Nachfolger der БПК des Projektes 61.

Die damalige strategische Lage führte dazu, das fast alle Schiffe und U-Boote mit einer U-Bootabwehr versehen wurden, wobei der Hubschrauber eine immer wichtigere Rolle einnahm. Die ,,KRESTA I" Klasse war die erste welche 1967 einen schiffsgestützten Hubschrauber verwendete. Allerdings machte die Stationierung eines Hubschraubers auf den Schiffen unter schweren Seegang diesen schnell ,,arbeitsunfähig".

Das Projekt 1134 war eine Weiterentwicklung des Projektes 58 der ,,Kynda" Klasse. Mit diesem Projekt erfolgte der Übergang von der ,,Anti-Träger" Konzeption zum ,,Anti-Polaris" Programm. Die Flugkörper wurden zugunsten der Verstärkung der U-Bootabwehr und der Flugabwehr verringert.

Die ,,KRESTA I" Klasse wurde zuerst als BPK und ab 1977-78 als RKR klassifiziert, da das Haupt-Flugkörpersystem gegen Überwasserschiffe ausgerichtet war.
Zugunsten der ,,KRESTA II" Klasse wurde nach 4 Einheiten von geplanten 12 der Bau abgebrochen.

Modifikationen.
Es haben sich zwei Schiffe des Prospektes 1134 einer kleinen Modernisierung untergezogen.
Während der Durchführung der Generalüberholung 1980 wurden БПК "Wladiwostok", "Admiral Zozulya " und "Vize Admiral Drozd" jeweils mit vier sechsläufigen Gatlingkanonen des Typs AK-630M (30mm) mit dem Feuerleitradar "Вымпел" (Wimpel) nachgerüstet.
Außerdem waren die Schiffe mit dem Navigationsradaranlage "Вайгач" ausgerüstet.

Das Bauprogramm.
Das Bauprogramm des 1. Schiffs, der "Admiral Zozulya", begann am 6. September 1964 auf der Schdanow Werft in Leningrad.
am 17.10.65 war der Stapellauf und am 30. März 1967 begannen die staatlichen Tests.
Basierend auf einer Entscheidung der Regierung im Jahr 1965 wurde der Bau der Kreuzer BPK des Projektes 1134 gestoppt und man begann mit dem Bau der großen U-Bootabwehrschiffe vom Projekt 1134-A mit verstärkten U-Bootabwehr-Waffen.
Statt der geplanten 10 Schiffen der "Berkut" wurden bis 1969 auf der Werft № 190 nur vier Schiffe gebaut.

Bewaffnung.
2x2 Flugkörper PRK P-35 (ПКР П-35, NATO und US Klassifizierung: SS-N 3B ,,Shaddock/Sepal") und der Startanlage PU KT-71 PKRK-35 (ПУ КТ-72 ПКРК П-35).
Der Flugabwehrraketenkomplex PU ZIF-102 ZRK M-1 ,,Wolna" (ПУ ЗИФ-102 ЗРК М-1 ,,Волна") mit 2 Zwillingsstartrampen mit dem FK ZUR W-600 (ЗУР В-600, NATO und US Klassifizierung: SA-N-1 ,,Goa") mit insg. 48 Flugkörpern.
2x2 57mm/L70A Kanonen AU AK-725 (57-мм АУ АК-725)
4x6 Kanonen 30mm ZAK AK-630M (30-мм ЗАК АК-630M) nur auf drei Schiffen
2x5 Torpedorohre 533mm TA PTA-53-134 "ТА ПТА-53-1134" mit 10 Torpedos ,,Enot-2" (Енот-2).
Zwei (2x12) Wasserbombenwerfer PBU-600 ,,Smersch-2 (РБУ-6000 ,,Смерч-2") mit
mit der Munition RGB-60 (РГБ-60), 192 Stück.
Zwei (2x6) Wasserbombenwerfer RBU-1000 ,,Smersch-3 (РБУ-1000 ,,Смерч-3") mit der Munition RBB-10 (РГБ-10), 48 Stück.
Ein Hubschrauber Ka-25RZ (NATO: ,,Hormone B") plus Hangar

Elekrtonik.
Je ein Luftraumüberwachungsradar MR-310 ,,Angara-A" "МР-310 Ангара-А" (NATO: Head Net C) und MR-500 Kliwer "МР-500 Кливер" (NATO: Big Net)
Ein Navigationsradar Waigan "Вайгач" (NATO: Don-II).
Das Seeraumüberwachungs- und Navigationsradar Wolga "Волга" (NATO: Palm Frond).
Zwei Seeraumüberwachungs- und Zielverfolgungsradare Uspech-U "Успех-У" (NATO: Plinth Net).
Für die FK-Waffenleitung der P-35 (SS-N 3B) ein 4R-44 Binom "4Р-44 Бином" (NATO: Scoop Pair)
Für die FK-Waffenleitung des ,,Wolna"-Systems (SA-N-1) zwei 4R-90 Jatagan "4Р-90 Ятаган" ((NATO: Peel Group).
Feuerleitung für die 57mm Kanonen: 2 x MR-103 "Bars" (МР-103 ,,Барс", NATO: Muff Cob).
Feuerleitung für die 30mm Kanonen: 2 x MR-123 "Wympel" (МР-123 ,,Вымпел", NATO: Bass Tilt).
Für die elektronische Kampfführung 8 x ,,Gurzuf A/B" (Гурзуф А/Б, NATO: Side Globe),
MRP-15-16 (МРП-15-16 ,,Залив") sowie MRP-11-12 (МРП-11-12) und MRP13-14 ,,Ogrda" (МРП-13-14 ,,Ограда") [NATO: Bell Clout; 2 Bell Slam; 2 Bell Tap; 2 Bell Strike; 2 Bell Crow].
Zur Freund-Fein-Erkennung 1x Nike-KM (Никель-КМ) und Chrom-KM (Хром-КМ) (NATO: High Pole A und B).
Optoelektronische Bauelemente 2 х MT-45 (МТ-45, NATO: Tee Plinth).
Zur Kommunikation R-613 (Р-613), ,,Grafit" (,,Графит"), ,,Tjulpan" (,,Тюльпан") und weitere.
2x2 Täuschraketenwerfer PU PK-2 (ПУ ПК-2).
Sonar einmal ,,Hercules".

Besatzung: etwa 312 Mann, davon 30 Offiziere.


AndreM1965

Nachfolgend zur der einen und anderen "Kresta" etwas Neues Altes oder Altes Neues.



«АДМИРАЛ ИСАКОВ» - Admiral Isakov – Serien Nr.: 722

Gefertigt auf der Schdanow Schiffsbauwerft №190 in Leningrad.

Aufnahme in die Schiffsliste der Seekriegsflotte am 29.12.1967.
Am 15.01.1968 auf Stapel, am 22.11.68 Stapellauf und am 28.12.1970 in Dienst der Seekriegsflotte.
Vom 09.09.1970 bis 12.11.1970 Tests in der Ostsee.
Ab dem 16.01.1971 zur der Nordflotte, im Bestand der 170. Brigade U-Boot-Abwehrschiffe der 7. Operativen Staffel der Nord Flotte.
Im April 1971 Fahrt von Kronstadt nach Seweromorsk, wo es am 22.04.1971 ankam.
Auf der Fahrt am 19.04.1971 gab es technische Probleme mit dem Kessel.
Vom 11.08 bis 21.09.1971 Verfolgungen von Operationen der US-Marine in der Barentssee und im Norwegischen Meer.
Vom 18.12.71 bis 24.06.1972 Operationen in Mittelmeer, einschließlich Reparaturen in Sewastopol vom 05.03 bis 28.03.1972 und ein Besuch in Annaba, Algerien, vom 12.02 bis 17.02.1972, gemeinsam mit "ADMIRAL NAKHIMOV" vom Projekt 1134A der ,,KRESTA II" Klasse und anschließend vom 01.03.1972 bis 31.07.1972 in Alexandria, Ägypten, um die Unterstützung für Ägypten gegen Israel zu signalisieren (militärische Präsenz in Ägypten). Zu unterschiedlichen Zeitpunkten vom 01.01.1972 bis 12.09.1972 waren in Alexandria BPK "Krasnyy Krim" vom Projekt 61 der ,,Kashin" Klasse, PKR "Leningrad" vom Projekt 1123 der ,,Moskva" Klasse, EM "Ognennyy" vom Projekt 31 der ,,Skory Mod" Klasse und "Sozuatelnyy" vom Projekt 56-A der ,,Kotlin-SAM" Klasse, KR "Oktyabrskaya Revolutsiya" vom Projekt 68A der ,,Sverdlov" Klasse, PB "Victor Kotelnikov" vom Projekt 310 der ,,Don" Klasse sowie "B-116" vom Projekt 641 der Foxtrott", "B-318" und "K-304" vom Projekt 651 der ,,Juliett" Klasse zu Besuch.
Ab dem 31. Dezember 1971 bis zum 31. Juli 1972 befand sich "ADMIRAL ISAKOV" auf Gefechtsdienst im Mittelmeer (vom 10. Mai 1972 bis zum 24. Mai 1972 auf dem Territorium der Vereinigten Arabischen Republik Ägyptens). Mit dem Befehl vom Oberkommando der Kriegsmarine vom 22. August 1972 № 0265 wurde die Mannschaft «Für den langen Marsch» belohnt.
Auf der Rückreise am 13.06.1972 wieder technische Probleme mit dem Kessel im Norwegischen Meer.
Vom 19. bis 24. Oktober 1972 Teilnahme an den Übungen "Duett" und "Laguna" mit der Suche nach Positionen von U-Booten in der Norwegischen See und im Nord - Ost-Atlantik.
Vom 22.03 bis 24.11.1973 Gefechtsdienst im Atlantik, mit der Teilnahme vom 12.05 bis 29.05.1973 an der Übung "Laguna" mit dem Schwerpunkt der Suche von Unterseebooten im Nördlichen Atlantik, zusammen mit RKR "Sevastopol" vom Projekt 1134 der ,,Kresta I" Klasse und BPK "Admiral Makarov" vom Projekt 1134A der ,,Kresta II" Klasse, vom 04.08 bis 09.08.1973 Besuch in Havanna, Kuba, zusammen mit BPK "Derzkiy" vom Projekt 57A der ,,Kanin" Klasse, ein U-Boot vom Projekt 675-M der ,,Echo II" Klasse und ein Bergungsschlepper unter dem Brigadechef der 120.Brigade Raketenschiffe der 7. operativen Eskarda der Nordflotte Konteradmiral D. I. Rjabzew.
Ab dem 1. Juli 1974 bis zum 1. Dezember 1975 auf Gefechtsdienst im Mittelmeer und im Atlantik mit Besuchen in Tunesiens, Algerien, Marokko.
Vom 16.04. bis 24.04.75 Teilnahme an der Übung "Okean-75" und vom 01.06 bis 01.12.1975 Teilnahme an Operationen im Zentralen Atlantik und im Mittelmeer, zusammen mit RKR "Admiral Zozulya" " vom Projekt 1134 der ,,Kresta I" Klasse und BPK "Ognevoi" vom Projekt 61M der ,,Kashin Mod" Klasse. Anschließend erfolten Besuche vom 26.05. bis 29.05.1975 in Tunis, Algerien, vom 02.06. bis 05.06. in Casablanca, Marocco und vom 31.07. bis 04.08.1975 in Annaba, Algerien, gemeinsam jeweils mit BPK " Admiral Zozulya " vom Projekt 1134 der ,,Kresta I" Klasse und BPK "Ognevoy" vom Projekt 61M der ,,Kashin-Mod" Klasse unter dem Chef des Stabes der 7. operativen Eskarda der Nordflotte Kapitän 1. Ranges P. P. Gusew.
Von Juni 1976 bis Oktober 1976 begleitete "Admiral Isakov" TAVKR "Kiew" vom Projekt 1143 der ,,Kiev" Klasse während der Tests der Hauptraketensysteme von der Insel Kolgujew in der Barentsee.
Im April 1977 Teilnahme am Manöver "Sever-77", mit einem törn zusammen mit BPK "Smyshlennyy" vom Projekt 61 der ,,Kashin" Klasse und Tankschiff "Genrikh Gasanov" zu den Lofoten und zurück.
Von Juni 1977 bis April 1980 Reparaturen und Modernisierung auf SRZ-35 in Rosta, mit der Installation des neuen Feuerleitsystems "Vympel-A".
Von März 1981 bis Mai 1981 Operationen in der Barentssee und im Norwegischen Meer, am 27.05.1981 Kollision mit "HMS Glasgow".
Im Juli 1981 Teilnahme am Manöver "Sever-81", zusammen mit TARKR "Kirov" vom Projekt 1144 der ,,Kirov" Klasse, BPK "Kronshtadt" vom Projekt 1134A der ,,Kresta II" Klasse, "Smyshlennyy" und "Stroynyy" vom Projekt 61 der ,,Kashin" Klasse.
Ab 12.02.1982 der 170. Brigade U-Boot-Abwehrschiffe unterstellt.
Vom 27.07. bis 02.10.1982 Gefechtsdienst im Zentralen Atlantik und im Mittelmeer zusammen mit TAVKR "Kiew", mit zwei Ausbildungsübungen im Grönland Meer, "Natjag" vom 01.08. bis 03.08.1982 und "Atoll" vom 06.08. bis 08.08.1982.
Teilnahme an der Übung "Schtschit-82" vom 25.09. bis 01.10.1982.
Von Oktober 1982 bis November 1982 Reparaturen auf SRZ-13 in Sewastopol.
Vom 01.12. bis 06.12.1982 Besuch in Havanna und vom 07.12. bis 10.12.1982 in Cienfuegos, Kuba, beide Besuche zusammen mit SKR "Revnyy" vom Projekt 11354M der ,,Krivak I" Klasse, dem Tankschiff "Genrikh Gasanov" und dem Unterseeboot "B-319" vom Projekt der 641B der ,,Tango" Klasse unter dem 1. Stv. Befehlshaber der Nordflotte Vizeadmiral W. S. Krugljakow.
Es war der gleiche Verband, der sich vom 01.12.1982 bis 21.02.1983 zum Gefechtsdienst in den Gewässern um Kuba aufhielt.
Vom 12.10.82 bis 21.02.1983 Operationen im Nördlichen Atlantik, zurück in Seweromorsk am 21.02.1983 (seit 27.07.1982).
Im Oktober 1983 eskortierte "Admiral Isakov" TAVKR "Novorossiysk" vom Projekt 1143M der ,,Kiev" Klasse, welche sich auf den Weg in den Pazifik befand, von Seweromorsk über das Norwegische Meer und den Nordatlantik bis ins Gebiet vor Gibraltar, zusammen mit EM "Otchayannyy" vom Projekt 956 der ,,Sovremennyy" Klasse und BPK "Vize Admiral Kulakow" vom Projekt 1155 der ,,Udaloy" Klasse. "Admiral Isakov" kehrte in einem sehr schlechten Zustand zurück – überflutete Korridore, Probleme mit den Antreibswellen und der Kessel verlor ständig Wasser.
Vom 31.03. bis 08.04.1984 Teilnahme an der Übung "Atlantika-84".
Vom 09.10.86 bis 27.08.1990 Reparaturen und Modernisierung auf der Schiffsreparaturwerft SRZ № 35 in Rosta. Es wurde der neue Komplex URK-5 Rastrub-B (SS-N-14B) eingebaut, der Satellitenkommunikations-Komplex R-790 "Tsunami-BM" und das automatisierte Start-System ADK-3M Sluz.

Am 30.06.1993 aus dem Bestand der Seekriegsmarine genommen und später verschrottet.
Im Juni 1994 verkauft an ein Indisches Unternehmen um es zu verschrotten, möglicherweise sank es auf den Weg nach Indien Nähe der Insel Kildin.

Kommandanten:
Kapitän 1. Ranges A. L. Agatschanow in den 1970-ger Jahren)
Kapitän 2. Ranges W. P. Gutsenko von 1977 bis 1978
Kapitän 3. Ranges G. P. Jasnitskij von 1978 bis 1980
S. W. Maschkow von 1980 bis 1984 (Im Mai 1984 starb er in seiner Kabine
B. D. Sannikow von 1984 bis 1987
O. W. Weselowskij von 1987 bis 1988
Kapitän 2. Ranges A. P. Zhdanow von 1988 bis 1991
S. Schewtschenko von 1991bis 1993)


Bekannte Hüllennummern: 722, 675, 587, 589, 550, 859, 251, 298? 647 (1990)

251(1972), 555?(1973), 293(1974), 298(1975), 297(1977), 587, 589, 859, 878(1979), 550, 549, 675(1984), 647(1989), 672, 679(1990)

AndreM1965

«АДМИРАЛ НАХИМОВ» - Admiral Nakhimov – Serien Nr.: 723

Gefertigt auf der Schdanow Schiffsbauwerft №190 in Leningrad.

в/ч: 26815 Д.

Aufnahme in die Schiffsliste der Seekriegsflotte am 02.08.1968.
Am 15.01.1968 auf Stapel, am 15.04.69 Stapellauf und am 29.11.1971 in Dienst der Seekriegsflotte.
Ab dem 13.12.1971 im Bestand der Nordflotte.
Ab dem 13.12.1971 der 170. Brigade U-Bootabwehrschiffe der Nord Flotte unterstellt.
Im Juni 1972 Überfahrt von Kronstadt nach Seweromorsk, wo die Admiral Nakhimov am 24.06.1972 ankam.
Vom 12.02. bis 17.02.1972 Besuch in Algier?
Vom 10.10.1972 bis 08.04.1973 Operationen im zentralen Atlantik und im Mittelmeer, zusammen mit RKR "Sevastopol" vom Projekt 1134 der ,,Kresta I" Klasse und BPK "Byvalyy" vom Projekt 56PLO der ,,Kotlin Mod" Klasse. Während dessen Teilnahme an zwei Übungen," Ladoga" und "Duett" (U-Bootjagt im Nordöstlichen Atlantik und im norwegischen Meer) vom 19.10. bis 24.10.1972. Anschließend Fahrt zum Mittelmeer und während dem Vorankerliegen in der Bucht von Sallum, Ägypten, desertierte ein Matrose von der "Admiral Nakhimov". Der Kreuzer wurde zurück nach Seweromorsk befohlen, wo der Kommandant und der politische Offizier ihre Posten verloren und ersetzt wurden.
Kommandant Kapitän 2. Ranges W. K. Tschirow bekam eine ähnliche Position auf der "Admiral Makarov".
Am 07.02.1973 Besuch vom Oberbefehlshaber der sowjetischen Seekriegsmarine S. G. Gorschkow.
Vom 11.05. bis 31.05.1973 Teilnahme an der Übung "Laguna" (Suche nach Unterseebooten in der Norwegischen See und im nördlichen Atlantik) zusammen mit BPK "Kronshtadt" und "Admiral Makarov" beide vom Projekt 1134 der ,,Kresta" Klasse.
Am 12.04.1974 Besuch vom Marschall K. S. Moskalenko.
Vom 28.06. bis 30.11.1974 Operationen im Mittelmeer und im zentralen Atlantik, sowie im Juli 1974 Hilfe bei der Evakuierung sowjetischen Bürger aus Limasol, Zypern, während der türkischen Invasion, mit Beteiligung von BPK "Krasnyy Kavkaz" vom Projekt 61 der ,,Kashin" Klasse, dem Landungsschiff "SDK-82" und dem Motorschiff "Bashkirya".
Ab Ende Juni 1974 im Bestand einer Abteilung zusammen mit BPK "Admiral Makarov" unter dem Stellvertreter des Kommandeurs der 7. operativen Eskara Kapitän 1. Ranges G. W. Jegorow.
Vom 24.09. bis 29.09.1974 Besuch in Havanna auf Kuba, gemeinsam mit BPK "Admiral Makarov", "K-88" vom Projekt 629-A der ,,Golf II" Klasse, "B-205" vom Projekt 641 der ,,Foxtrott" Klasse und einem Tankschiff unter dem Stv. Befehlshaber der 7. operativen Eskadra der Nordflotte Kapitän 1. Ranges G. W.Jegorow.
Vom 16.04. bis 24.04.1975 Teilnahme an der Übung "Okean-75" zusammen mit dem Schwesterschiff BPK "Admiral Makarov".
Von August 1975 bis November 1975 Operationen im Mittelmeer und im zentralen Atlantik, einschließlich des Verfolgens der USS "Nimitz" vom 17.08. bis 06.09.1975.
Vom 11.04. bis 09.10.1977 wiederum Operationen im Mittelmeer und im zentralen Atlantik, mit der Teilnahme an zwei Übungen, "Sever-77" Übung zusammen mit RKR "Admiral Zozulya" und "Vitse-Admiral Drozd" beide vom Projekt 1134 der ,,Kresta" Klasse und die Luftverteidigungsübung "Estafeta-77", mit Besuchen in Conakry, Guinea und Luanda, Angola.
Vom 23.07. bis 10.10.1979 Operationen im Mittelmeer und im zentralen Atlantik.
Vom 24.02.1981 bis 08.05.1982 Reparaturen und Modernisierung auf der Werft KMOLZ in Kronstadt, durchgeführt von der 95. Sonderabteilung Baubelehrungs- und Werftliegerschiffe, mit der Installation des neuen Feuerleitsystems "Wympel-A" und des automatischen Start-Systems ADK-3M.
Ende Dezember 1981, nach den Probefahrten im Finnischen Meerbusen Überfahrt nach Liepaja. Dort war die "Admiral Nakhimov" bis zum April 1982. Dann Weiterfahrt nach Baltijsk für die Vorbereitung der Überfahrt zur Basis nach Seweromorsk. Im Juni 1982 Fahrt nach Seweromorsk, wo die "Admiral Nakhimov" am 04.06.1982 ankam.
Wieder in Dienst Ende 1982 und Vorbereitung auf den Gefechtsdienst, Fahrvorbereitung, Schießen mit der Artillerie, Torpedos, Raketen.
Vom 26.05. bis 22.12.1983 Gefechtsdienst im zentralen und südlichen Atlantik, mit Besuchen in Bissau (vom 23. bis 27. Juni 1983?), Conakry und Luanda unter dem Kommandantes des Schiffes Kapitän 2. Ranges W. G. Dobroskotschenko.
In der Zeit wurde die Übung "Ocean Jagd 83" mit Beteiligung des Flugzeugträgers "John F. Kennedy" in der Bucht von Biskaya verfolgt. Im Juni kam BPK "Admiral Nakhimov" in Conakry (Guinea) an. Nach zwei Wochen erfolgte ein Besuch in Bissau (Guinea-Bissau), wobei die Stadt einige Male besucht wurde. Anschließend ging es nach Luanda (Angola). In Luanda verbrachte man fünf Monate. Fast jeden Tag ging es dort zum Strand für ein Bad im Ozean und mehrmals auf Tour durch die Stadt. In Angola besuchte Raul Castro (Bruder von Fidel Castro) das Schiff.
Von Angola aus sollte ein Besuch in Benin folgen, aber der Weg des Schiffes ging auf Einsatz an die Küste vor Marokko. Es ereignete sich dort ein Zwischenfall mit sowjetischen Fischern und die "Nakhimov" wurde dorthin beordert um die Fischer zu schützen.
Später war man noch mit der Versorgung des Forschungsschiffs "Akademik Krylow" bei Gibraltars beschäftigt, ehe es nach Seweromorsk zurück ging.
Beim Erreichen der Bucht von Biskaya gab es Probleme mit den Kesseln. Das Schiff verlor Geschwindigkeit und BPK "Admiral Nakhimov" zog sich in den Gewässer von Spanien zurück, während an den Kesseln gearbeitet wurde. Dies dauerte zwei Tage.
Dann ging es zum Übungsplatz für das Raketenschießen, wobei die Raketen-Torpedos durch ein Feuer beinahe explodiert wären. Beim Schießen mit dem Komplex КТ-100 ("Metel") haben sich beim geflügelten Torpedo die Flügel zu früh aufgestellt als er aus den Startcontainer kam. Dabei wurden hydraulische Leitungen des Startcontainers beschädigt und das Öl der Hydraulikanlage verteilte sich auf den gesamten Container und die Raketenmotoren fingen Feuer. Mit größter Mühe gelang es den Brand auf dem Container zu löschen, in dem sich noch drei Raketen-Torpedos befanden.
Am 28. Dezember 1983 Ankunft auf der Basis in Seweromorsk.
Vom 31.03. bis 08.04.1984 Teilnahme an der Übung "Atlantika-84".
Im Oktober 1984 Teilnahme an Übungen mit dem Zusammenwirken mehrerer Schiffe.
Von 24. bis 28. März 1987 Teilnahme an einer Übung der Luftverteidigung.
Von Juli 1985 bis August 1984 Begleitung von TARKR "Frunze" vom Projekt 1144.2 der ,,"Kirov" Klasse, welche sich auf dem Weg zum stillen Ozean befand, von Seweromorsk bis zum Gebiet in der Nähe von Kap Finisterre, zusammen mit EM "Osmotritelnyy" vom Projekt 956 der ,,Sovremennyy" Klasse und BPK "Admiral Spiridonov" vom Projekt 1155 der ,,Udaloy" Klasse.
Am 14.02.1986 kollidierte es mit dem Unterseeboot "K-255" und wurde repariert auf der Schiffsreparaturwerft SRZ № 35 in Rosta.
Vom 24.03. bis 28.03.1987 Teilnahme an einer Kommandostabsübung, zusammen mit TARKR "Kirov" vom Projekt 1144 der ,,Kirov" Klasse, RKR "Vitse-Admiral Drozd" vom Projekt 1134 der ,,Kresta I" Klasse, "Marschall Ustinov" vom Ptojekt 1164 der ,,Slava" Klasse, BPK "Admiral Makarov, "Admiral Yumashev" beide vom Projekt 1134A der ,,Kresa II" Klasse und "Soobrazitelnyy" vom Projekt 61 der ,,Kashin" Klasse, EM "Otlichnyy", "Otchayannyy" und "Sovremennyy" alle drei vom Projekt 956 der ,,Sovremennyy" Klasse.
Am 01.03.1989 begannen Reparaturen und Modernisierungen auf der Schiffsreparaturwerft SRZ № 35 in Rosta, wurden nicht vollendet, da Kapital fehlte.

Am 31.01.1991 aus der Schiffsliste gestrichen (in die Reserve versetzt) und ab 04.11.1991 außer Dienst.
Am 4. Juni 1992 Auflösung der Besatzung und Einholen der Flagge.
1993 an ein Indisches Unternehmen in Indien verkauft und mit dem verschrotten beauftragt.

Kommandanten:
Kapitän 2. Ranges W. K. Tschirow
Kapitän 2. Ranges W. Worobjew
Kapitän 1. Ranges G. I. Dubina
Kapitän 2. Ranges W. G. Dobroskotschenko
Kapitän 2. Ranges W. T. Bezyglin
Kapitän 2. Ranges W. F. Kolesnik
Kapitän 2. Ranges N. P. Kasakow (letzter Kommandant)

Bekannte Hüllennummern: 723, 581, 551, 554(1973), 293(1974), 697, 681(1978), 670(1991)

293(1974), 697, 681(1979), 544(1983), 554(1983), 581(1984), 670, 690(1989)

Trimmer

Ich möchte hier nur mal ein paar Bilder an Eure guten Beiträge anhängen damit man besser versteht wie die Schiffe aussahen

Gruß - Achim - Trimmer
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

AndreM1965

Zitat von: Trimmer am 23 Juni 2013, 19:49:17
Ich möchte hier nur mal ein paar Bilder an Eure guten Beiträge anhängen damit man besser versteht wie die Schiffe aussahen

Gruß - Achim - Trimmer

Weiter so!!!!

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