Russland modernisiert Atom-U-Boot-Flotte

Begonnen von Albatros, 30 Mai 2009, 23:27:34

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hillus

Moin,

nun noch etwas zu K-560 SEVERODVINSK. Es war in letzter Zeit recht ruhig um das Boot geworden und man dachte gleich wieder negativ.

Heute nun die Meldung, dass K-560 SEVERODVINSK am 30.12.2013 in Dienst der Seekriegsflotte gestellt werden soll. Viel mehr war aus der Meldung der OAO PO SEVMASH nicht zu entnehmen. Geplanter Termin war der 25.12.2013, wie RIA NOVOSTI am 11.10.2013 meldete.
Allerdings geht es in der Konsequenz um die Realisierung eines Versprechens des Oberbefehlshabers der Seekriegsflotte, Admiral W.W. Tschirkow, dass 2013 drei atomare U-Boote der 4. Generation in die Flotte übernommen werden. Also realisiert, wenn auch wesentlich später, denn das war schon in den Jahren 2011 und 2012 verkündet!!!
Präsident Putin hatte zuletzt betont, die atomare Triade darf nicht geschwächt  und muss unbedingt erhalten werden.

Bis denne!

hillus

hillus

#136
Moin,

wieder viel Lärm um nichts. Wie gerade gemeldet, wird die Indienststellung von K-560 SEVERODVINSK (Projekt 885), also das Typboot, auf Januar 2014 verschoben. Wem soll man da noch glauben.

Jetzt liegt wohl die ganze Wahrheit auf dem Tisch. Heute wurde das Übernahmeschriftstück bei der OAO PO SEVMASH unterzeichnet. Das Hochziehen der Seekriegsflagge und damit die Indienststellung bei der russischen Sekriegsflotte erfolgt erst im Januar des neuen Jahres!!!

Andererseits lief K-410 SMOLENSK (Projekt 949-A - NATO Code OSCAR II) am 24.12.2013 bei der OAO TsS ZVEZDOCHKA zur ersten werkseigenen Probefahrt hinaus auf See. Der Ingenieur Schituchin zeichnet seitens der Werft und Kommandant KzS Boris Morosow für die 1. Probefahrt verantwortlich.
K-410 SMOLENSK war im November 2011 zu einer mittleren Werftüberholung bei ZVEZDOCHKA eingetroffen.
K-266 OREL vom gleichen Projekt wird nun den Platz auf der Helling für eine ähnliche Instandsetzung einnehmen.  Wie auf einem Video zu sehen war, liegt K-266 OREL (PN 847) aber immer noch im Wasser.

Bis demnächst!

hillus

Hier das Video dazu!!

http://www.youtube.com/watch/?v=pDxxreCYgrA

hillus

#137
Moin,

schon wieder eine Hiobsbotschaft für die russische Seekriegsflotte! Mit dem neuen Atom-U-Boot der 4. Generation K-560 SEVERODVINSK gibt es neue Schwierigkeiten, bzw. rückt man erst jetzt damit heraus.

Hier die Meldung!

Die Zeitung der Militärindustrie meldete am 14.01.2014
Das APL K-560 "Severodvinsk" – das Typboot des Projektes 885 YASEN wird erst in den Bestand der Seekriegsflotte übernommen, wenn die derzeit noch vorhandenen über 200 Mängel beseitigt sind, die im Verlauf der Durchführung der Tests von den Kommissionen und von den Mannschaften enthüllt wurden.

Als Hauptmangel des Bootes zeigte sich die Nichtübereinstimmung der hydroakustischen Möglichkeiten des U-Bootes mit den Ergebnissen der Tests. Am 30. Dezember war vom Herstellerbetrieb und dem Oberbefehlshaber der Seekriegsflotte das Übergabeprotokoll des U-Bootes unterschrieben worden. Wie die Zeitung "Militär-industrieller Kurier" im Oberkommando der Seekriegsflotte erfuhr, wurden nochmalige Tests angeordnet, die aber nicht früher als ab April 2014 möglich sind.

"Die Eis- und hydrologische Lage in der Motowskij Bucht, wo die akustischen Messungen der neuesten U-Boote durchgeführt werden, macht das nicht früher möglich als im April. Bis dahin Zeit wird die Mannschaft beginnen, die ersten Ausbildungskurse zur Erreichung der Gefechtsbereitschaft durchzuarbeiten, und Herstellerwerft wird alle "Mängel" entfernen, sagte ein Vertreter der Seekriegsflotte zu Bedingungen seiner Anonymität.

Der Gesprächspartner sagte der Zeitung weiter, nur nach der erfolgreichen Bewältigung der Forderungen werden die Militärs endgültig darüber entscheiden, ob das Boot in den Kampfbestand der Flotte zu übernehmen ist.

"Wir orientieren deshalb auf den Frühling 2014. Wir hoffen, dass wir im Mai die Andreasflagge auf der "Severodvinsk " heben werden und nicht wieder die Fristen geschoben werden", setzte der Offizier der Seekriegsflotte fort.

In der Anlage des am 30. Dezember 2013 unterschriebenen Übergabeprotokolls der "Severodvinsk" wurden dem erfahrenen Werftbetrieb mehr als 200 Mängel nachgewiesen. Gleichzeitig gaben die Offiziere der Nordflotte, wohin das neueste U-Boot gehen sollte, ihrer Enttäuschung großen Ausdruck.

"Jetzt wird in allen Massenmedien die Übergabe der "Severodvinsk" als eine Großtat ausgegeben. Aber dem ist nicht so. Das Boot kann nur teilweise von der Besatzung für die Kursausbildung zur Herstellung der Gefechtsbereitschaft herangezogen werden, bemerkte ein Offizier der Besatzung.

Bis denne!

hillus

Wer die Meldung im Original lesen möchte, dann hier: http://www.navy.ru/news/navy/?ELEMENT_ID=159515

Kaschube_29

Moin Moin,

gewisse virtuelle Eindrücke von neuen russischen Atom-U-Booten (unter anderem an Bord der "Vladimir Monomakh" ["Владимир Мономах"]) wurden am vergangenen Sonntag in der wöchentlichen Ausgabe "Nachrichten der Woche" ("Vesti Nedeli" ["Вести Недели"]) gemacht. Hier das entsprechende Video: http://vesti7.ru/vh?cid=757104

Bis dann,

Kaschube_29 (Axel)
Immer eine Handbreit Wasser unter den Kiel (Bcегда семь футов под кильем)!

Albatros

RIANOVOSTI  meldet das vierte Boot des Projektes 885 YASEN bekommt den Namen ,,Krasnojarsk" , Baubeginn 19. 07. auf der Werft Sewmasch. Am selben Tag soll auch das Atom-U-Boot ,,Knjas Oleg" der Projektes 955 Borei auf Kiel gelegt werden.

http://de.ria.ru/security_and_military/20140530/268635552.html

:MG:

Manfred

hillus

#140
Hallo Manfred,

da sollte doch mehr gesagt werden.

1. Das Projekt 885 YASEN - NATO Code GRANAY (auch als Projekt 08850 bezeichnet), umfasst nur den Bau der Baunummer 1 (Werksnummer 161) der geplanten Serie, d. h. K-560 SEVERODVINSK, praktisch das Typboot der vorgesehenen Serie von 8 atomaren Mehrzweck-U-Booten.

2. Alle weiteren Boote werden als sogenannte Serienboote bezeichnet, haben die Projektnummer 885-M bzw. 08851. Der NATO Code wird mit GRANAY-M angegeben.

3. Als Baunummer 2 ging K-561 KAZAN mit der Werksnummer 161 in Bau

4. Als Baunummer 3 ging K-573 NOVOSIBIRSK mit der Werksnummer 162 in Bau

5. Als Baunummer 4 wird nun KRASNOYARSK am 17.06.2014 auf Kiel gelegt. Die taktische Nummer ist noch nicht bekannt. Als ursprünglicher Name war UFA vorgesehen. Die Baunummer 4 übernimmt den Namen des zur Verschrottung ausgeschriebenen OSCAR II - Bootes (Projekt 949-A).

Das Datum der Kiellegung der Baunummern 1 bis 3 habe ich weggelassen. Sie sind im Thread zu den Booten Projekt 885 genau nachlesbar.

Ähnlich verhält es sich mit den atomaren strategischen Unterwasserkreuzern des Projektes 955 BOREY.

1. Nur das Typboot K-535 YURIY DOLGORUKIY trägt die Projektnummer 955

2. Die folgenden zwei Boote K-550 ALEKSANDR NEVSKIY und K-551 VLADIMIR MONOMAKH sind nach dem modifizierten Projekt 955-A BOREY II gebaut.

3. Erst mit dem 4. Boot KNYAZ VLADIMIR, übersetzt FÜRST VLADIMIR, (taktische Nummer noch nicht bekannt) wird vom 1. Serienboot nach Projekt 995-U BOREY III gesprochen

3. Das ebenfalls am 19.07.2014 auf Kiel zu legende Boot KNYAZ OLEG, übersetzt FÜRST OLEG, (taktische Nummer noch unbekannt) ist also das 2. Serienboot nach Projekt 955-U!!! Als ursprünglicher Name war ALEKSANDR SUVOROV vorgesehen.

Bis bald!

hillus

Albatros

Zitat von: hillus am 30 Mai 2014, 20:42:48
Hallo Manfred,

da sollte doch mehr gesagt werden.



Hallo Jochen,

ich hab den Ball ins Spiel gebracht weil ich gehofft hatte das Du in annimmst...... top :MZ:

Zitat von: hillus am 30 Mai 2014, 20:42:48


1. Das Projekt 885 YASEN - NATO Code GRANAY (auch als Projekt 08850 bezeichnet), umfasst nur den Bau der Baunummer 1 (Werksnummer 161) der geplanten Serie, d. h. K-560 SEVERODVINSK, praktisch das Typboot der vorgesehenen Serie von 8 atomaren Mehrzweck-U-Booten.

2. Alle weiteren Boote werden als sogenannte Serienboote bezeichnet, haben die Projektnummer 885-M bzw. 08851. Der NATO Code wird mit GRANAY-M angegeben.

3. Als Baunummer 2 ging K-561 KAZAN mit der Werksnummer 161 in Bau

4. Als Baunummer 3 ging K-573 NOVOSIBIRSK mit der Werksnummer 162 in Bau

5. Als Baunummer 4 wird nun KRASNOYARSK am 17.06.2014 auf Kiel gelegt. Die taktische Nummer ist noch nicht bekannt. Als ursprünglicher Name war UFA vorgesehen. Die Baunummer 4 übernimmt den Namen des zur Verschrottung ausgeschriebenen OSCAR II - Bootes (Projekt 949-A).

Das Datum der Kiellegung der Baunummern 1 bis 3 habe ich weggelassen. Sie sind im Thread zu den Booten Projekt 885 genau nachlesbar.

Ähnlich verhält es sich mit den atomaren strategischen Unterwasserkreuzern des Projektes 955 BOREY.

1. Nur das Typboot K-535 YURIY DOLGORUKIY trägt die Projektnummer 955

2. Die folgenden zwei Boote K-550 ALEKSANDR NEVSKIY und K-551 VLADIMIR MONOMAKH sind nach dem modifizierten Projekt 955-A BOREY II gebaut.

3. Erst mit dem 4. Boot KNYAZ VLADIMIR, übersetzt FÜRST VLADIMIR, (taktische Nummer noch nicht bekannt) wird vom 1. Serienboot nach Projekt 995-U BOREY III gesprochen

3. Das ebenfalls am 19.07.2014 auf Kiel zu legende Boot KNYAZ OLEG, übersetzt FÜRST OLEG, (taktische Nummer noch unbekannt) ist also das 2. Serienboot nach Projekt 955-U!!! Als ursprünglicher Name war ALEKSANDR SUVOROV vorgesehen.

Bis bald!

hillus


:MG:

Manfred

hillus

Hallo Manfred,

ich kann doch gut fangen, nöch!!! :laugh: top

Gruß

Jochen

Baunummer 509

Danke für die tollen Infos und dass Ihr uns immer auf dem Laufenden haltet  top

Mich wundert etwas dass es in den neusten russischen Booten irgendwie auch nicht anders aussieht als in den alten. Natürlich sagt das nichts über die Leistungsfähigkeit und Kampfkraft aus, aber im Vergleich zum Interieur der neusten deutschen Boote wirkt die russische Technik irgendwie sehr "analog".
Täuscht das, sind die Russen einfach noch nicht so weit oder hat man einfach einen anderen Ansatz im Sinne von "einfach und somit weniger störanfällig"?

Gruß Sebastian

hillus

Hallo Sebastian,

sowohl als auch. Wenn Du auf den Video-Link von Kaschube_29 anspielst, dann siehst Du ja in diesem Video die ganze Palette, d. h. die neue BOREY-Klasse (Projekt 955) mit der K-551 VLADIMIR MONOMAKH, aber auch Einblick in den Gefechtsstand der K-560 SEVERODVINSK (Projekt 885) mit moderner Bildschirmtechnik etc., zugleich sieht man aber alte Intrumententafeln, Schaltkästen, elektrische Verkabelungen, die tatsächlich nicht dem Modernen entsprechen.
Hier scheint mir der Punkt des Verständnisses von Alt und Neu zu liegen. Da sollten wir weit zurückdenken. Beide Projekte wurden noch vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion konzipiert und in den Konstruktionsbüros gestaltet. Der Bau der K-560 (Projekt 885) begann 1993 und der K-535 (Projekt 955) im Jahre 1996. Sie wurden damit mit technischen Mitteln ausgerüstet, die damals im U-Boot-Bau verwandt wurden.
Wer nicht mit dem sowjetisch/russischen U-Boot-Bau vertraut ist, sollte wissen, dass die U-Boote im Wesentlichen schon auf der Helling fertiggestellt wurden. Mit dem Stapellauf wurden und werden nur noch geringe Vervollständigungen an den Ausrüstungen vorgenommen. Damit konnten sie sofort in die sogenannte Standerprobung an der Pier übergehen und dann mit der Fahrterprobung starten.

Das trat aber nicht ein, weil die finanzielle Notlage Russlands einen Weiterbau nicht gestattete. Mit dem Neustart des Baus im Jahre 2003 bei der K-535 und 2004 bei der K-560 stand man vor der Entscheidung, entweder alles Alte raus und dann Modern hurra hinein. Ging nicht, denn auch in den Konstruktionsbüros war der Stand veraltet. Damit erklärt sich auch der ewig lange Bau beider Serien. Es ging um eine vernünftige Verbindung noch zu gebrauchender Ausrüstungen mit den neuen und auch notwendigen technischen Ausrüstungen.
Das wird im Video sichtbar, wo bei den neuen U-Booten der 4. Generation zu sehen ist, dass Schaltkästen, Schalttafeln etc. schon wieder vom Rost befreit werden mussten, an den rostfarbenen Farbflecken der Rostschutzfarbe gut erkennbar.

Es sollte weiter beachtet werden, dass die ersten drei Boote des Projektes 955 BOREY fast ausschließlich aus vorhandenem Material unterschiedlicher unfertiger Atom-U-Boote zusammengebaut wurden. Das Dilemma bestand in der Tatsache, dass der bisherige Stahllieferant ASOVSTAHL nun zur Ukraine gehörte. Mit dem Wegfall der U-Boot-Stahllieferungen von AZOVSTAL in der Ukraine lief das gesamte U-Bootbauprogramm der neuen strategischen U-Boote die Gefahr einer Nichtgewährleistung der zukünftigen strategischen Sicherheit der Russischen Föderation bei den strategischen Unterwasserraketenträgern. Das Verteidigungsministerium hatte keine Möglichkeiten, durch Zukauf von U-Boot-Spezialstahl die Lieferlücke zu schließen. Auf Vorschlag des damaligen Direktors von der damaligen GPO SEVMASHPREDPRIYATIYE, G.G. Paschajew, sollten die vorhandenen Produktionsvorräte bereits angefangener U-Boote geprüft und dann verwendet werden. Damit wurden z. B. die Bug- und Hecksektionen von unfertigen Booten des Projektes 971 bei den neuen Booten verwendet.

Erst mit der Baunummer4 KNYAZ VLADIMIR konnte auf einen komplett von SEVERSTAL neu entwickelten U-Boot-Spezialstahl zurückgegriffen werden.

Bis bald!

Jochen

der erste

Es hat nicht unbedingt mit dem Verständnis Neu-Alt zu tun. Es ist Technik zu sehen, die sich bewährt hat. Die in den Lagern sicher noch vorrätig ist, vielleicht sogar von außer Dienst gestellten Schiffen stammt und noch funktioniert und durchaus verwendet werden kann, da sie keinen "Kampfwert" hat, zum Beispiel wie im Film zu sehen, Klingelschalter , Druckanzeigegeräte, Schalttafel für Beleuchtung. Sensible Systeme wie Navigation und Schiffsführung, Waffenleit- und Einsatz sind durchaus auf dem neuesten Stand der Technik. Etwas davon hat man gesehen. Es herrscht dort auch nicht unbedingt die Wegwerfgesellschaft und man muss nicht mit jedem neuen Schiffstyp "alles" neu entwickeln.

Baunummer 509

Hallo Ihr Beiden,

vielen dank für eure Antworten. So in etwa habe ich mir das auch gedacht/erklärt.
Prinzipiell finde ich es gut nicht in einer Wegwerfgesellschaft zu leben, dass das aber selbst bei deren Militär so gehandhabt wird erstaunt mich doch ein klein wenig. Bei Rüstungsprojekten werden normalerweise ja weder Kosten noch Mühen gescheut. Wahrscheinlich bin ich aber schon so "drin" in genau dieser Wegwerfgesellschaft dass es mir schwer zu fallen scheint zu akzeptieren dass alte Ausrüstung neuerer nicht zwangsläufig unterlegen sein muss. Dazu kommt noch dass es mir manchmal schwer fällt mich in die russische Denkweise hineinzuversetzen. Sie erscheint mir oft übertrieben aggressiv und sehr fremd.

Ob die Zuschauer der TV Sendung (aus dem Link weiter oben) wissen dass ihr neustes Mehrzweckboot noch gar nicht richtig funktioniert und ihre neusten strategischen Boote (zum Teil) aus Resten alter Boote zusammengebaut wurden? Ich bin des Russischen nicht mächtig, aber kam das in der TV Sendung vor?

Nichtsdestotrotz ist K 560 ein ziemlich schönes Boot.


Gruß

Sebastian


hillus

#148
Hallo Manfred,

das stimmt nicht so. Der atomare strategische Unterwasserkreuzer K-551 VLADIMIR MONOMAKH, der am 18.01.2013 aus dem Schwimmdock SUKHONA zu Wasser gelassen wurde und mit den sogenannten Standerprobungen an der Werftpier begann, ging im September 2013 zur ersten werkseigenen Fahrerprobung in See. Es war das Ziel, K-551 noch 2013 in Dienst zu stellen.
Diese Fahrerprobungen wurden am 09.09.2013 abgebrochen. Der Grund war der misslungene Raketenstart einer BULAVA-Rakete von K-550 ALEKSANDR NEVSKIY. Damit wurde auch der geplante Raketenstart der K-551 nicht mehr ausgeführt.
Trotzdem musste das Boot natürlich weiter getestet werden. Vom 25.09.2013 bis 08.10.2013 war dann die zweite werkseigene Fahrerprobung.

Wir haben es also hier mit der dritten Erprobungsfahrt zu tun!!!

hillus

Albatros

Zitat von: hillus am 12 Juni 2014, 20:34:00
Hallo Manfred,

Vom 25.09.2014 bis 08.10.2014 war dann die zweite werkseigene Fahrerprobung.


hillus

Danke, aber Du  meinst bestimmt 2013, oder?....... :MZ:

:MG:

Manfred

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