Hallo Lt
Es stimmt, dass mhorgran scheinbar sachlich argumentiert.
aha
Es stößt jedoch auf, dass er nicht in Rechnung stellt, dass die "Koalition der Willigen" einen Krieg gegen den Terrorismus führt. Ebenfalls ausgeblendet wird die Tatsache, dass die Iraner terroristische Organisationen unterstützen. Oder wo hatte die Hizbollah diese vielen feinen Flugkörper her, um mit den Israelis im letzten Jahr mal so richtig abzuleben?
Hast du gewußt das die USA schon einmal einen Krieg gegen den Terrorismus führten?
Es stimmt wohl das der Iran die Hisbollah unterstützt. Woher kommt die Hisbollah? Sie wurde gegründet als Israel, das erste mal, im Libanon einfiel. Dabei war die Begründung das die PLO Israel bedrohen würde. Was weder militärisch / wirtschaftlich noch terroristisch stimmt. Israel ist damals im Libanon eingefallen weil die PLO seit über einem Jahr KEINEN Anschlag mehr durchführte, sich stattdessen auf politische Handlungen verlies um Frieden zu schaffen. (Ohne jetzt eine Diskussion über Israel entfachen zu wollen)
Warum hat Israel letztes Jahr den Libanonen angegriffen?
Weil die Hisbollah den israelische Siedlungen im Norden beschoß oder ein paar israelische Soldaten gefangennommen wurden? nur vordergründig, tatsächlich eher aus geostrategischen Interessen im Zusammenhang USA -Iran.
Hat die Hisbollah vor dem 12. Juli 2006 nordisraelische Städte beschossen?
Nein.
Sie hat israelische Soldaten und militärische Einrichtungen um die Schebaa-Farmen beschossen, ein winziges israelisch besetztes Gebiet, das entweder Syrien oder dem Libanon gehört. Der Beschuß währt bereits so lange wie die Waffenruhe zwischen Hisbollah und den israelischen Verteidigungskräften: seit Ende 2000. Der einzige ernste Zwischenfall ereignete sich am 21. November 2005. Der gelegentliche Beschuß ist insgesamt militärisch wertlos und hat politisch-symbolischen Charakter, wie aus der folgenden (von SteinbergRecherche jedoch nicht überprüften) Liste hervorgeht.
Für einen Hisbollah-Beschuß nordisraelischer Städte außerhalb des Gebiets um die Schebaa-Farmen vor dem 12. Juli 2006, wie von deutschen Kommerzjournalisten und auch bei Wikipedia behauptet, fehlt jeder Beleg. Dazu auch Knut Mellenthin. Vergleiche auch diese Liste aus aus "regierungsnahen" israelischen und
US-amerikanischen Quellen - mit gleicher Aussage.
T:I:S, 2. August 2006
Hisbollah-Angriffe
Angriffe der Hisbollah auf die israelischen Streitkräfte im Gebiet der Schebaa-Farmen seit dem Abzug der Israelis aus dem Süden Libanons.
| Nr. | Datum | Art des Angriffs
| 01 | 7. Oktober 2000 | Drei israelische Soldaten werden verschleppt und ermordet http://judaism.about.com/library..., fünf Soldaten werden durch Artilleriefeuer verwundet. Die Leichen der verschleppten Soldaten werden bei einem Gefangenen-Austausch mit der Hisbollah zurückgebracht.
| 02 | 16. November 2000 | Bei der Detonation einer Sprengstoffladung werden zwei israelische Soldaten verwundet.
| 03 | 26. November 2000 | Bei der Detonation einer Sprengstoffladung werden zwei israelische Soldaten verwundet.
| 04 | 16. Februar 2001 | Eine Anti-Panzer-Rakete wird auf einen israelischen Armeekonvoi abgefeuert. Ein israelischer Soldat wird getötet, zwei Soldaten werden verwundet.
| 05 | 14. April 2001 | Eine Anti-Panzer-Rakete wird auf einen israelischen Panzer abgefeuert. Ein israelischer Soldat wird getötet.
| 06 | 14. Mai 2001 | Eine Anti-Panzer-Rakete wird auf einen israelischen Armeeaußenposten abgefeuert. Kein Personenschaden.
| 07 | 29. Juni 2001 | Anti-Panzer-Raketen und mehrere Mörser-Granaten auf vier israelische Armeeaußenposten abgefeuert. Ein israelischer Soldat wird verwundet.
| 04 | 16. Februar 2001 | Eine Anti-Panzer-Rakete wird auf einen israelischen Armeekonvoi abgefeuert. Ein israelischer Soldat wird getötet, zwei Soldaten werden verwundet.
| 05 | 14. April 2001 | Eine Anti-Panzer-Rakete wird auf einen israelischen Panzer abgefeuert. Ein israelischer Soldat wird getötet.
| 06 | 14. Mai 2001 | Eine Anti-Panzer-Rakete wird auf einen israelischen Armeeaußenposten abgefeuert. Kein Personenschaden.
...http://www.steinbergrecherche.com/nahost.htm#Thom vom 02.august 2006
Menschenrechtler zählen nach
Israel tötete 660 Palästinenser
Nach Angaben der israelischen Menschenrechtsorganisation B'Tselem sind im zu Ende gehenden Jahr im israelisch-palästinensischen Konflikt insgesamt 683 Menschen getötet worden. Mit 660 Toten waren die weitaus meisten Opfer Palästinenser, die von israelischen Soldaten in Israel, dem Westjordanland oder dem Gazastreifen getötet wurden, darunter auch 141 Minderjährige.
Sechs israelische Zivilisten wurden Opfer der Gewalt militanter Palästinenser, darunter ein Minderjähriger, heißt es in der Jahresstatistik, die B'Tselem am Donnerstag in Jerusalem vorstellte. Insgesamt habe sich die Menschenrechtslage 2006 in den Palästinensergebieten deutlich verschlechtert.
Von den 660 getöteten Palästinensern waren den Angaben zufolge 322 zum Zeitpunkt ihres Todes nicht an Kampfhandlungen beteiligt. Weitere 22 seien Opfer gezielter Tötungen durch die israelische Armee gewesen. Allein seit der Verschleppung des israelischen Soldaten Gilad Shalit Ende Juni durch militante Palästinenser seien bei Militäraktionen im Gazastreifen 405 Palästinenser getötet worden.
Wie B'Tselem weiter mitteilte, habe die Armee vom 1. Januar bis zum 27. Dezember dieses Jahres 292 palästinensische Häuser, in denen über 1700 Menschen lebten, zerstört, davon allein 279 im Gazastreifen. In rund 80 Fällen seien die Bewohner zuvor gewarnt worden. Als Grund für die Zerstörung der Häuser gibt die Armee zumeist ihre angebliche Nutzung als Waffenlager oder Produktionsstätte für Waffen an. Außerdem seien in Ost-Jerusalem 42 palästinensische Häuser zerstört worden, die ohne Genehmigung errichtet worden waren.
Bis November befanden sich dem Bericht zufolge 9.075 Palästinenser in israelischer Haft, unter ihnen auch 345 Minderjährige. 738 Gefangene würden ohne Anklage festgehalten, berichtete B'Tselem.
http://www.n-tv.de/748268.htmlIch vergleiche Äpfel mit Äpfel und Birnen mit Birnen. Denn Terrorismus ist Terrorismus egal von welcher Seite oder würdest du das anders sehen?
Wie würdest du die US-Aktionen in Nicaragua bezeichnen
http://www.uni-kassel.de/...n/Terrorismus/bowman.htmlhttp://de.wikipedia.org/wiki/Contra-Krieg... Die USA wurden für militärische und paramilitärische Aktionen in und gegen Nicaragua vom Internationalen Gerichtshof in Den Haag zu einer Zahlung von 2,4 Milliarden US-Dollar verurteilt, erklärten aber den Gerichtshof für unbefugt, über die USA zu urteilen, obwohl sie selbst Richter an den Gerichtshof entsendeten. In einer Resolution forderte die UN-Generalversammlung die USA auf, dem Urteil nachzukommen. Nur die USA, Israel und El Salvador stimmten gegen die Resolution. Dennoch weigerten sich die USA bisher, die Zahlung an Nicaragua zu leisten. ...http://de.wikipedia.org/wiki/Nicaraguaoder
Afghanistan:
...Die heute als »Terroristen« und »Feinde Afghanistans« Beschimpften wurden im Westen damals als »Freiheitskämpfer« bezeichnet. Der militante islamistische Fundamentalismus wurde finanziert und organisiert von denen, die ihn heute als Vorwand für ihren »Krieg gegen den Terrorismus« benutzen.
Ausgedacht hat sich das einer der klügsten und phantasievollsten Köpfe, der je einer US-Regierung angehörte: der 1928 in Warschau geborene Zbigniew Brzezinski, Sohn eines polnischen Diplomaten. Und weil ein so kluger Mann ein Anrecht auf ein klein bißchen Eitelkeit hat, muß er natürlich die Geschichtsschreibung korrigieren, die seinen Einfall nicht im vollen Ausmaß würdigt. Der französischen Wochenzeitung Le Nouvel Observateur erzählte Brzezinski 1998: »Nach der offiziellen Version begann die Hilfe der CIA für die Mudschaheddin im Verlauf des Jahres 1980. Also erst, nachdem die sowjetische Armee am 24. Dezember 1979 in Afghanistan einmarschiert war. Aber die bis heute sorgfältig gehütete Wahrheit ist völlig anders: Tatsächlich war der 3. Juli 1979 der Tag, an dem Präsident Carter die erste Direktive über geheime Hilfe für die Gegner des prosowjetischen Regimes in Kabul unterschrieb. Und genau an diesem Tag schrieb ich dem Präsidenten eine Notiz, in der ich ihm meine Ansicht erläuterte, daß diese Hilfe eine sowjetische Militärintervention zur Folge haben könnte.« (Le Nouvel Observateur, 15.–21. Januar 1998) Auf eine Nachfrage präzisierte Brzezinski: »Wir haben die Russen nicht dazu getrieben zu intervenieren, aber wir haben bewußt die Wahrscheinlichkeit erhöht, daß sie es tun würden.« Brzezinski war damals Sicherheitsberater des demokratischen Präsidenten James Carter (Amtszeit 1977-1981), der für sein Lebenswerk im Jahr 2002 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. ...http://www.uni-kassel.de/...ghanistan/geschichte.htmlStaatsterrorismus:
http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsterrorismus@torpedo
Wobei demokratische Präsidenten keine grundsätzlich andere Außenpolitik machen wie republikanische Präsidenten.
Kennedy hat den Krieg gegen Südvietnam begonnen.
Wie oben zu lesen ist hat Carter den Terrorismus in Afghanistan begonnen. (Natürlich war das damalige Regime sozialistisch, aber demokratisch gewählt.)
und Clinton.
Bombardierung einer bekannt zivilen Medikamentenfabrik im Sudan mit letztendlich mehr Opfer als am 11.Sept.
Kosovo ...
grüße
PS: kursiv sind Zitate / Textausschnitte aus den Links oder Büchern