Flottenplanung unter Tirpitz

Begonnen von maxim, 02 Juli 2025, 07:04:30

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Big A

ZitatBig A hat seine ähnlichen persönlich ehrentwürdigenden Vorwürfe auch schon zurückgezogen und sich aus dem Forum verabschiedet.
Man(n) liest halt was man möchte.
Gar nichts habe ich zurückgezogen, nur keine Lust mehr auf dem hier gezeigten Niveau unbewiesener Behauptungen, noch dazu dem hier gut bekannten und angesehenen Autor der Rezension gegenüber weiter zu diskutieren.
Als aktueller Geschichtsstudent im ersten Semester habe ich ( mal wieder ) gelernt, keine Behauptung ohne Quellenangabe, Originalquellen!!
Bis heute trotz mehrfacher Aufforderung nicht geliefert, aber beleidigt um sich hauen.
Sagt alles.

Gute Nacht

Axel
Weapons are no good unless there are guts on both sides of the bayonet.
(Gen. Walter Kruger, 6th Army)

Real men don't need experts to tell them whose asses to kick.

Benjamin

Im Sinne des Weihnachtsfriedens schließe ich das Thema für die nächsten Tage. Die letzten Beiträge waren nun doch weniger sachdienlich und mehr "im Kreis drehen".

If there's more than one possible outcome of a job or task, and one of those outcomes will result in disaster or an undesirable consequence, then somebody will do it that way.

Benjamin

Der Thread ist wieder offen. 
If there's more than one possible outcome of a job or task, and one of those outcomes will result in disaster or an undesirable consequence, then somebody will do it that way.

beck.Schulte

Wie ist es denn nun? Bringt Herrn K. mit seinem Spezial-Gröner oder ich mit meinem Normal -Gröner was die 14-18 M-Boote an geht die korrekten Informationen? Mache sich jeder sein eigenes Bild. Hier meine Ausführungen:
Wie kam es zu dem Standart-Minensuchboot? Mit Kriegsbeginn wurde der Minensuchdienst mehr schlecht als recht durch ältere T-Boote und Hafenschleppern ausgeführt. Besonders das offensive Minenlegen der Russen zeigte die Schwächen der deutschen Abwehr auf.  Die HMD Swinemünde schlug daraufhin im Sept. 1914 vor, geeignete Boote für den Suchdienst zu erstellen. Schon im Okt. 1914 gab der Admiralstab dann den Bau von 14 später von 12 weiteren Booten frei, die in den Minensuchdivisionen die T-Boote ablösen sollten. Wie diese neuen Boote aussahen und wo sie erstellt werden sollten, war noch offen. Die Werften erhielten eine Spezifikation für den zubauenden Typ einer Standartausführung.  Letztlich entschied man sich für den Entwurf der Seebeck Werft. In der Zwischenzeit ermittelte das RMA die Betriebe die Kapazitäten frei hatten. Ideal waren es welche, die auch über einen Kessel- & Maschinenbau verfügten.  Im Dez. 1914 ging der erste Auftrag an Seebeck (M1-M6) Neptun (M7-M12)  Nordsee Werke (M13-M14). Seebeck als Vorbauwerft erstellte nun die nötigen Schiffbau-, Ausrüstung und weitere Zeichnungen & Dokumente. Die SBK Bremerhaven richtete eine eigene Dienststelle für die Bauaufsicht ein.  Das alles wird gedauert haben, da die Nachbauwerften die Seebeck Unterlagen noch auf ihr Fertigungsprogramm umstellen und Helgen / Baudock geräumt werden mussten. Dadurch erfolgten die Kiellegungen nicht vor dem  Frühjahr 1915. Die Stapellauf / Ausdock Daten sind im Gröner einzusehen. Sie lagen nicht vor Ende Mai 1915, meist viel später  Die letzten M-Boots-Aufträge denen keine weiteren folgten  (36 Boote)  gingen im Mai 1918 an die Werften.  Die Aufträge erfolgten en bloc und niemals für einzelne Boote.  1- 3 Tage vor der Ablieferung / In Dienststellung der Boote erfolgte eine Probe- Abnahmefahrt durch die SBK mit einer gemischt Zivil-Marinemannschaft. Die I.D. Stellung (Datum im Gröner) in WHV für die Nordsee (Kiel wohl für die Ostsee ) am folgenden Tag.  Das galt bis Ende 1917, dann wurde in Kiel & WHV nach der I.D. Stellung das Bugschutzgerät teilweise auch die Bewaffnung  eingebaut. Dadurch verzögerte sich die Frontbereitschaft ab dieser Zeit und nur in diesen Fällen um einige Wochen. Stärker verzögerte die Spanische Grippe die Abliefungs- und i.D. Daten.
Der Gröner enthält das Stapellauf- und i.D. Datum, nicht Auftrags-, Kiellegungs- und Probefahrt Datum. Diese sind in den Marine Akten und den Unterlagen der Werften ersichtlich.  Die Daten zu jedem Boot sind im HMA -von Thomas erstellt- einzusehen.

Als Zugabe mal nen M-Boot was bei dieser Gelegenheit 6 Menschen mit in die Tiefe nahm.
PS: Fall wer Fragen zu einzelnen M-Booten hat, solle sich melden.

t-geronimo

Nein. Herr K. ist auf eigenen Wunsch nicht mehr Mitglied dieses Forums.
Gruß, Thorsten

"There is every possibility that things are going to change completely."
(Captain Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941)

Forum MarineArchiv / Historisches MarineArchiv

Urs Heßling

moin,

Zitat von: beck.Schulte am 29 Dezember 2025, 16:35:29Besonders das offensive Minenlegen der Russen zeigte die Schwächen der deutschen Abwehr auf.
siehe Sonntagsrätsel (5.)

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

beck.Schulte

Hallo Urs. Na ja die technische Entwicklung des bis in die 50ziger des 20JH doch sehr an dem Original von 1914 erinnernden Typus des deutschen Hochsee-Minensuchbootes ist für die Zeit vor ca. 1935 noch nicht -nach Stand der Aktenlage-erforscht. Wie überhaupt die Bootstechnik der Fahrzeuge der Kaiserlichen Marine knapp unter dem T-Boot auf kein Interesse stößt.  Neben diesem fehlendem Interesse ist es die aufwendige Arbeit/Kosten die man nicht bereit ist zu investieren. Dazu kommt die immer mehr umsichgreifende Meinung im Internet ja alles für lau zu erhalten. Jo, so is it!  8-)

wirbelwind

Moin,

auch wenn Herr Koerver nicht mehr Mitglied des Forums ist, möchte ich doch seine noch offen gebliebene Frage betreffs meines letzten Statments zu ihm beantworten.Schließlich hatte er mir da ja einiges unterstellt. Im #150 des Threads steht es schwarz auf weiß für mich, dass er mitteilt, dass der Rezensent(A. Niestle) ihn als ,,Fälscher" bezeichnet hätte.                                   So, nun genug davon. Freue mich auf weitere interessante Posts zu diesem Thema.

MfG Rüdiger

beck.Schulte

Rüdiger, macht es Sinn? Herr K antwortet nicht und damit ist die Sache wohl erledigt. Meine persönliche unmaßgebliche Meinung

wirbelwind

Moin Bernd,

jeder macht es so, wie er es für richtig hält. Für mich gab es noch eine offene Frage, die ich auch für Mitlesende beantworten wollte. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Damit hat sich Koerver für mich  erledigt. Suum cuique. 

MfG Rüdiger

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