Karl Glimpf 1WK

Begonnen von Besitzer, 21 Februar 2025, 19:37:52

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Besitzer

 :MG: Guten Tag All,
ein Freund hat ein Grab  in Dänemark eines Marine Offiziers aus dem 1.WK gefunden, und möchte mehr über die Person,Grablage, und wieso Dänemark beerdigt, Wissen.

Name : Karl Glimpf,Oberleutnant z.S,  Gestorben 29.07. 1917

Grablage:  Lodbjerg Kirkevej 1, 7770 Vestervig, Dänemark


Wäre schön wenn Ihm geholfen würde......Danke!
Gruß Uwe :MG: Sie dürfen diesen Dateianhang nicht ansehen.


Seemannsgarn wird nicht geflochten,
sondern gesponnen! ;-))

ufo

Seine Crew 1908 fuehrt ihn als Hermann Glimpf. Er ist dann wohl unter seinem ersten Namen bestattet worden.

Die Crew hat im Jahre 1928 ein Gedenkbuch fuer ihre gefallenen Kameraden herausgebracht. Meine Ausgabe hat leider nie die Bilder eingeklebt bekommen. Eigentlich sollte da ein Photo im Rahmen sein.

Besitzer

 top , das ging aber schnell, :OuuO:


Vielen Dank für die "Umsonst Info`s", und Überhaupt für die Mühe.

Der Dank meines Freundes an Euch ist schon per Mail bei mir  eingetrudelt, und ich richte in an ufo aus!

Da freut sich jetzt "Einer" ganz mächtig .....

Gruß Uwe


 
Seemannsgarn wird nicht geflochten,
sondern gesponnen! ;-))

joern

Als Ergänzung noch das Foto von H. Glimpf.
Grüße Joern
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Besitzer

 :MG: Auch dir Joern, Danke dafür..... :TU:)

Gruß Uwe
Seemannsgarn wird nicht geflochten,
sondern gesponnen! ;-))

Axel66

Hallo zusammen,
ein Foto des Grabsteins ist auch in dem sehr empfehlenswerten Buch von Tomas Termote "Krieg unter Wasser - Unterseebootflottille Flandern 1915-1918" abgebildet.

In dem Buch wird sinngemäß erwähnt: Hermann (nicht Karl) Glimpf, Kommandant von UB-20 (Typ UB-II, 1915 bei B&V gebaut, später Teil der Flandern-Flottille). Das Boot lief am 28.Juli 1917 in Ostende mit 17 Mann Besatzung zu einer Probefahrt aus, um Reparaturen an der Druckhülle zu testen. Das Boot kehrte nicht zurück und wurde als vermisst gemeldet. Das Wrack wurde später von Termote und einem anderen Taucher in der Nähe der Kwintebank entdeckt und identifiziert. Die Schäden weisen auf eine doppelte Minenexplosion (Minenfeld der Briten) am Vorschiff und auf Höhe des Maschinenraums hin. Die Leiche von Glimpf wurde am 3. September 1917 in Jütland angespült und bei der Kirche von Loddenbjerg unter dem falschen Namen Karl Glimpf bestattet.
 
Axel Held
STO auf S60 Kranich (5. SG) von 1991-93
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