Seelöwe (Teil 2)

Begonnen von Bergedorf, 04 April 2012, 18:05:23

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Huszar

Moin,

ZitatDann mach das doch mal... die würden aber auch nur anzeigen was die Deutschen dachten und nicht was dort tatsächlich war. Auf meine bisherigen Angebote zusammen Originaldokumente zu besorgen bist Du leider ja nicht eingegangen. Btw. sind Kopien von Karten aus dem BAMA sau teuer.

Weil die betreffenden Dokumente mich nicht sonderlich interessieren.
Das die Karten sau teuer sind, hab ich mir schon gedacht, ist auch ein Grund, weswegen ich mir die Sache nicht leisten kann.

ZitatIm Juli in Lydd Area, dann kommt 5 SLI aus dem Bereich Cliff End-Appledore am 1.8. nach Dymchurch Area und dann müssen 5 SLI und 6 SLI die Positionen getaaucht haben, denn dann heißt es das während des Septembers 5 SLI in Lydd-Dungeness und 6 SLI in Dymchurch Area lag.

ok, das akzeptiere ich.

ZitatAlso halten wir fest, technisch kann das CHL Schiffe feststellen, aber es ist aber absolut nicht verlaesslich dabei. Das deckt sich mit dem was ich fand, und macht ja auch Sinn wenn die engl. Armee die CD Technologie zum Richten einsetzen wollte.
Das kann ich in dieser Form auch akzeptieren. Wenn aber gesagt wird, die Schiffe/GEleitzüge werden auf jedem Fall geortet, nicht.

ZitatUeber die LAA koennen wir uns hoffentlich einig sein? Die wurden auch in der Wueste so oft im Erdeinsatz verwandt das sie in deutschen Dokumenten von 1941 als Pakflak bezeichnet wird.

LAA ist wohl klar. Vor allem, da die überwiegende Masse damals aus Lewis-MGs bestand.

ZitatAber ich wollte eigentlich etwas über die britische Armee sagen. Hier mal eine interessante website für diejenigen die gerne ins Detail gehen - und das sind wir wohl alle:

http://www.warestablishments.net/


Das ist einfach nur GEIL!!!  top Danke!  :/BE:

ZitatIn dem Beispiel waren nur 16 Stück vorhanden, insofern denke ich schon, dass die ggf. ein wenig knapp waren. Bisher habe ich aber (genau wie bei der PzB) noch nie jemanden gehört, der die Dinger für sonderlich effektiv gehalten hat.

Ja, und soweit ich micht erinnern kann, waren dann die Engländer auch nicht wirklich glücklich mit den Dingern.
Die Schwächen, mit denen sich die dt. Panzer in den ersten Stunden konfrontiert sehen würden, würde mM durch die SChwäche der engl. PzAbwehr durchaus aufheben.

mfg

alex
Reginam occidere nolite timere bonum est si omnes consentiunt ego non contradico
1213, Brief von Erzbischof Johan von Meran an Palatin Bánk von Bor-Kalán

AndreasB

#106
Ueber die Carriers. Die BEF fand das diese ziemlich nutzlos als Offensivwaffen waren. Deutsche SMK Munition stanzte die auf ueber 400m mit huebschen Loechern. Siehe z.B. die Geschichte der 3. Infanteriedivision, die in Belgien Carrier in einem Gegenangriff einsetzte, mit unangenehmen Ergebnis.

Ueber die Wirkung der 3,7" im Erdeinsatz noch ein Nachsatz. Das ist eine 9,4cm Kanone. Die Wirkung im der Sprenggranaten im Ziel wird wohl zwischen der 88 Flak und der 10cm (in Wirklichkeit 10,5cm) K18 liegen. Also nicht grossartig, aber auch nicht voellig nutzlos. Da die Deutschen ja unter anderem 7,5cm Kanonen einsetzten werden diese Kaliber wohl schon okay sein.

Alles Gute

Andreas

mhorgran

Die britische Doktrin kann ich nicht zitieren merke aber an das dies auch britische Autoren so sehen.

ZitatDie Zahl der Rohre, die Mun.-Ausstattung, und die Wirkung von Splittergranaten im Ziel gegen Weichziele wie Praehme, M-Boote, und Soldaten, spielen dabei zuerst mal keine Rolle.
Zum wiederholtem Male.
Laut Dirk (und seinen Links) hatte die britische Flak Schrapnellgranaten. Diese funktionieren aber anders als zb. die Sprengsplitterflakgranaten der deutschen Luftwaffe.
Ich hatte dazu schon diesen Link zum Scharpnell gesetzt.
Eine deutsche Flakgranate war anders aufgebaut. Ich hab kein Foto der 8,8 cm Sprenggranate im Netz gefunden aber war folgende Foto ähnlich.
http://www.bocn.co.uk/vbforum/attachments/S_38__95_MM_SPRENGGRANATE.jpg

Beide Granaten unterscheiden sich bei ihrer Splitterstreuung und zwar fundamental. Beim Scharpnell geht die absolute Masse der Splitter in einem in Flugrichtung gerichteten Trichter nach vorne, den Winkel des Trichters weiß ich nicht - aber sicherlich nicht sehr groß. Wenn du dir weiter die Flugbahnen vom obigen Link ansiehst -bei der britischen 9,4 cm Flak wären sie erheblich gestreckter gewesen- muß das Ziel direkt anvisiert werden und die Granate im richtigen Augenblick zünden. Und natürlich werden auch die Splitter durch den Luftwiderstand abgebremst was Auswirkungen auf den Zündzeitpunkt hat.

Die Sprengsplittergranate streut in Masse nach den Seiten, ein kleinerer Teil geht nach vorne. Eine in ca. 10m Höhe detonierende Granate würde die darunter und in bestimmten Winkel seitlich liegende Geländeteile bestrichen. Damit ist sehr viel leichter Weichziele am Boden auszuschalten.

ZitatPanzerbrechende Granaten braucht man ja nur wenn man auf gepanzerte Ziele schiesst. Die hatten die Deutschen aber eher nicht?
:? Es gab nicht nur Panzer zu bekämpfen. Die 8,8cm Flak wurde ebenso, und mit ebensogroßen Erfolgen, bei der Bekämpfung von Bunkern und Stellungen eingesetzt. Und dafür brauchst du schon panzerbrechende Granaten. Also geh mal weg von Seelöwe 1940.
Für mich ist die Existenz von panzerbrechende Granaten ein Beleg das der Einsatz im Erdkampf -als sekundäre Rolle- angedacht war und es ist ebenso ein Beleg (für das Gegenteil) wenn diese nicht existieren. Die deutschen Flaksprenggranaten konnten im übrigen auch reine Sprenggranaten mit Aufschlagszündung verwendet werden.

ZitatDer Zeitzuender war dazu zu nutzen die Granate direkt ueber dem Ziel, fuer maximale Splitterwirkung, detonieren zu lassen.
siehe oben


@Spee
ZitatUnd sorry, Spee, natürlich entschied beim deutschen Heer nicht der örtliche Befehlshaber über den Flakeinsatz.
Bei welcher Besentruppe warst du denn? Im Ernstfall wird mit allem geschossen was da ist. Oder glaubst du, das deutsche/britische Kanoniere auf einen Feuerbefehl von irgendeiner Heeresstelle warten, wenn feindliche Panzer o.ä. vor denen auftauchen?
1.) Oh, du hast den 2.Weltkrieg -selbst- mitgemacht? Ich wußte nicht das du schon so alt bist. Das macht deine Aussagen natürlich sehr glaubwürdig.

2.) Vielleicht solltest du mal über die Gliederungen / Aufgaben der Wehrmachtsteile informieren - über ihre Zusammenarbeit und ihre Abgrenzungen.

3.) Und -Spee- wenn deutsche Flak die -eigentlich- für Flugzeugbekämpfung aufgestellt und sozusagen eingeteilt war - angegriffen wurde haben sie sich natürlich gewehrt. Ansonsten, der diesem Thread (dank Dirk) so ausgiebig praktiziert Vermischung von Fakten.

Im übrigen Herr Mod - haben diese eine Vorbildfunktion - vielleicht solltest du diese auch wahrnehmen.

Huszar

Hallo,

Hab mir die Gliederungen angeschaut, und was recht interessantes bei den 2" GrW gefunden.
An der Waffe sollten neben 18 SprGr auch 54 Nebelgranaten mitgeführt werden! (Reserve für das Btl 72:216!)

Für mich schaut es so aus, als ob die kleinen GrW in erster Linie fürs Einnebeln gedacht waren, und nur in zweiter Linie für "normalen" Beschuss.

Auch scheint es, dass pro MG weniger Mun mitgeführt werden sollte, als bei dt. Einheiten.

mfg

alex
Reginam occidere nolite timere bonum est si omnes consentiunt ego non contradico
1213, Brief von Erzbischof Johan von Meran an Palatin Bánk von Bor-Kalán

Bekoe

Zitat von: Bergedorf am 19 April 2012, 19:42:52

ZitatC O S . (40) 199th Meeting.29 June 1940:

RDF might detect the approach of the ships of
a sea-borne expedition up to 29 miles, but it would not
be safe to count on receiving any warning from this
sourceo There would probably be large numbers of
our own craft in the area which might make it difficult
to identify the enemy,, In certain conditions we
might not get warning from the air of the approach of an
invading force, and the first information might be
obtained from the auxiliary patrols working only 8 to
10 miles from the coast

Hallo Dirk,

da mir die kompletten "Originale" aus denen Du hier zitierst nicht vorliegen kann ich das von Dir geschriebene erst einmal nur zur Kenntnis nehmen. Wird aus weiteren Seiten dann noch konkret ersichtlich auf welche Station/en sich der Bericht bezieht und welche Radarsets dort zum Einsatz kamen, sprich Transmittertyp, Receivertyp, Antennenkonfiguration...
Für mich liest sich das ganze so dass dort mit einem experimentellen Versuchsaufbau rumhantiert wurde der weit entfernt von jeder Truppentauglichkeit war und für die tägliche Praxis ( in 1940 ) im beabsichtigten Finden von Schiffszielen noch völlig ungeeignet war.

Gruss
Bernd

AndreasB

Zitat von: mhorgran am 20 April 2012, 09:36:22
Die britische Doktrin kann ich nicht zitieren merke aber an das dies auch britische Autoren so sehen.

ZitatDie Zahl der Rohre, die Mun.-Ausstattung, und die Wirkung von Splittergranaten im Ziel gegen Weichziele wie Praehme, M-Boote, und Soldaten, spielen dabei zuerst mal keine Rolle.
Zum wiederholtem Male.
Laut Dirk (und seinen Links) hatte die britische Flak Schrapnellgranaten. Diese funktionieren aber anders als zb. die Sprengsplitterflakgranaten der deutschen Luftwaffe.
Ich hatte dazu schon diesen Link zum Scharpnell gesetzt.
Eine deutsche Flakgranate war anders aufgebaut. Ich hab kein Foto der 8,8 cm Sprenggranate im Netz gefunden aber war folgende Foto ähnlich.
http://www.bocn.co.uk/vbforum/attachments/S_38__95_MM_SPRENGGRANATE.jpg

Beide Granaten unterscheiden sich bei ihrer Splitterstreuung und zwar fundamental. Beim Scharpnell geht die absolute Masse der Splitter in einem in Flugrichtung gerichteten Trichter nach vorne, den Winkel des Trichters weiß ich nicht - aber sicherlich nicht sehr groß. Wenn du dir weiter die Flugbahnen vom obigen Link ansiehst -bei der britischen 9,4 cm Flak wären sie erheblich gestreckter gewesen- muß das Ziel direkt anvisiert werden und die Granate im richtigen Augenblick zünden. Und natürlich werden auch die Splitter durch den Luftwiderstand abgebremst was Auswirkungen auf den Zündzeitpunkt hat.

Die Sprengsplittergranate streut in Masse nach den Seiten, ein kleinerer Teil geht nach vorne. Eine in ca. 10m Höhe detonierende Granate würde die darunter und in bestimmten Winkel seitlich liegende Geländeteile bestrichen. Damit ist sehr viel leichter Weichziele am Boden auszuschalten.

Alles richtig. Nur kann ich nirgendwo sehen das die 3,7" ausschliesslich Shrapnell hatte. Was ich finden kann zeigt das sie sowohl Shrapnell als auch HE hatten. Eindeutig bei Wikipedia, aber das ist natuerlich keine gute Quelle, aber auch anderswo. Ich werde mal Richard Doherty fragen.

Alles Gute

Andreas

AndreasB

#111
Zitat von: Huszar am 20 April 2012, 10:05:39
Hallo,

Hab mir die Gliederungen angeschaut, und was recht interessantes bei den 2" GrW gefunden.
An der Waffe sollten neben 18 SprGr auch 54 Nebelgranaten mitgeführt werden! (Reserve für das Btl 72:216!)

Für mich schaut es so aus, als ob die kleinen GrW in erster Linie fürs Einnebeln gedacht waren, und nur in zweiter Linie für "normalen" Beschuss.

Auch scheint es, dass pro MG weniger Mun mitgeführt werden sollte, als bei dt. Einheiten.

mfg

alex

A) 2" GrW - richtig, als Nebelwerfer gedacht.
B) Ja, macht aber auch Sinn, da das Bren einen geringeren Verbrauch hatte (Magazin statt Gurt, und ich glaube geringere Schussgeschwindigkeit). Munition war glaube ich mit der Gewehrmunition identisch?

Alles Gute

Andreas

Spee

@mhorgran,

Im übrigen Herr Mod - haben diese eine Vorbildfunktion - vielleicht solltest du diese auch wahrnehmen.

Auf den Spruch habe ich gewartet. Von mir eine Vorbildfunktion erwarten, aber selbst benehmen wie beliebt? Was war den so schlimm an meiner Ausführung?
Bemerkst du nicht, dass dich hier keiner mehr wahrnimmt, weil deine Kommentare teilweise nur noch albern sind. Hauptsache dagegen und unterschwellig beleidigend. Dirk, Andreas und Alex werfen Fragen auf und versuchen Antworten zu finden, du nur noch "unumwundene Parolen". Das ist in einer solch hypothetischen Diskussion wenig brauchbar.
Servus

Thomas

Suicide Is Not a War-Winning Strategy

AndreasB

Hier ist Richard Doherty's Antwort, meine Hervorhebung:

ZitatAs far as I know HE shells were issued for 3.7s when the guns were introduced. These were 28lb shells with a propellant charge of 8.5lb of cordite, later increased to 17lb 2oz in the Mk 6 gun); the overall weight of the projectile was 56lb. The HE used was either Amatol, TNT or RDX/TNT. Since the shell's effectiveness was based on the charge exploding the casing into small splinters of metal, some may have described it as shrapnel.

Shrapnel was used very little in the Second World War and such use tended generally to be with older weapons for which shrapnel rounds were still available. However, a shrapnel round was issued for the 3.7: this was shell, shrapnel, Mk 2C and it was intended for use against low-flying aircraft close to the gunsite. The shell weighed 28lb 1oz and was filled with 332 bullets. This round was declared obsolescent in 1943.   

There was also an AP round (shot AP, Mk 5T) which weighed 28lb 1.5oz, was fitted with tracer and was intended as an anti-tank round for self-defence. It was capable of penetrating 117mm of armour sloped at 30 degrees at a range of 1,000 yards. 

Damit koennen wir die Diskussion ueber das 'ob' hoffentlich beenden?

Alles Gute

Andreas

AndreasB

Zitat von: Bekoe am 20 April 2012, 11:55:16
Zitat von: Bergedorf am 19 April 2012, 19:42:52

ZitatC O S . (40) 199th Meeting.29 June 1940:

RDF might detect the approach of the ships of
a sea-borne expedition up to 29 miles, but it would not
be safe to count on receiving any warning from this
sourceo There would probably be large numbers of
our own craft in the area which might make it difficult
to identify the enemy,, In certain conditions we
might not get warning from the air of the approach of an
invading force, and the first information might be
obtained from the auxiliary patrols working only 8 to
10 miles from the coast

Hallo Dirk,

da mir die kompletten "Originale" aus denen Du hier zitierst nicht vorliegen kann ich das von Dir geschriebene erst einmal nur zur Kenntnis nehmen. Wird aus weiteren Seiten dann noch konkret ersichtlich auf welche Station/en sich der Bericht bezieht und welche Radarsets dort zum Einsatz kamen, sprich Transmittertyp, Receivertyp, Antennenkonfiguration...
Für mich liest sich das ganze so dass dort mit einem experimentellen Versuchsaufbau rumhantiert wurde der weit entfernt von jeder Truppentauglichkeit war und für die tägliche Praxis ( in 1940 ) im beabsichtigten Finden von Schiffszielen noch völlig ungeeignet war.

Gruss
Bernd


Zitat von: Huszar am 19 April 2012, 20:09:35

Situation Ende juni: keine Ahnung, was das Teil kann, und vertrauen tun wir dem Ding auch nicht.

...be pleased to inform Their Lordships that considerable experience hat now been gained in the performance of Dover and Fairlight C.H.L. Stations as far as their reporting of surface craft is concerned.
2. It has been found that on request and having provided an indication of their whereabouts, the position an frequently the number of our own patrolling craft or convoys can be readily obtained from C.H.L. Stations.
3. On one occasion Dover C.H.L. Station, having been informed that special Intelligence indicated the presence of enemy craft, was able to determine a bearing and distance which enabled M.T.B´s to locate in low visibility and sink an enemy vessel. The vessels were of the large trawler type and their distance about 15 sea miles from the station.
4.On the other hand there have been several occasions in low visibility by day when surface vessels have been reported by C.H.L within distances of 10 miles and yet organised searches by M.T.B´s or aircraft have found nothing even though C.H.L. plots have persisted during search.
5. In addition Dover C.H.L. has passed a number of reports of surface craft giving them a course and a speed of 60 miles an hour. Experience has shown that these may savely be ignored and almost invariably the plots are reported to have faded out in a few minutes.
6. It must also be mentioned that an enemy minefield within a distance of 5 sea miles from Dover C.H.L. must have been laid at night by surface vessels of which no plot was reported.
7. Results to date must therefore be summed up as variable and unreliable.
8. It is appreciated that C.H.L. Stations have also low flying aircraft to plot and it is not altogether clear whether the continious search over sea arcs that is the necessary by night and in low visibility to establish the presence (unleserliches Wort von zwei Buchstaben) otherwise of surface craft is not sometimes irregular.
If this is the case the value of the stations to Naval Authorities is very considerably lessened.
9. It is felt that the narrow waters of Dover Strait are particularly likely to form an area in which the successful development of C.H.L. methods would prove most valuable,
Enemy vessls whether bent on minelying or other raids or merley making the passage of the Strait come within C.H.L. range.
Reliable C.H.L. information would enable M.T.B. or aircraft attacks to be organised with confidence and might well enable coastal batteries to open fire on unsighted enemy vessels.

Alles Gute

Andreas

Huszar

Hallo, Andreas,

ZitatA) 2" GrW - richtig, als Nebelwerfer gedacht.

In diesem Fall wäre die Brauchbarkeit der GrW noch geringer, als die der übrigen 50mm-Werfer - die auch nicht so doll wirkungsvoll waren.

ZitatB) Ja, macht aber auch Sinn, da das Bren einen geringeren Verbrauch hatte (Magazin statt Gurt, und ich glaube geringere Schussgeschwindigkeit). Munition war glaube ich mit der Gewehrmunition identisch?

Könnte sein, wobei Dtl nicht nur die Mg 34 benutzt hat, und mir sind keine unterschiedlichen Dotierungen bekannt. Interssanter Weise führen die englischen Soldaten aber mehr Gewermun mit, wobei HIER kein grosser Unterschied in der Feuerfolge geben sollte.
(Wie ich feststelle, ist die Dotierung für die GrW auch niedriger, als in Dtl)

Zitat
Damit koennen wir die Diskussion ueber das 'ob' hoffentlich beenden?
Obwohl nicht ich damit gemeint war: aus meiner Sicht ja.
Diese Diskussion machte mM von Anfang an wenig Sinn (lediglich Neugierde, eventuell), da nirgends 3,7" gab, die in SChussweite der Landungsstrände standen.
Die eigentliche Frage wäre, ob die 3", die in theoretischer Schussweite standen, praktisch beim Spiel "Prähmeversenken" mitspielen konnten (Feuerleitung, Schussfeld, andere Aufgaben), und dies dann im Endeffekt auch getan hätten.
Ich weise in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass Folkstone und Dover einen massiven Luftangriff über sich ergehen lassen müssten. Ich wage mich daran zu erinnern, dass die Stuka so um S+30 - S+90 angreifen sollten (nagelt mich bitte nicht auf diesen Zeitraum fest, ist aus der Erinnerung), und die Transporter der Fallis in der Gegend S+60 - S+100 über dem Zielgebiet ankommen würden. Touch-Down der Prähme am Strand sollte S+90 erfolgen.
Ebenfalls beachten: Schusswiete ist genügend für Raum IR 21, eventuell noch IR 55.

@Dirk:
ZitatDann mach das doch mal... die würden aber auch nur anzeigen was die Deutschen dachten und nicht was dort tatsächlich war
Was ich von diesen Stellungskarten bisher gesehen habe, sind sie bemerkenswert genau. Dort werden Bonker, Stacheldrahthindernisse, PzGräben, Strassensperren angezeigt, die anhand englischer Stellungskarten auch dort waren. Alles wird sicherlich nicht angezeigt, was angezeigt wird, könnte einen mehr, als groben Überblick schaffen!

mfg

alex
Reginam occidere nolite timere bonum est si omnes consentiunt ego non contradico
1213, Brief von Erzbischof Johan von Meran an Palatin Bánk von Bor-Kalán

AndreasB

Zitat von: Huszar am 20 April 2012, 19:20:51
ZitatB) Ja, macht aber auch Sinn, da das Bren einen geringeren Verbrauch hatte (Magazin statt Gurt, und ich glaube geringere Schussgeschwindigkeit). Munition war glaube ich mit der Gewehrmunition identisch?

Könnte sein, wobei Dtl nicht nur die Mg 34 benutzt hat, und mir sind keine unterschiedlichen Dotierungen bekannt. Interssanter Weise führen die englischen Soldaten aber mehr Gewermun mit, wobei HIER kein grosser Unterschied in der Feuerfolge geben sollte.


Genau.  :MZ: Und jetzt 1 + 1 zusammenzaehlen.  :O/Y

Alles Gute

Andreas

Bergedorf

Moin,

ZitatUeber die Carriers. Die BEF fand das diese ziemlich nutzlos als Offensivwaffen waren. Deutsche SMK Munition stanzte die auf ueber 400m mit huebschen Loechern. Siehe z.B. die Geschichte der 3. Infanteriedivision, die in Belgien Carrier in einem Gegenangriff einsetzte, mit unangenehmen Ergebnis.
Interessant, hast Du mal die Fundstelle für mich? Kann schon sein Le Q da nicht objektiv war, den Eindruck habe ich in seinem Búch des öfteren.

ZitatHallo Dirk,

da mir die kompletten "Originale" aus denen Du hier zitierst nicht vorliegen kann ich das von Dir geschriebene erst einmal nur zur Kenntnis nehmen. Wird aus weiteren Seiten dann noch konkret ersichtlich auf welche Station/en sich der Bericht bezieht und welche Radarsets dort zum Einsatz kamen, sprich Transmittertyp, Receivertyp, Antennenkonfiguration...
Für mich liest sich das ganze so dass dort mit einem experimentellen Versuchsaufbau rumhantiert wurde der weit entfernt von jeder Truppentauglichkeit war und für die tägliche Praxis ( in 1940 ) im beabsichtigten Finden von Schiffszielen noch völlig ungeeignet war.
Über Transmitter, Receiver etc. habe ich nichts gedrcukt vorliegen. Ich glaube aber das in den (ja gratis runterladbaren) COS-Papieren Aufstellungen über die Anzahl der jeweils hergestellteb Transmitter etc. vorhanden sind.

Und m.E. waren die CHL sehr wohl zum Orten von Schiffsansammlungen geeignet. Mit ADM 179/151 habe ich unter anderem Trackingcharts und die dzugehörigen Berichte (Bezeichnung Worth Matravers Reports). Danach:
7.12.: 4 Schiffe auf 8 Meilen geortet. Tatsächlich waren es wohl 6
8.12. 03:43: 3 Schiffe auf 19 Meilen geortet. Waren wohl 6
8.12. 08:25: 1 Schiff auf 10 Meilen geortet. War wohl ein Patrouillenboot.
8.12. 14:40 1 Schiff auuf 5 Meilen geortet. Fehlmeldung
9.12. 10:34 1 Schiff auf 5 Meilen geortet. War ein Schlepper
9.12. 11:05 1 Schiff auf 5 Meilen geortet. War wohl ein Schlepper
9.12. 19:34 und 19:52 jeweils 4 Schiffe auf 12 bzw. 14 Meilen geortet. War ein Konvoi mit 4 Schiffen und 2 Eskorten. Weitere Ortungen hierzu bis 23:54
10.12. 10:45 1 Schiff auf 7 Meilen geortet. Waren wohl 3 Fischkutter
10.12. 14:45 1 Schiff auf 7 Meilen geortet. War wohl ein ML

Die Richtungs und Entfernungsangaben waren wohl von unterschiedlicher Qualität.

Fazit aus meiner Sicht: Bei weitem noch nicht ausgereift. Aber durchaus in der Lage Schiffe zu orten (wenn auch nicht immer am genauen Ort und in der korrkten Anzahl). Da es im vorliegenden Fall um 4 Transportflotten von jeweils meheren 100 Fahrzeugen handelt, die mehrere Stunden sich im Ortungsbereich der Schiffe befunden hätten und da mehere CHL Stationen betroffen gewesen wären, denke ich schon, dass man davon ausgehen kann, dass das Radar was geortet hätte. Aber wie schon von anderer Seite gesagt. Wenn nicht, dann hätten das die Patrouillen gemacht.

ZitatAlles richtig. Nur kann ich nirgendwo sehen das die 3,7" ausschliesslich Shrapnell hatte. Was ich finden kann zeigt das sie sowohl Shrapnell als auch HE hatten. Eindeutig bei Wikipedia, aber das ist natuerlich keine gute Quelle, aber auch anderswo. Ich werde mal Richard Doherty fragen
Das hatte ich auch nie behauptet. Ich hatte geschrieben, dass die HE und ein paar Shrapnell hatten. Das ist dann aber von einer gewissen Peron mal wieder fehlverstanden/verdreht worden...

Habe gerade wider einige Dokumente aus Freiburg bekommen. Sehr interessant. Sturmboote scheinen wohl ca. 100 je Division zugeteilt worden zu sein. Das eine Korps ging allerdings aufgrund von Erfahrungen nur davon aus das 75% Einsatzbereit sind. Des Weiteren wurde in einem Dokument nicht damit gerechnet, dass die Tauchpanzer den RMC durchwaten können.

Da wir das Thema glaube ich auch hier hatten... die Tauchpanzer sollten erst bei der Erkämpfung der 2km-Linie helfen und dann zurückgehen um sich Landkampffähig zu machen. Was das genau bedeutet und inwieweit davor die Kampfbereitschaft eingeschränkt war weiß ich nicht.

Gruß

Dirk

Nachtrag
ZitatKönnte sein, wobei Dtl nicht nur die Mg 34 benutzt hat, und mir sind keine unterschiedlichen Dotierungen bekannt. Interssanter Weise führen die englischen Soldaten aber mehr Gewermun mit, wobei HIER kein grosser Unterschied in der Feuerfolge geben sollte.
(Wie ich feststelle, ist die Dotierung für die GrW auch niedriger, als in Dtl)
Doch das Lee Enfield konnte schneller feuern als der dt. Karabiner. Hatte auch ein 10 Schuß Magazin gegenüber 5 Schuß beim dt. Gewehr.

Zitat@Dirk:

Zitat

Dann mach das doch mal... die würden aber auch nur anzeigen was die Deutschen dachten und nicht was dort tatsächlich war
Was ich von diesen Stellungskarten bisher gesehen habe, sind sie bemerkenswert genau. Dort werden Bonker, Stacheldrahthindernisse, PzGräben, Strassensperren angezeigt, die anhand englischer Stellungskarten auch dort waren. Alles wird sicherlich nicht angezeigt, was angezeigt wird, könnte einen mehr, als groben Überblick schaffen!
Da die Briten sehr geschickt im Anlegen von Scheinstellungen und in der Tarnung waren würde ich nur britischen Karten trauen.

Huszar

Hallo,

@Andreas:
ZitatGenau.  Matrose zwinkert Und jetzt 1 + 1 zusammenzaehlen.

Die dt. Gewehr und MG-Patronen waren allerdings auch identisch  :wink:

Was interessanter ist, ist dass auch die GrW weniger Mun mitgeschleppt haben (und weniger GrW vorhanden waren), und dazu eher für Nebelbildung gedacht waren.

@Dirk:
Fällt dir da bei den Entfernungen was auf?
Aus den 10 Ortungen wurden nur 3 auf mehr, als 10ml gemacht. 10ml sind so etwa Mitte Strasse von Dover, die Spitze des Geleitzuges wäre zu diesem Zeitpunkt etwa 3,5 Stunden (20-22 sm) von den Stränden entfernt.

ZitatAber wie schon von anderer Seite gesagt. Wenn nicht, dann hätten das die Patrouillen gemacht.
Wenn es sie gegeben hätte, wahrscheinlich.

ZitatDa die Briten sehr geschickt im Anlegen von Scheinstellungen und in der Tarnung waren würde ich nur britischen Karten trauen.

Wie gesagt, was ich bisher von diesen Karten gesehen habe, deckt sich mit den englischen Lageplänen so ziemlich.
Vorteil der dt. Karte ist, dass es zusammengefasst ist, und du nicht x KTBs durchforsten musst.

mfg

alex
Reginam occidere nolite timere bonum est si omnes consentiunt ego non contradico
1213, Brief von Erzbischof Johan von Meran an Palatin Bánk von Bor-Kalán

Bergedorf

Hallo Alex,

Zitat@Dirk:
Fällt dir da bei den Entfernungen was auf?
Aus den 10 Ortungen wurden nur 3 auf mehr, als 10ml gemacht. 10ml sind so etwa Mitte Strasse von Dover, die Spitze des Geleitzuges wäre zu diesem Zeitpunkt etwa 3,5 Stunden (20-22 sm) von den Stränden entfernt.
Je größer das Ziel, desto größer in der Regel die Reichweite. Die Invasionsflotten waren riesige Ziele. Aber auch sonst, 3,5 Stunden vorhar ist auch schon reichlich früh.

ZitatZitat

Aber wie schon von anderer Seite gesagt. Wenn nicht, dann hätten das die Patrouillen gemacht.
Wenn es sie gegeben hätte, wahrscheinlich.
Ach Alex, Du hast doch schon die Patrouillen-Befehle des Dover Commands gesehen. Und wofür sollten die Briten sonst die hunderte APV-Boote haben?

Gruß´

Dirk

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