Interview KptLt Rolf Thomsen, U 1202

Begonnen von harold, 04 November 2007, 16:57:36

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

harold

4 Ursachen für Irrtum:
- der Mangel an Beweisen;
- die geringe Geschicklichkeit, Beweise zu verwenden;
- ein Willensmangel, von Beweisen Gebrauch zu machen;
- die Anwendung falscher Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Albatros

Tja,.....beim betrachten dieser zwar interessanten Videos,beschleicht mich son unangenehmes Gefühl,das ist ganz ähnlich dem das ich im U-Boot-Archiv-Cuxhaven schon mal hatte.

Gruß, :MG:

Manfred

Leutnant Werner

Jeder weiß, dass Dönitz zehntausende U-Boot-Männer durch seine Ignoranz in den Tod geschickt hat. Das ist so eine Sache, die der Thomsen einfach übergeht. Dabei hätte er leicht ein Opfer sein können. Wenn man dann das Kretschmer-Interview sieht, und was sich der Mann schon in der ersten Kriegsphase aus Sicherheitsgründen entgegen der Dönitz-Doktrin mit dem Kommunizieren zurückgehalten hat - da sieht man, dass der Grips nicht gleichmäßig verteilt war.

Lt

Albatros

Tach auch,

ob der Grips bei den beiden ungleich verteilt war wage ich nicht zu beurteilen,ich meinte auch mehr etwas anderes.Beim betrachten der Videos werde ich das Gefühl nicht los,das dort jemand gezeigt wird der noch voller Begeisterung für die Sache ist und der das alles ganz toll fand.
So ein ähnliches Gefühl hatte ich auch im U-Boot-Archiv.Ich glaub wenn man dort was gegen den Dönitz sagen würde fliegt man im hohen Bogen raus.
Aber noch mal zu dem Thomsen,er hat es ja mit einer Schiffsversenkung und zwei Feindfahrten  noch zum Ritterkreuzträger mit Eichenlaub gebracht.In den Videos berichtet er von fünf weiteren Versenkungen die ihm nicht zugesprochen werden konnten,weil nicht bestätigt.
Ist dies überhaupt möglich?.
Soweit mir bekannt ist sind sämtliche betreffenden Daten nach dem Krieg mit den Gegner abgeglichen worden.Da kann vielleicht der eine oder andere Dampfer mal durchgegangen sein oder er wurde falsch zugeordnet aber gleich fünf?.

Gruß, :MG:

Manfred

ufo

Da gruselts mich immer etwas, wenn ich da jemanden von seinem Krieg erzählen höre der nicht nur sauber sondern rein war.

Andererseits – bei Leuten, die dabei waren, hab ich da auch immer ein gewisses Verständnis. Irgendwie muss man seine eigene Biographie ja denn doch vor sich selbst verantworten. Da kommt wohl manchmal eine etwas erstaunliche Sicht der Dinge bei raus. So wohl denn auch bei den imaginären Dampfern. Müsste sich sonst komisch anfühlen sein Ritterkeuz einfach nur dafür bekommen zu haben, dass man sich so spät im Krieg noch an der eigenen Hafenmole vorbeigetraut hat.   

Nee - ,echt' werden die zusätzlichen Dampfer nicht sein. Nicht, dass alles geklärt ist. Wird schon noch reichlich geforscht von Deutsch-Britschen Koalitionen und wird auch nochmal was Neues rausbekommen zum U-Boot Krieg. Grad, wenn irgendwo mal wieder ein U-Bootwrack lokalisiert wird und man sich dann ausrechnen kann wenn oder was die den versenkt haben, bevor es sie selbst mit Mann und Maus erwischt hat, lassen sie oft wieder Ratespiele beantworten.

Aber da geht's dann eher um Claims, wo man einen versenkten Dampfer entweder dem einen oder dem anderen U-Boot zuschreiben kann. Aber soweit ich weiss fehlen zu Thomsens Claims einfach die passenden Opfer. Die Allierten haben da zu dem Zeitpunkt einfach keinen Dampfer verloren. Dann – ja, dann muss man wohl eher vermuten, dass der Wunsch da Vater des Gedankens war.

Aber - ja, irgendwie ist das wohl unterschiedlich wie sehr sich das jemand zurechtreden muss. Gibt ja auch U-Bootkommandanten, die das hinterher eher kritisch gesehen haben.

Ufo 

rosenow

Danke Harold, ein Aufschlussreiches Interview!
Meine Meinung dazu: Ein ganz normaler durchschnittlicher Mensch mit kleinen Gedächtnislücken, was in dem Alter verständlich ist.
Ein Mensch oder Soldat, der die aus seiner Sicht eingebrannten Erlebnisse und schönen Seiten seiner Dienstzeit mit sichtlicher Freude und Bescheidenheit erzählt.
Seine Freude dieser Hölle entkommen zu sein und trotzdem etwas geleistet zuhaben, auch wenn es keine Heldentaten im Sinne von Dönitz waren, gibt er hier Ausdruck.
Seine Fähigkeiten, seinen "Riecher" für voraus schaubares Verhalten des Gegners, hätten ihn in den ersten Jahren des Krieges wohl eindrucksvolle Erfolge beschieden.
Andererseits hatte er auch eine Portion Gutmütigkeit, die ihn wie im Fall des Geleitzuges mit dem  blinkenden Seerohr, auch in große Schwierigkeiten bringen konnten.
Gruß Michael
mit freundlichen Gruß
Michael


,,Macht`s gut und denkt daran!
Es gibt drei Sorten von Menschen:
Die Lebenden.
Die Toten.
Und die, die zur See fahren."
Hein Schonder

Tiefenmesser

Hallo Leutnant Werner

Könntest Du Deine Aussage

"Jeder weiß, dass Dönitz zehntausende U-Boot-Männer durch seine Ignoranz in den Tod geschickt hat"

auch begründen?

Gruß
Tiefenmesser

Prinz-Eugen

Zitat von: Tiefenmesser am 13 November 2007, 17:20:41
Hallo Leutnant Werner

Könntest Du Deine Aussage

"Jeder weiß, dass Dönitz zehntausende U-Boot-Männer durch seine Ignoranz in den Tod geschickt hat"

auch begründen?

Gruß
Tiefenmesser

Moin Leute,
moin Tiefenmesser,

das würde mich jetzt auch brennend interessieren!

MfG
Prinz-Eugen


Leutnant Werner

@Tiefenmesser, Prinz Eugen:

Es gibt da einen Autor, der heißt Clay Blair. Viele, die ihn und sein zweibändiges Werk "Der U-Boot-Krieg" kennen, werden es vielleicht nicht mögen. Er versucht nach meiner Einschätzung dauernd, die "Leistungen" der deutschen U-Boot-Besatzungen runterzuziehen (damit die amerikanischen, er war selbst im WK II U-Boot-Mann im Pazifik, um so glorreicher dastehen).

Leider hat das Werk von Blair einen Nachteil: Der Mann argumentiert mit vielen Fakten, hat recherchiert wie kein Zweiter. So wurde auch mir als Leser bekannt, dass Dönitz mit RADAR überhaupt keine Berührungspunkte hatte. Die Ergebnisse von FM-Versuchs-Messungen des Kreuzers LEIPZIG, mit denen er noch vor dem Kriegpersönlich konfrontiert wurde, ignorierte er einfach.

Dann noch sein fanatischer Glaube an die Unbrechbarkeit der deutschen Codes und sein fanatisches Verlangen nach Kommunikation der deutschen Boote untereinander und mit dem BdU.

Das sind alles Fakten, die Ihr Jungs bei Cajus Bekker und Franz Kurowski leider vorenthalten bekommt - kauft euch mal besser die richtigen Bücher :MLL:

Tiefenmesser

Hallo Leutnant Werner

Jetzt hast Du uns drei Quellen aufgefahren, zwei davon hast Du als unbrauchbar zur Bildung Deiner Meinung bezeichnet, und auf genau diese eine Quelle stützt Du Deine unhaltbare Aussage? Ausgerechnet auf BLAIRS Machwerk? Ich hab mir das Ding 2x angetan, in Deutsch und Englisch, weil ich erst dachte die deutsche Übersetzung sei total daneben. Aber das englische Original ist noch viel tiefer in stars and stripes eingefärbt! Als ernstzunehmende Quelle kann ich den BLAIR jedenfalls nicht akzeptieren.
Ich möchte mit Dir jetzt auch keine DÖNITZ-Grunsatzdiskussion vom Zaun brechen.  Der Zusammenhang Radar-Flugzeuge-U-Bootverluste  war dem BdU nebenbei bemerkt seit Winterende 42 sehr wohl bekannt, allerdings wäre eine Führung ohne Funkverkehr wohl schlichtweg unmöglich gewesen. Nicht richtig eingeschätzt wurde allerdings die Tatsache der alliierten Funkentschlüsselung, die für sich allein gesehen allerdings bei weitem nicht als kriegsentscheidend zu werten ist, da spielen noch eine ganze Menge anderer Faktoren mit.
Ich selbst verfüge über das KTB SKL, das KTB BdU, die KTBs der FdUs sowie annähernd aller U-Boote samt den Funkkladdenauszügen. Fazit daraus, der Funkverkehr beschränkte sich wirklich auf das nötigste. Dazu sei noch anzumerken, das der Marinenachrichtendienst das Einpeilen von funkspruchsendenden Fahrzeugen auch perfekt im Griff hatte und die deutsche Seekriegsführung ganz sicher nicht annahm das die Alliierten diesbezüglich über geringere Fähigkeiten verfügten.
Um Dein etwas wackeliges Bild von GA DÖNITZ selbst auf eine solidere Grundlage zu setzen seien Dir Bücher wie 20 Jahre und 10 Tage, 40 Fragen an Karl Dönitz, Regierung Dönitz oder Die 23 Tage der Regierung Dönitz sowie die erwähnten Erstquellen angeraten. Noch einfacher ist es sich das Hörbuch Dönitz im Kreuzverhör von POLAR FILM einmal anzuhören. Ich bin mir sicher Du siehst die Person DÖNITZ dann in völlig anderem Licht. Sicher ist jedenfalls, das er alles andere als ein fanatischer Schlächter war.

Beste Grüße
Tiefenmesser

Prinz-Eugen

Moin Tiefenmesser,

besser hätte ich es nicht argumentieren können!

MfG
Prinz-Eugen

rosenow

Moinmoin ihr kleinen Streithähne!!!  :-D :-D :-D

Ich mische mich hier ungern ein, ich habe dieser Bücher nicht gelesen, aber könnt ihr wirklich die Lage dermaßen aus Büchern von Einzelnen Sichten,  die eine ganz andere sind als die von Dönitz, einschätzen? Die verworrenen Informationen die über Radar, Funk usw. in den deutschen Nashrichtenstuben eingingen, sind doch alles andere als klar gewesen.
Wollt ihr euch wirklich anmaßen, die verschiedenen Eingänge von Informationen so einzuschätzen, dass da jemand unter den gegebenen Situationen Fehler gemacht hat oder nicht?
Es herrschte auch eine ganz andere Moral als heute, wie soll man aus der heutigen Sicht vom PC-Tisch etwas beurteilen, wo damals die Entwicklung erst begann?

Fakt ist, dass Dönitz seine U-Boote auch einsetzen musste, auf Gedeih und Verderb, um feindliche Verbände zu binden.
Die Technik und Ausrüstung, sowie Fehlentscheidungen lagen nicht immer bei Dönitz, aber er hat wohl einiges zu verantworten.
Entwicklung und Ausrüstung hingen weit hinter her, es herrschte Krieg, der Mann sollte und musste Entscheidungen treffen, die bei weitem nicht immer Human waren, wenn man überhaupt von human im Krieg sprechen kann.
Da wurden auch wage Kenntnisse über die Entschlüsselung ignoriert, zu mindest hat Kretschmer davon geahnt und sein Funkverhalten geändert.

Eure persönliche Meinung ist das Eine, die eines Zeitzeugen eine Andere, belasst es bei den Fakten.

Eine Frage habe ich noch: Sind die Autoren dieser Bücher wirklich in die Kommandosachen des Dönitz eingeweiht worden ?
Gruß Michel
mit freundlichen Gruß
Michael


,,Macht`s gut und denkt daran!
Es gibt drei Sorten von Menschen:
Die Lebenden.
Die Toten.
Und die, die zur See fahren."
Hein Schonder

Leutnant Werner

Auch als Oberbefehlshaber der Kriegsmarine gab Dönitz den Posten als Befehlshaber der Unterseeboote nicht auf. Unter seinem Kommando wurde das Schwergewicht noch stärker auf den Einsatz von U-Booten verlagert.

Obwohl die Zahl der versenkten U-Boote in der Folgezeit immer weiter anstieg, wurde die Möglichkeit, dass den Alliierten ein systematischer und dauerhafter Einbruch in die deutsche Verschlüsselungstechnik (Enigma) gelungen sein könne, weiterhin ausgeschlossen. Stattdessen wurde vermutet, dass U-Boote und damit auch Enigma-Maschinen und Schlüsselunterlagen in alliierte Hände gefallen seien. Dönitz verbot in seinem Regenbogen-Befehl die Übergabe von U-Booten in Feindeshand – auch wenn ein Boot durch alliierte Schiffe aufgebracht wurde, sollte es unbedingt von der Besatzung selbst versenkt werden.

Trotz der einerseits erdrückenden eigenen Verluste und der gleichzeitig sehr stark abgefallenen Versenkungserfolge konnte sich Dönitz, von einer kurzen Phase Mitte 1943 abgesehen, zu keinem Zeitpunkt dazu entschließen, die Konsequenzen zu ziehen und den U-Boot-Krieg abzubrechen. Er begründete dies mit strategischen Überlegungen. Seiner Auffassung nach hätte ein Abbruch der Atlantikschlacht den Alliierten ermöglicht, große Mengen von Menschen und Material freizumachen, die dann an anderer Stelle gegen Deutschland zum Einsatz gebracht worden wären.
Das Ergebnis dieser Haltung lässt sich auch an den Verlustzahlen ablesen: von den ca. 41.000 deutschen U-Boot-Fahrern des Zweiten Weltkrieges sind bis Kriegsende fast 27.000 im Einsatz umgekommen. Unter den Toten war auch Dönitz' jüngerer Sohn Peter. Der andere Sohn Klaus wurde auf dem Schnellboot S-141 bei einem Angriff auf Selsey an der englischen Küste getötet.

In dem 68 Monate dauernden Kampf gingen 781 deutsche U-Boote verloren. Von den 632 nachgewiesen von den Alliierten versenkten U-Booten wurden 500 von den englischen oder englisch kontrollierten Streitkräften versenkt. Eine solche Verlustquote hatte keine andere Waffengattung zu verzeichnen, weder auf deutscher noch auf alliierter Seite. Befehligt wurden die U-Boote u. a. vom Hauptquartier Koralle in Bernau bei Berlin.

17. Oktober 1939–30. Januar 1943 Befehlshaber der Unterseeboote
30. Januar 1943–30. April 1945 Oberbefehlshaber der Kriegsmarine
17. April 1945–30. April 1945 zugl. Wehrmachtsoberbefehlshaber Nord
ab 1. Mai 1945 Oberbefehlshaber der Wehrmacht
Albert Speer zitiert Dönitz in seinen Erinnerungen angesichts der bei einer Lagebesprechung Anfang Februar 1945 auf Karten offensichtlich gewordenen Lage mit unzähligen Durchbrüchen und Kesselbildungen:

,,Ich habe hier nur die Marine zu vertreten. Alles andere ist nicht meine Sache. Der Führer wird wissen, was er tut."

Aus dem doch relativ nüchtern gehaltenen Artikel in Wikipedia über Dönitz.

Ich bleibe dabei: Ein verbohrter Durchhaltekrieger und überzeugter Nationalsozialist (goldenes Parteiabzeichen 1944), der wider besseres Wissen die ihm unterstellten Soldaten regelrecht verheizt hat. Dass sein Sohn unter den Toten war, macht es nicht besser.

Prinz-Eugen

Es wurde keiner gezwungen zur U-Waffe zu gehen, wie man unschwer nachlesen bzw. von ehem. U-Fahrern übermittelt bekam.
Letztens erst wieder mit einem Besatzungsmitglied von U-3505 gesprochen.
Es gibt Dokumente, eidesstattliche Erklärungen von U-Fahrern,  daß von Dönitz keiner gezwungen wurde auf Feindfahrt zu gehen.

Kann mir bitte jemand erklären, in welcher Waffengattung kein Soldat "verheizt" wurde?  -  6. Armee (Paulus)?

MfG
Prinz-Eugen






Albatros

Hallo Leutnant Werner,

Du schreibst in Deiner Antwort 8....
Zitat von: Leutnant Werner am 13 November 2007, 23:13:20
@Tiefenmesser, Prinz Eugen:



Das sind alles Fakten, die Ihr Jungs bei Cajus Bekker und Franz Kurowski leider vorenthalten bekommt - kauft euch mal besser die richtigen Bücher :MLL:
Da möchte ich folgendes zu sagen.Mir ist eigentlich niemand bekannt der über mehr Informationen zur U-Boot-Waffe verfügt als Tiefenmesser.Dem nun zu raten er sollte mal die richtigen Bücher lesen ist der eigentliche Witz. :MLL:
Da bist Du nun an einen geraten mit dem Du wirklich dieses Thema ausdiskutieren könntest,soweit Du in Deinen Äußerungen fair bleibst.
Bin jetzt schon auf seine Antwort zu Deiner Nr.12 gespannt.

Ich möchte auch noch etwas zu meiner Aussage betreff U-Boot-Archiv Cuxhaven machen.Mit dem Dönitz wird dort meiner Meinung nach recht unkritisch umgegangen,wird mehr wie so eine Lichtgestalt dargestellt und die war er ja nun,bei allem was ihm so zu zuschreiben ist,nun wirklich nicht.
Sein größter Verdienst war wohl das in der Zeit nach Hitlers Selbstmord er die gesamte verbliebene Marine zur Unterstützung der  Flüchtlingstransporte freistellte.
Ebenso waren seine Befehle an die U-Boote im Umgang mit den Schiffbrüchigen des Gegners  als Fair zu bezeichnen,soweit es die Situation zuließ.

Auch dem Thomsen werfe ich nicht sein tun im Kriege vor,nur die Art und Weise wie er diese nach so langer Zeit darstellt wage ich zu bezweifeln.Es ist in den drei Videos kein einziges kritisches Wort zum dritten Reich oder zum Krieg den die deutschen führen zu hören,das hätte man glaube ich schon erwarten können.

Gruß, :MG:

Manfred

Impressum & Datenschutzerklärung