Radargelenktes Feuer deutscher Kriegsschiffe im WWII

Begonnen von Matrose71, 09 August 2014, 17:08:26

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Leopard2A6EX

Ich habe/hatte sporadisch Kontakt zu Stefan. Könnte ihn fragen woher er die Informationen hat, zum detaillierten Vormars-Aufbau und später auch der Einrüstung des großen FuMO26 ab angeblich November 43. Antonio geht ja auch davon aus. Was letzteres angeht, sind alle späten Aufnahmen Scharnhorst's zusammen mit Tirpitz nur auf größere Entfernung anscheinend und somit "unbrauchbar"..

Gabler

Hallo Olaf, hallo Frank,

erstmal Danke für Eure Antworten. Olaf: Die Aufnahme zeigt schon den gleichen Bauteil wie auf der Aufnahme von Gneisenau aus Brest. GU und SH sind auch bis Cerberus Anfang 1942 mehr oder weniger im Gleichschritt modernisiert worden, SH müßte also auch diesen Aufbau wie auf dem Foto oben gehabt haben. Während aber GU nach dem Bombentreffer in Kiel im Juli 1942 AD gestellt wurde, wurde SH etwa zu dieser Zeit weiter modernisiert. Offenbar wurde die FuMO-Haube umgebaut oder ausgetauscht, sie hatte sodann einen eckigen Umriss. Außerdem wanderte die Timor-Antenne von der Rück- auf die Vorderseite. Die gezeigte Aufnahme müsste also den späteren Bauzustand etwa ab Mitte 1942 bis Ende 1943 zeigen. Ob da dieser "Vorbau" noch vorhanden war?

Nichtsdestoweniger ist das Modell sehr beeindruckend detailreich aufgebaut. BTT: Frank: Ich habe kürzlich versucht, die Dimension der Timor-Antenne zu rekonstruieren und komme auf eine Breite von ca. 3,4m, also etwas schmaler als die Seetakt-Antenne für das FuMO. Das entspricht auch dem Eindruck, den man von einer Frontalaufnahme von Prinz Eugen aus 1942 (mit den beiden Höhenpeilantennen) gewinnt, da scheint die FuMO-Matratze etwas über die Timor-Antenne überzustehen. Vielleicht kannst Du den Erbauer ja fragen, wie er die Timor-Antenne dimensioniert hat, vielleicht hat er ja bessere Informationen. Auch kann ich meine Herleitung gerne noch darlegen, falls gewünscht. Und wenn Du magst gerne nach dem Vorbau fragen ;-)

Grüße und schönes Wochenende

Gabler (Frank #3)

olpe

Hallo Frank,
vielleicht sind die unten stehende Ausrisse aus den Zeichnungen von SH nützlich. Sie entstammen dem BArch:

  • RM 25/15750 (Aufbauten)
  • RM 25/15748 (Längsschnitt)
  • RM 25/15740 (Takelriss)

Originalzeichnungen sind über invenio.bundesarchiv.de + Suchfunktion (RM-Nummern) gut zu finden und als Digitalisat downzuloaden ... Der Fleckerstand ist in RM 25/15750 gesondert ausgewiesen.
(Bilder tonwertkorrigiert und geschärft)

Grüsse
OLPE

Gabler

Hallo Olaf,

hervorragend, vielen Dank!

Die Werftzeichnung wurde nach Angabe zum ersten Mal überarbeitet während der Werftliegezeit von Juni bis Oktober 1940 nach der Rückkehr aus Norwegen. Hier wurde wie bei Gneisenau der offene runde Beobachterstand aufgesetzt. Anbei eine Aufnahme von SH wohl bei oder kurz vor Cerberus Anfang 1942.
Man kann sehr schön rechts die FuMO-Matratze und links auf der Rückseite die Timor-Antenne erkennen, die in Brest montiert wurde. An der Reling der Admiralsbrücke re. eine Sumatra-Antenne. Ganz oben an der Vorderseite vor dem offenen Beobachterstand ebenso wie bei GU der fragliche eckige Vorbau.

Sie dürfen diesen Dateianhang nicht ansehen.

Von März bis August 1942 in W´hafen eine weitere Überarbeitung, währenddessen die neue eckige FuMG-Haube und darauf der eckige B-Stand aufgebaut wurde. Man kann anhand der L-förmigen Anordnung der Tische im FuMG-Raum annehmen, daß die FuM-Geräte vmtl. genau wie bei Prinz Eugen aufgestellt waren: vorn die Gema-Geräte, links vorn der Samos-Empfänger und hinten links vmtl. das Kenngerät. Es sieht so aus, als wäre der merkwürdige Vorbau in dem eckigen Umbau nicht mehr vorhanden, kann ich jedenfalls nicht erkennen.

In der Draufsicht des Fleckerstandes ist eine Kontur "S" vorn links erkennbar (Schrank mit Kaffeeservice :-D ), sowie 4 rechteckige Konturen KLS, vmtl. 4 Klappsitze, die sicherlich auch als Auftritte genutzt werden konnten. Nur von Kompass oder Zielsäule oder ähnlichem technischen Gerät nichts zu sehen. Wie haben die Beobachter dann Peilungen durchgegeben? Pi mal Daumen?

Ebenfalls erkennbar 4 Sumatra-Antennen wie vermutet rings um die Vormars-Reling. Zur Timor-Antenne: Ausgelegt werden sollte diese zunächst auf 50-200cm, wurde dann später auf 75-300cm (400MHz-100MHz) nach oben erweitert. Bei Tirpitz als erster Einheit sind die liegenden Dipole über den stehenden angeordnet, bei PG und lt. Werftzeichnung bei SH war es wohl anders herum. Es ist denkbar, daß bei der späteren Auslegung die Antennengröße kleiner war, was in der Werftzeichnung nicht mehr berücksichtigt wurde - die Antennen wurden beim NVK entwickelt und vmtl. in deren Auftrag auch gebaut. Auch der achtere FuMG-Stand ist nicht in der Werftzeichnung enthalten, dieser wurde ebenfalls in Brest aufgesetzt. Unterlagen von der KM-Werft aus Brest wird es wohl keine mehr geben, nehme ich an?

Wie auch immer, unglaublich, wie viele Details sich noch heute nachträglich rekonstruieren lassen. Schönes Sonntagsgeschenk

Beste Grüße

Gabler

Gabler

Hallo Allerseits,

es gibt Neues, oder zumindest Wiederentdecktes :-) Die tollen Fundstücke von olpe haben mich animiert, selbst nach weiteren Unterlagen zu suchen und tatsächlich bin ich schon bei der ersten Stichprobe ebenfalls fündig geworden: Auch für Prinz Eugen gibt es detaillierte Ansichtszeichnungen der Funkmesshauben mit den Antennen. Das hat mich dazu bewogen, die "Haubenentwicklung" etwas unter die Lupe zu nehmen. Ich habe im folgenden versucht, die bekannten Details in eine chronologische Reihenfolge zu bringen, man kann daran einige Entwicklungslinien erkennen:

Als erstes noch einmal die provisorische FuMO-Haube von Graf Spee von 1938, sie diente als Vorbild für die schon in Dienst befindlichen schweren Einheiten mit bereits vorhandenen E-Meß-Drehhauben sowie diejenigen, die noch vor April 1940 ID-gestellt werden sollten. Das war der frühestmögliche Zeitpunkt, zu dem die AEG die von ihr gebauten kombinierten Drehhauben zum Einbau zur Verfügung stellen konnte, weshalb diese Neukonstruktionen zunächst nur für die Neubauten Prinz Eugen, Bismarck und Tirpitz (sowie die beiden anderen nicht fertig gestellten schweren Kreuzer) in Frage kamen. Geplant war dann, daß die behelfsmäßigen Drehhauben zu einem späteren Zeitpunkt durch baugleiche kombinierte Drehhauben ersetzt werden sollten, was dann aber nicht mehr geschah. Jedenfalls, die Funkmesshauben von GU und SH hatten dieselbe runde Grundfläche wie die darunter befindlichen E-Meß-Hauben, wie schon bei Spee zu sehen:
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FuMO-Haube Graf Spee Anfang 1938
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FuMO-Haube Graf Spee 2004
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FuMO 22 Gneisenau Januar 1940
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FuMO 22 Scharnhorst re. Seite

Führt man sich sodann den Dete-Gerätesatz der Gema aus der Funkmessgerätekunde vor Augen, so wird es schon schwierig, sich vorzustellen, wie all das Eckige ins Runde passen soll:
Sie dürfen diesen Dateianhang nicht ansehen.
Das ganze dann noch verschärft in der Kombination von optischen und Funkmessgeräten unter einer einzigen Haube. Nachfolgend Zeichnungen der kombinierten Hauben auf Prinz Eugen, gefunden wie oben erwähnt ebenfalls im Bundesarchiv (RM 25 Hauptamt Kriegsschiffbau, dann nach Prinz Eugen suchen unter 1.2.30.1.5). Erkennbar an der Form des Spiegelrahmens sowie an der Drehzapfenlagerung wird, daß diese Antennen zusätzlich horizontal schwenkbar waren, ebenso wie die Antennen von Bismarck und Tirpitz als vermutlich einzige Einheiten mit dieser Eigenschaft:
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FuMO 23 Prinz Eugen Vormars 1940
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FuMO 23 Prinz Eugen achtern 1940
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FuMO 23 Bismarck achtern 1941 (Bild stammt von olpe)
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FuMO 23 Bismarck Vormars 1941 (Bild stammt von Teddy Suhren)

Ergänzend hier die sehr anschauliche Aufnahme des Modells von madtatt aus dem Nachbarthread mit der vertikalen Widerlager für das Antennenschwenkscharnier ohne Antenne:


Weiterhin ein Horizontalschnitt der kombinierten Drehhaube vom Vormars von Tirpitz mit überlagertem Schwenkantrieb, den Herr Nilsson dankenswerterweise hier vor einiger Zeit einmal eingestellt hatte. Auch damals ging es um die Frage der Drehbarkeit der FuMO-Antenne, auf die ich weiter unten noch eingehe. Mit hoher Wahrscheinlichkeit waren die FuMO-Hauben auf Bismarck baugleich:

Sie dürfen diesen Dateianhang nicht ansehen.
Schnittbild Vormars-Haube Tirpitz FuMO 23/27 (Bild: H. Nilsson)

Auch hier gut erkennbar das Widerlager, um welches sich die Antenne horizontal schwenken ließ. In dieser Schnittzeichnung zu erkennen ist außerdem zum einen der zerklüftete Einbau der einzelnen eckigen Gema-Geräte, in rot mit der vermuteten Funktion beschriftet (nach Aussehen, Anbauteilen, nach typischer Aufstellung und nach der AVKS-Beschreibung). Die Schnittdarstellung datiert wohl auf den 25.07.40 (trotzdem ist das P-Gerät offenbar schon vorgesehen war, welches erst ab Dezember 1940 nachgerüstet wurde?). Fortsetzung folgt...

AWoelfer

#875
Hallo Gabler,

ich habe hier noch ein paar Bilder zu Prinz Eugen in meinen Akten gefunden, vielleicht kannst du etwas damit anfangen.

Ich habe die Bilder mit Swisstransfer hochgeladen, sind bis zum 14.01.2026 herunterladbar.

https://www.swisstransfer.com/d/01e8c6ed-b0ae-4fa2-a3a5-efa2b83cf801

Grüße

Andreas
Nicht länger als sieben Atemzüge soll es dauern,
bis man eine Entscheidung getroffen hat.
(Hagakure)

Tsunetomo Yamamoto

Gabler

Hallo Andreas,

vielen, vielen Dank für die Bereitstellung Deines Bildarchivs, und ja, in der Tat, sind einige hochinteressante Aufnahmen dabei. Ich komme gerne darauf zurück, will aber das Unterthema mit den FuMO-Hauben vorher noch zu Ende bringen, sonst wird das alles noch unübersichtlicher...

Schöner Background übrigens auf dem Server ;-)

Grüße

Frank


Gabler

#877
Fortsetzung FuMO-Hauben:

Bis Ende 1940 peilten die FuMO-Geräte noch nach dem Maximumverfahren, für welches mit der 2x4m-Seetakt-Antenne laut Dr. Röhrl, NVK eine Peilgenauigkeit von 2-3° bei einer Einzelmessung angegeben ist. Durch wiederholtes Messen und Mittelwertbildung konnte man wesentlich genauere Peilungen auch für die Artillerie gewinnen (lt. Dr. Krautwig). Voraussetzung für eine solche Verbesserung war aber erstens genügend Zeit (sicherlich mehrere Minuten, je länger, um so besser) und außerdem durften weder eigener noch Gegnerkurs sich ändern. Sobald das aber der Fall war, mußte man wieder von vorn beginnen.

Als schnelleres Verfahren zur Verbesserung der Peilgenauigkeit bis etwa 1° (s. "Anweisung für den Gebrauch der Funkmeßanlagen an Bord der Überwasserstreitkräfte", taktischer Befehl Nr. 10 des Flottenkommandos von 1941/42, letzter Stand 10.03.45) hatte sich herauskristallisiert, daß, wenn das Zielzeichen mehrfach von beiden Seiten überstrichen wurde, der Funkmesser ein besseres Gefühl für die tatsächliche Lage der Echospitze bekam. Dieses verbesserte Maximum-Verfahren nannte man Wedel- oder Pendelverfahren und die Zeitdauer für das Einpendeln betrug geschätzt weniger als eine Minute.

Mit dem speziellen Versuchsaufbau mit hochpräzisem Drehkranz beim NVK in Pelzerhaken ließ sich das schon 1935 gut realisieren. Auch mit den aufgesetzten Drehsäulen bei den Zerstörern und selbst mit den transportablen Drehständen ging das noch ganz gut, nicht jedoch mit den tonnenschweren Drehhauben auf den schweren Schiffen. Abgesehen von der Lose der Drehkränze, die für so filigrane Bewegungen, wir sprechen hier von Drehungen im Zehntel- bzw. Sechzehntel-Gradbereich nicht konzipiert waren, war auch das Ansprechverhalten der elektrischen Motore für den Drehbetrieb problematisch, die Drehbewegung begann eher ruckartig. Dementsprechend schwierig war es, in diesem kleinen und feinen Bereich genau zu peilen.

Um dieses Problem zu entschärfen, wurde die Drehung der Haube und der Antenne daher mechanisch voneinander zumindest teilweise entkoppelt, indem die Antenne separat schwenkbar gemacht wurde. "Teilweise" deshalb, weil der Schwenkbereich um die Mittelachse allenfalls ca. +/- 20° betrug, wie in der obigen Zeichnung der Draufsicht auf die Vormars-Haube von PG als Freiraum rot eingetragen. Durch diese Entkopplung wurde zudem auch nicht mehr die optische Entfernungsmessung während des Pendelns beeinträchtigt, was nur bis zu einem Pendelbereich von etwa +/-1° als unproblematisch eingeschätzt wurde (diese Erkenntnis habe ich Hägar zu verdanken!), wobei das in der Praxis wohl eher kein Problem war, da bevorzugt optisch gepeilt und elektrisch nur die E genommen wurde, weil dies die genauesten Gesamtergebnisse lieferte.

Wie genau diese Haubensteuerung realisiert wurde, ist mir selbst noch nicht so ganz klar, es gab mehrere Schaltstellungen für die Haubenbewegung, zum einen zwischen Hand- und (elektrischer) Fernsteuerung und dann scheint es wohl noch eine Kombination der Drehbewegung von Haube an sich als auch der Antenne gegeben zu haben, ev. mit Hilfe eines Differentialgetriebes, so wie bei den mobilen Drehständen (FuMO 1/2). Ganz schaue ich da aber noch nicht durch, daher ist diese vage Vermutung mit Vorsicht zu genießen. Das Thema ist doch erstaunlich komplex und weitentwickelt, hätte ich selbst nie gedacht. Fortsetzung folgt...

Gabler

2 Korrekturen/Nachträge:
1.
Zitat von: Gabler am 16 November 2025, 14:03:18Von März bis August 1942 in W´hafen eine weitere Überarbeitung, währenddessen die neue eckige FuMG-Haube und darauf der eckige B-Stand aufgebaut wurde.
Auf Hinweis von Hägar: Das ist nicht richtig. Scharnhorst ging nach Cerberus zwar zuerst zur Schadensuntersuchung nach W´hafen ins Dock, dann aber vom 24.02.-26.02.42 über den KWK nach Kiel und blieb dort für Reparaturen für sage und schreibe 5 Monate bis zum 01.08.42. Der Nachtrag der neuen FuMO-Haube in der Werftzeichung stammt auch von der DWK (Deutsche Werft Kiel), da hätte ich es auch schon sehen können...

2.
Zitat von: Gabler am 16 Dezember 2025, 09:06:18Wie genau diese Haubensteuerung realisiert wurde, ist mir selbst noch nicht so ganz klar, es gab mehrere Schaltstellungen für die Haubenbewegung, zum einen zwischen Hand- und (elektrischer)
Der Begriff ist verwirrend. Gemeint ist, wie die Haubendrehung gesteuert wird. Bei den ersten FuMO-Hauben konnte die Drehung wohl nur (?) vom Seitenrichtmann des optischen Geräts durchgeführt werden, so habe ich jedenfalls Schmalenbach in seinem Buch verstanden, denn er schreibt, daß später irgendwann die zweistöckige Haube sowohl von unten (optisches E-Meßgerät) als auch von oben (FuMO-Gerät) gesteuert werden konnte. Bei den kombinierten Hauben hat es möglicherweise auch eine kombinierte Steuerung sowohl der Haube selbst als auch der Antenne gegeben, aber wie gesagt, da bin ich nicht sicher. Wer möchte, liest dazu mal den vierten Abschnitt des AVKS-Berichts zur Bismarck, da werden unterschiedliche Schaltstellungen der Haubensteuerung beschrieben. Vielleicht blickt da ja jemand durch...

Gabler

#879
Fortsetzung #3/4 Funkmesshauben:

Offenbar haben alle drei o.g. Schiffe mit den kombinierten Hauben und den schwenkbaren Antennen noch im ersten Halbjahr 1941 einen Feinpeilzusatz als Nachrüstung erhalten. Damit wurde mit Hilfe der Seetakt-Antenne eine Peilgenauigkeit von bis zu maximal 0,5° schon mit einer Messung (zumindest nach dem Minimumverfahren) erzielt, allerdings wie bekannt unter Inkaufnahme einer Reichweitenminderung von ca. einem Drittel. Es wurden auch (anfänglich?) nur jeweils die Vormarsgeräte mit dem Feinpeilzusatz ausgestattet, welcher irgendwie in die ohnehin schon vollgestopften Hauben hineinpassen mußte. Wirft man einen Blick auf den kompletten Feinpeilzusatz für die Minimumpeilung (Bild stammt von olpe):

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so sieht man, daß dieser nicht nur aus einem Gerät "P" mit dem Peilbeobachtungseinsatz "PB" bestand, sondern zudem neben dem Antennenumschalter noch aus dem "Kippgerät" und dem ebenso erforderlichen "WR-Gerät", somit aus gleich vier recht klobigen Kästen. Ob all diese Geräte überhaupt in die kombinierten Hauben noch hineinpassten, erscheint mir zumindest zweifelhaft, wenn man einen Blick auf die Anordnung in der oben gezeigten Schnittzeichnung der Tirpitz-Haube wirft. Daher halte ich es für gut möglich, daß sowohl Bismarck als auch Prinz Eugen zunächst nicht die neueste Version des Feinpeilzusatzes für Minimumpeilung erhalten haben, sondern noch den früheren "Leitlinienpeilzusatz" (LPZ), nebst Leitlinienpeilgerät (LPG) und dazugehörigem Umschalter (LPU)  :laugh:  :BangHead:  Mit dieser etwas weniger üppigen Ausstattung wurde mithilfe einer Kehrbildanzeige auch sehr genau gepeilt, so offenbar bei Graf Spee schon 1939 (jedenfalls soweit ich das richtig deute), wenngleich wohl nicht ganz so präzise wie mit der noch besseren Minimumpeilung.

Bei Bismarck war mit dieser Ausstattung bereits das letzte Ausrüstungsstadium erreicht. Tirpitz aber bekam im Sommer 1941 eine zweite aufgesetzte Funkmesshaube auf dem Vormars, gewiß aus dem selben Grunde der besseren Unterbringungsmöglichkeit nicht nur für das Personal, sondern auch für zusätzliche Geräte. Dementsprechend dürfte in direkter Folge der Feinpeilzusatz für das Minimum-Verfahren auf TP eingebaut worden sein. Auch PG erhielt im Sommer 1942 auf seine kombinierte Haube auf dem Vormars noch eine zweite aufgesetzte Haube, in dessen Folge wiederum sämtliche funkmesstechnischen Einrichtungen aus der kombinierten Haube ausgebaut wurden. Anzunehmen, daß dies bei Tirpitz auch so gehandhabt wurde...

Und die anderen Schiffe? Scharnhorst und Gneisenau hatten bekanntlich als erste Einheiten im Oktober bzw. Dezember 1939 je eine behelfsmäßige zusätzliche Funkmesshaube wie oben gezeigt erhalten. Für GU hatte sich der Krieg mit dem Bombentreffer Ende Februar 1942 auch erledigt, aber Scharnhorst erhielt während des Werftaufenthalts von Mai bis Oktober 1942 wie von olpe weiter oben schon unter Bezugnahme auf die Werftzeichnung gezeigt, anstelle der ursprünglichen runden Drehhaube von 1939 eine neue größere Drehhaube mit quadratischem Grundriss. Wenn man sich die hier skizzierte Entwicklung ansieht, so erscheint nachvollziehbar, daß dieser erneute Umbau mit der vergrößerten Haube Voraussetzung für die Nachrüstung des Feinpeilzusatzes für Minimumpeilung war, denn in der Dete-Ausstattungsliste des OKM mit Stand 01.09.41, (Quelle für den kompletten Schriftsatz hat u.a. Thoddy in dem "FUMB vs. UK" -Thread nebenan angegeben):

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waren SH und GU nicht nur noch nicht mit "Feinseite", sprich: Feinpeilzusatz ausgestattet, sondern der Einbau war offenbar überhaupt nicht vorgesehen! Noch nachzuprüfen wäre, ob zu diesem Zeitpunkt bereits klar war, daß die beiden Schiffe neue Vormars-Hauben erhalten sollten, die neben den FuMO- und Feinpeilgeräten der Gema auch noch Beobtachtungs-  und Kenngeräte beherbergen sollten. Zur Veranschaulichung habe ich den Grundriss aus dem SH-Werftplan nochmals ausgeschnitten und den runden Querschnitt der darunter befindlichen E-Meßhaube, die in der Zeichnung gestrichelt ist, gelb eingekreist. Das entsprach der Grundfläche der ersten aufgesetzten Funkmesshaube auf SH.

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Weiterhin fällt bei der Werftzeichnung auf, daß beide Antennen (FuMB unten, FuMO oben) direkt und fest an der Vorderwand der Haube angebracht waren und demzufolge nicht geschwenkt werden konnten, bzw. gar nicht mehr geschwenkt werden mußten, weil der Feinpeilzusatz in der vergrößerten aufgesetzten Haube untergebracht werden konnte. M.a.W. der komplizierte Schwenkmechanismus der kombinierten Hauben fiel mit der Einführung der Feinpeilung schon wieder fort, schließlich war die Genauigkeit mit etwa 0,5° bei Minimumpeilung gegenüber 1° beim Pendelverfahren schon mit einer Messung deutlich höher. Irgendwie hängt doch alles mit allem zusammen ;-)

Übrigens traf das auch für die nachgerüsteten Hauben und den dazugehörigen neuen Antennen von Prinz Eugen und Tirpitz zu. Auch diese waren nicht mehr schwenkbar sondern stattdessen mit Feinpeilung versehen. Sogar die achtere Funkmesshaube auf Prinz Eugen erhielt eine geänderte, nun feste 2x4m-Seetaktantenne, was dafür sprechen würde, daß auch dort der Feinpeilzusatz zumindest eingeplant war, aber im Unterschied zu den Aufbauhauben der Platz offenbar nicht ausreichte - nun gut, das haben wir schon oben bei dem Tirpitz-Riß gesehen...

Man kann also durchaus aus dem äußeren Erscheinungsbild von Matratze und Haube auf die Innenausstattung schließen, entsprechend gute Bildauflösung vorausgesetzt. Folgenden Zeitstrahl der Haubenentwicklung habe ich daraus erstellt:

1. Anfang 1939:    Aufgesetzte Behelfshaube Graf Spee mit 1,4x3m Seetaktantenne: Peilgenauigkeit nach Maximumverfahren 3-4°. Vmtl. Leitlinienverfahren / Genauigkeit noch unklar
2. Ab 10/1939:      Aufgesetzte Behelfshauben SH, GU, HP, SC, LW mit 2x4m Seetaktantenne: Peilgenauigkeit nach Maximumverfahren 2-3°
3. Ab 08/1940:      Kombinierte Drehhauben mit 2x4m schwenkbarer Seetaktantenne für PG, BS, TP: Peilgenauigkeit mit Pendelverfahren:
4. Ab Frühjahr 1941: Kombinierte Drehhauben mit 2x4m Seetaktantenne und Feinpeilzusatz (Leitlinie? für BS, PG): Peilgenauigkeit >0,5° (+vollständige Integration als Zielgeber für die Feuerleitung)
5. Ab Mitte 1941:    Aufgesetzte Hauben mit festen 2x4m Seetaktantennen und Feinpeilzusatz (Minimumverfahren) für TP, SH; PG, u.a.: Peilgenauigkeit 0,5°

Hier nicht besprochen, der Vollständigkeit halber aber nochmals erwähnt die beiden späteren Antennenformen, mit deren Hilfe die Gema-Geräte die gestellten Anforderungen an die Peilgenauigkeit für die Artillerie erfüllten:

6. Ab 06/1943:        Breite 2x6,4m Calais-Antenne, Peilgenauigkeit mit Feinpeilzusatz max. 2/16°
7. Ab 02/1944:        Große 3,2x6,6m SeeArt-Antenne: Peilgenauigkeit mit Feinpeilzusatz max. 1-2/16°

Die weiter oben erwähnte Verbesserung der Peilgenauigkeit mithilfe wiederholter Messung und Mittelwertbildung habe ich hier nicht aufgeführt, sie ist für alle Hauben-/Antennentypen durchführbar. Schlußteil folgt...

Leopard2A6EX

Große Klasse wieder! Bin gespannt auf die Fortsetzungen.. 💪

Gabler

Leopard:  :TU:)

Haubenentwicklung #4/4

Zum Schluß habe ich mir noch die Innenausstattung der beiden Scharnhorst-Hauben angesehen und versucht, die Einrichtung zu identifizieren:

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Die Tische ("T") in der neuen eckigen Funkmesshaube von SH habe ich rot nachgezeichnet. Dieser Innenausbau entspricht dem der ebenfalls Mitte 1942 aufgesetzten Haube auf PG, von der es bekanntlich einige Innenaufnahmen gibt, dementsprechend wird wahrscheinlich auch die Aufstellung gleich gewesen sein. An der Vorderwand direkt hinter der Antenne die Gema-Geräte: Auf dem Tisch die Geräte Z,N,O und P, unter dem Tisch das Netzteil R und das WR-Gerät für den Feinpeilzusatz, ev. auch das Kippgerät. Rechts davor müsste demnach der E-Messer und links der Funkpeiler sitzen.

Auf dem Tisch an der linken Seite ist Platz für die FuMB- und FuME-Geräte: Für den Empfang mit der Timor-Antenne benötigt wurde ein passender Empfänger. In Frage kam hierfür seit Mitte 1941 der Metox R600 und mglw. noch ein Metox R203 für den Empfang von Sprechfunk über die FuMB-Antennen. Es gab aber ab April 1942 mit dem FuMB 4 Samos von Rohde & Schwarz ein neues, weiterentwickeltes Empfangsgerät für denselben Wellenlängenbereich wie beim R600, daher nehme ich an, daß dieses im Sommer 1942 Scharnhorst mitgegeben wurde, ebenfalls analog zu PG. Ob zusätzlich noch ein Oszillograph für eine optische Anzeige ("FuMZ1" von Philipps) aufgestellt wurde, hängt sicher vom Zeitpunkt der Lieferbarkeit dieses Geräts ab, der mir jedenfalls noch nicht bekannt ist. Für die Bedienung der 4 Sumatra-Antennen mußte außerdem entweder der Samos-Empfänger umgesteckt oder ein weiterer Empfänger an Bord genommen werden. Ich vermute zu dem Zeitpunkt eher ersteres, da Alternativen wie das Borkum oder der Wellenanzeiger soweit mir bekannt noch nicht zur Verfügung standen (aber vmtl. nachgerüstet wurden). Schließlich wurde auf den Brest-Schiffen noch vor dem Kanaldurchbruch (Cerberus) das erste Gema-Kenngerät (FuME 1) eingebaut, welches aber nicht funktioniert haben soll. Ob dieses trotzdem in die neue Haube übernommen oder eventuell schon der Nachfolger FuME2 eingebaut wurde, ist noch nicht klar. Bei PG wurde das FuME 2 erst 1944 nachgerüstet.

Gegenüber auf der rechten Seite der Haube neben dem Bullauge (wie auf PG) ein weiterer Tisch für den Geräteführer bzw. Oberfunkmeister auf dem er sicherlich seine Funkmesskladde ausgefüllt hat und vmtl. das BÜ-Telefon stand, vielleicht auch ein Sprachrohr, außerdem mglw. ein Radione Kurwellenempfänger. Sowohl die Einstiegsluke von unten als auch diejenige nach oben zum Fleckerstand auf dem Dach mit der Innenleiter befinden sich wie bei PG ganz hinten, dazu auf der Außenseite eine weitere (Notabstiegs-)Leiter.

Die Trapeze mit dem Punkt in der Mitte stellen drehbare Sattelsitze für die Bedienmannschaft dar. Obwohl insgesamt 5 Sitze eingezeichnet sind, wurde die Haube m.W.n. nur mit drei Mann besetzt (Geräteführer, Funkmesser und Funkpeil-"gehilfe"), die sich die Bedienung aller Geräte aufteilen mußten. Auch habe ich gelesen, daß nur das Gerät im Vormars im Dreimannstropp, also mit drei Wachen á jeweils 4 Stunden, also einer sog. "englischen Wache" besetzt wurde. Die anderen FuM-Geräte hatten offenbar nur eine Wache und waren auch nicht ständig besetzt oder in Betrieb. Das wäre mal vorläufig alles, was mir jetzt so zur Innenausstattung der Vormarshaube auf- und eingefallen wäre.

Zur Abrundung vielleicht noch einmal zur Timor-Antenne. Zum besseren Verständnis des oben geschriebenen nachfolgend eine Aufbau- bzw. Schaltskizze, die von Dr. Rindfleisch vom NVK stammt:

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Man erkennt hier zum einen die Anordnung, aber auch die Verdrahtung. Sowohl die vertikalen als auch die horizontalen Antennen konnten über zwei Schalter jeweils gemeinsam oder getrennt angesteuert werden, letzteres für eine recht genaue Vergleichspeilung bis zu etwa 0,8°. Im Unterschied dazu hatten die 4 Sumatra-Antennen eine Überdeckung von etwa 100°, hier konnte also lediglich der Sektor grob bestimmt werden, aus dem ein anderes Funkmessignal kam. Daher hieß die Sumatra-Anlage auch "Grobpeilanlage", im Unterschied zur Timor-"Feinpeilanlage" ;-) Diese Skizze ist auch in dem Trenkle-Buch über die Funkstörverfahren enthalten, dort sind zudem der Empfänger mit FuMB 4 Samos und der Oszillograph mit FuMZ1 (von Philipps) bezeichnet. Eine Aufnahme der gesamten Anlage mit Timor- und Höhenpeilantennen ist ebenfalls bei Trenkle zu sehen, nachfolgend ein Scan davon:

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Im Vergleich dazu die Aufnahme, die Andreas (AWoelfer) oben im Beitrag #875 freundlicherweise bereit gestellt hat:
   
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Wer erkennt den Unterschied? :-) Die untere ist die frühere Aufnahmen...

Nun noch ein Blick in die achtere Funkmesshaube, auch hier zeigt sich Erhellendes. In diesem Schnitt ist sogar die Anordnung der Geräte eingezeichnet:

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Rot auch hier die Tischkanten nachgezeichnet, leicht identifizierbar die Einstiegsluke, auch das Bullauge als natürliche Lichtquelle, bei dem sich der Stand für den Geräteführer, falls vorhanden, befunden haben wird. Erneut fällt der eckige Vorbau an der Vorderseite zwischen den Antennenhaltern auf, den wir schon von Spee oder Gneisenau kennen. Darin befindet sich ein Apparat "A", bei dem es sich sicher um den Geräteschrank "T" der Gema mit dem Sender handelt, da dieser möglichst nahe bei der Antenne unterzubringen war, um die Leitungsverluste möglichst gering zu halten.

Auf der rechten Seite stehen drei weitere "A"-Apparate auf dem Tisch, wobei der schmale wohl dem Zusatzgerät "Z" zuzuschreiben ist, da dieses nur einen Einschub hat mit dem Nullphasenschieber und dem Summer. Aus weiter oben genanntem Grund soll das Gerät "O" mit dem Braunschen Meßrohr OB möglichst in Greifweite zum Nullphasenschieber stehen. Links daneben das Gerät "N" mit dem Empfänger NA und der Übersichtsanzeige NB, die vom E-Messer alternativ zur OB-Anzeige überwacht werden sollte, je nach Verwendung als seetaktisches oder Feuerleitgerät. Sicherlich steht auch hier wieder das Bediengerät "R" unter dem Tisch, FuME- oder FuMB-Geräte sind vmtl. keine vorhanden, da die achtere Haube lediglich zur Funkmess-Ortung diente.

Bleibt ein letzter "A"-Apparat auf der linken Seite vorn, der offenbar nicht auf dem linken Tisch, sondern separat daneben steht. Nun, ich habe keine andere Erklärung, als daß es sich dabei um das Peilgerät P mit dem Feinpeilzusatz PB handelt, sonst ist der Basis-Gerätesatz ja komplett. Also war offenbar auch der achtere Stand auf Scharnhort feinpeilfähig und wahrscheinlich auch über P- und E-Geber an den Schußwertrechner angeschlossen, das war ja seit 1941 so beschlossen.

Wenn man jetzt noch bedenkt, daß dieser achtere Stand wohl im Juni 1943 als erstes Bordgerät die breitere 2x6,4m-Calais-Antenne erhalten hat, mit dem die im vorherigen Beitrag genannten Peilgenauigkeiten erreicht wurden, so kann man davon ausgehen, daß mit diesem Gerät sehr passable Feuerleiteigenschaften verbunden sind.

Ich glaube, genau das drückt sich in dem Verlauf des Gefechts am 26.12.43 am Nordkap gegen das englische Schlachtschiff Duke of York aus, bei dem die Schußleistungen nach und nach besser wurden, was ich persönlich am ehesten der Mittelwertbildung zusprechen würde, so wie oben geschildert. Die technischen Voraussetzungen für rein radargesteuertes Schießen waren jedenfalls offenbar vorhanden. Aufgrund dieser technischen Voraussetzungen glaube ich auch nicht, daß man es auf Scharnhorst "nötig" gehabt habt hat, auf das Mündungsfeuer der (wohlgemerkt mittleren!) Artillerie von DoY zu zielen, wie englischerseits vermutet, nachdem dort das Kordit ausgegangen war. Nicht nur haben sie auch selbst nicht auf das vorhandene Mündungsfeuer von Scharnhorst gezielt, (sondern genau so mit Radar wie eben Scharnhorst), sie wußten zudem damals noch nichts von den technischen Möglichkeiten des Gema-Geräts, und nein, das war Ihnen auch nicht so wichtig, der Erfolg hatte sich ja eingestellt.

In vier Tagen jährt sich diese Seeschlacht zum nun 82. Mal und ich erlaube mir, in Gedenken an die gefallenen deutschen Seeleute am zweiten Weihnachtstag ein Kerzchen anzuzünden...

Schöne Feiertage allerseits

Darius

Zitat von: Leopard2A6EX am 19 Dezember 2025, 17:13:16Große Klasse wieder! Bin gespannt auf die Fortsetzungen.. 💪

:TT/( - geht mir auch so  :TU:)

:MG:

Darius

fsimon

Ja, wirklich sehr große Klasse!
Frohes und gesundes Jahr, Euch allen!

Leopard2A6EX

Hallo in die Runde - bin beim stöbern im BArch auf diese Akte hier gestoßen. Ich nehme mal an, die ist bekannt? Für mich persönlich, das Umfangreichste, was ich je zum Thema Funkmess-Schießen gesehen habe. Hier speziell Küstenbatterien. In wie weit das Ganze nun auf den Schiffseinsatz - mit ständigen 3dimensionalen Bewegungen und ner Menge Salz - übertragbar ist, vermag ich leider nicht zu sagen.. 🤔


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