Welcher Zerstörer des Zweiten Weltkrieges gefällt Euch am besten ?

Begonnen von Rheinmetall, 04 April 2015, 21:20:14

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Rheinmetall

Zitat von: Teddy Suhren am 04 April 2015, 21:46:47
Lies mal über die Torpedokreuzer Kitikami und Oi mit 40(!) Torpedorohren.

Moin Teddy !

Von den 40 Torpedorohren steht in  Mike J. Whitley´s Buch "Kreuzer im Zweiten Weltkrieg" nur, dass sie diese extrem starke Torpedobewaffnung nur zwischen den Jahren 1941 und 1943 bestand und dann wieder auf die acht Torpedorohre der Vorkriegszeit reduziert wurden.
Demnach hat es sich wohl nicht gelohnt / bewährt...
Schade, hätte gern mal eine Risszeichnung mit den ganzen Torpedo-Batterien gesehen, aber leider keine gefunden.

@ Axel: Hast Du vielleicht noch ein genaueres Datum zum Verlust der Shimakaze ?

Rheinmetall
Ab Kapstadt ohne Kreiselkompass - Jürgen Oesten, U 861

Peter K.

ZitatSchade, hätte gern mal eine Risszeichnung mit den ganzen Torpedo-Batterien gesehen, aber leider keine gefunden.
... gibt´s z.B. bei JENTSCHURA / JUNG / MICKEL

ZitatHast Du vielleicht noch ein genaueres Datum zum Verlust der Shimakaze ?
... lt. JENTSCHURA / JUNG / MICKEL am 11.11.1944
Grüße aus Österreich
Peter K.

www.forum-marinearchiv.de

Rheinmetall

@ Peter K.

Du bist genial !  :wink:
Herzlichen Dank für diese Informationen.  top

Rheinmetall
Ab Kapstadt ohne Kreiselkompass - Jürgen Oesten, U 861

Indy

ZitatSchade, hätte gern mal eine Risszeichnung mit den ganzen Torpedo-Batterien gesehen, aber leider keine gefunden.

In Harald Focks "Marinekleinkampfmittel" ist IIRC auch eine Zeichnung enthalten.

bodrog


halina

Wenn es nach Gefallen und Aussehen geht , möchte ich gerne unseren Zerstörer vom Typ 1934 nennen sowie den von der
US-Navy weltweit bekannten  Fletcher-Typ .  Beide waren sogar in etwa vergleichbar was die Verdrängung , die Länge , die
Maschinenleistung und die Hauptartillerie betraf,so kamen diese auf ca. 114 meter Länge , eine Verdrängung von ca. 2150 t
und auch die  5 x 12,7 cm Sk  war gleich .  Der Typ 1934 hatte jedoch eine Turbinenleistung von ca. 70.000 PS gegenüber
60.000 PS der Fletcher , so dass dieser mit ca. 35 Kn um einen Kn langsamer war , dafür hält er wohl für immer den Welt -
Rekord mit ca.  175  bis Kriegsende gebauten Einheiten .
                                                                                                                                                                    :MG:   halina

Im Anhang noch die Fotos , interessant auch das 3. Bild von der USS Young ,  alle gemeinfrei !
" Man muss nicht unbedingt das Licht des Anderen ausblasen , um das eigene Licht leuchten
zu lassen"
                      Phil Borman

Big A

Zitatmit ca.  175  bis Kriegsende gebauten Einheiten

von denen sogar noch 6 "kriegsgediente" Einheiten, allerdings "nur" mit 4 Türmen bei der damaligen Bundesmarine fuhren und erst Ender de 70er/ Anfang der 80er außer Dienst gingen.

Wenn ich mich richtig erinnere, dann hatten die sogar gerüchteweise noch eine Betonverstärkung im Bug um U-Boote zu rammen. Hat man jedenfalls an der Streif in Kiel so erzählt.

Axel
Weapons are no good unless there are guts on both sides of the bayonet.
(Gen. Walter Kruger, 6th Army)

Real men don't need experts to tell them whose asses to kick.

Urs Heßling

moin, Carsten,

Zitat von: Matrose71 am 04 April 2015, 22:05:34
.. Elbing Klasse .. Auf ihr Konto gehen versenkte leichte Kreuzer, Flottenzerstörer, mittlere und kleine Zerstörer und Kleinzeug.
Den Plural bei Kreuzern und Zerstörern hätte ich ja gern einmal erläutert  :wink:

Zur Startfrage: mein Favorit ist TRIBAL, schön und immer mittendrin, wo es "heiß" war.

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Bergedorf

#23
Zitat von: halina am 07 April 2015, 16:26:31
Wenn es nach Gefallen und Aussehen geht , möchte ich gerne unseren Zerstörer vom Typ 1934 nennen sowie den von der
US-Navy weltweit bekannten  Fletcher-Typ .  Beide waren sogar in etwa vergleichbar was die Verdrängung , die Länge , die
Maschinenleistung und die Hauptartillerie betraf,so kamen diese auf ca. 114 meter Länge , eine Verdrängung von ca. 2150 t
und auch die  5 x 12,7 cm Sk  war gleich .  Der Typ 1934 hatte jedoch eine Turbinenleistung von ca. 70.000 PS gegenüber
60.000 PS der Fletcher , so dass dieser mit ca. 35 Kn um einen Kn langsamer war , dafür hält er wohl für immer den Welt -
Rekord mit ca.  175  bis Kriegsende gebauten Einheiten .
                                                                                                                                                                    :MG:   halina

Im Anhang noch die Fotos , interessant auch das 3. Bild von der USS Young ,  alle gemeinfrei !

Moin,

nach einer Aussage des FdZ Bey aus 1940 war die angegebene Höchstgeschwindigkeit der dt. Zerstörer nur ein Bluff. Tatsächlich erreichten Sie 32-33kn. Mit Ihren unzuverlässigen Maschinen, Wertzeiten die zumindest in den ersten Jahren die Zeiten der Kriebsbereitschaft überstiegen und den durch die mangelhafte Stabilität bedingten Verbrauchsbeschränkungen, waren sie kaum sinnvoll einsetzbar. Für mich eine der größten Fehlentwicklungen aus dieser Zeit. Wobei gut ausgesehen haben sie  :-D

Gruß

Dirk

Matrose71

Zitat von: Urs Heßling am 07 April 2015, 19:04:49
moin, Carsten,

Zitat von: Matrose71 am 04 April 2015, 22:05:34
.. Elbing Klasse .. Auf ihr Konto gehen versenkte leichte Kreuzer, Flottenzerstörer, mittlere und kleine Zerstörer und Kleinzeug.
Den Plural bei Kreuzern und Zerstörern hätte ich ja gern einmal erläutert  :wink:

Zur Startfrage: mein Favorit ist TRIBAL, schön und immer mittendrin, wo es "heiß" war.

Gruß, Urs

Hallo Urs,

ok es war nur ein Kreuzer (ist mir im Eifer des Gefechts durchgegangen), aber 2 Zerstörer unter anderem "einen von deinen geschätzten"(ich schätze sie auch) Tribals den sie versenkten, der andere dürfte ein Hunt gewesen sein.
Gut erholt aus dem Osterurlaub?


http://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,22571.0.html

ZitatOct 1943 2ndTunnel battle; RN launched second night attack based on false reports of success earlier that month and include a light cruiser to increase the damage inflicted. This time Kohlauf aware of the British Tunnel tactics , establishes long range detection with his GHG passive sonar at 20-30km range. This allows him to move in for an ambush that sinks the British Cruiser and one DD with a flotilla spread of 24 torpedoes getting 3 hits. As usual no German ships were hit in the ambush.

ZitatApril 1944 another battle; Two days later the 2 undamaged Tribal DD attacked the two remaining Elbing Torpedoboot of the 4th Flotilla in another night exchange. While the excellent Tribal firepower advantage sank one Torpedoboot and damaged another, the German massed torpedo salvo sank one of the Tribals in the exchange.
Viele Grüße

Carsten

Urs Heßling

#25
moin, Carsten,

Zitat von: Matrose71 am 07 April 2015, 19:18:41
ok es war nur ein Kreuzer (ist mir im Eifer des Gefechts durchgegangen), aber 2 Zerstörer unter anderem "einen von deinen geschätzten"(ich schätze sie auch) Tribals den sie versenkten, der andere dürfte ein Hunt gewesen sein.
Genau : 1 LKrz, 1 Flottenzerstörer, 1 Hunt, und kein Plural.

Gut erholt: Danke der Nachfrage :MZ: Ja :ML:

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Rymon

Hallo allerseits,

ich finde die britische L-M-Klasse sehr gelungen.

Die Zerstörer hatten 8 x 10,2cm in Doppellafetten mit bis zu 80 Grad Rohrerhöhung für Flugabwehr und konnten aufgrund der hohen Schußfolge auch ordentlich gegen nichtgepanzerte Schiffsziele austeilen.

Einen Gegenentwurf eines dt. Flottentorpedoboots in dieser Machart halte ich auch für sehr interessant, aber gab es dazu Überlegungen?

Beste Grüße

Stefan

lafet944

Hallo,

Zitat von: Rymon am 07 April 2015, 21:36:23
Hallo allerseits,

ich finde die britische L-M-Klasse sehr gelungen.

Die Zerstörer hatten 8 x 10,2cm in Doppellafetten mit bis zu 80 Grad Rohrerhöhung für Flugabwehr und konnten aufgrund der hohen Schußfolge auch ordentlich gegen nichtgepanzerte Schiffsziele austeilen.
...

Beste Grüße

Stefan

kleine Korrektur, die Hauptbewaffnung der britischen L-/M-Klasse bestand nur aus 3 Doppellafetten mit 4,7" (120 mm). Die sind optisch eindrucksvoll, aber als Flak nicht sonderlich erfolgreich.. Bei fast allen WK2-Zerstörern fehlten geeignete HA-Feuerleitgeräte.

Viele Grüße

Big A

ZitatBei fast allen WK2-Zerstörern fehlten geeignete HA-Feuerleitgeräte.

Trifft aber nicht auf die Fletchers ab ca. 1944 zu, da liefen doch ziemlich brauchbare Geräte zu. Meist haperte es aber an der Bedienung bzw. bei der Führung am Wissen, was man damit anfangen kann.

Axel
Weapons are no good unless there are guts on both sides of the bayonet.
(Gen. Walter Kruger, 6th Army)

Real men don't need experts to tell them whose asses to kick.

Urs Heßling

#29
moin,

Zitat von: lafet944 am 08 April 2015, 08:47:17
Zitat von: Rymon am 07 April 2015, 21:36:23
.. die britische L-M-Klasse sehr gelungen. .. Die Zerstörer hatten 8 x 10,2cm in Doppellafetten
.. die Hauptbewaffnung der britischen L-/M-Klasse bestand nur aus 3 Doppellafetten mit 4,7" (120 mm).

Ihr habt beide Recht top:  4 von 8 Zerstörern der L-Klasse hatten vier 10,2 cm- Doppellafetten, angeblich, weil nicht genug 4,7"-Geschütze verfügbar waren. Alle 4 gingen verloren.
http://www.uboat.net/allies/warships/class.html?ID=30&navy=HMS

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Impressum & Datenschutzerklärung