Planung: 200.000 Deutsche sollten in der Bretagne landen?

Begonnen von leclerc1944, 05 Januar 2026, 14:02:22

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leclerc1944

Also Desertfox!
ich lasse sie mal dies zum lesen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Denkschrift_Moltke/Ludendorff

und weiter in Frz. Sprache, über General Moltke habe ich diesen Interessen Paragraf übersetzt.
ZitatAm 1. August glaubt die deutsche Regierung aufgrund eines Missverständnisses, dass Großbritannien die Neutralität Frankreichs garantiert, wenn Deutschland auf jegliche Feindseligkeiten gegenüber Frankreich verzichtet: Der Kaiser befiehlt daher um 17 Uhr General Moltke, den Vormarsch der deutschen Armee im Westen auszusetzen und den Großteil der Truppen gegen Russland zu konzentrieren (,,Marschieren wir mit der ganzen Armee geradeaus nach Osten")[14]
Moltke antwortet, dass dies unmöglich sei (,,Wenn Eure Majestät darauf bestehen, alle deutschen Streitkräfte nach Osten zu führen, werden wir nur noch ungeordnete Gruppen bewaffneter Männer ohne Nachschub haben, anstatt kampfbereiter Truppen.")[14], doch Wilhelm hält an seinem Befehl fest, nachdem er ihm gesagt hat: ,,Ihr Onkel hätte mir eine andere Antwort gegeben! "[15] und die sofortige Rückruf der Deckungseinheiten an: Moltke verlässt diese Sitzung niedergeschlagen[16]. Aber das Missverständnis wird am Abend durch ein Telegramm von George V. ausgeräumt; um 23 Uhr ruft der Kaiser Moltke erneut zu sich und erklärt ihm: ,,Jetzt können Sie tun, was Sie wollen."[17] Die Mobilmachung beginnt also am nächsten Morgen mit der Umsetzung des Einsatzplans wie vorgesehen: Die 16. Division ist ohnehin bereits in Luxemburg einmarschiert (gemäß dem Plan zur Deckung des Einsatzes). Moltke schreibt später: ,,Es ist unmöglich zu beschreiben, in welcher Stimmung ich nach Hause kam, ich war wie gebrochen und vergoss Tränen der Verzweiflung [...] Es war meine erste ernsthafte Erfahrung in diesem Krieg. Ich konnte die Eindrücke dieser Erfahrung nicht überwinden. Sie zerbrach etwas in mir, das nicht mehr wiederhergestellt werden konnte. Mein Vertrauen und meine Zuversicht waren erschüttert."[18]

So am 1.8.1914, gab es zu erst ein Missverstand.

Und so mit den Zahlen von Moltke, kann die eher hilfreich sein für die Berechnung?

beck.Schulte

Irgendwie kam ich mit alldem nix anfangen. Alles recht diffus.  Was will uns der Schreiber eigentlich sagen?   :/DK:

wirbelwind

Moin,
diese Frage stellte sich auch in anderen Foren, wo der User zu verschiedenen Themen schrieb.Bestenfalls will er andeuten, dass die Deutschen wiedermal eine Siegchance im 1. WK verschenkten. Das ist aber reiner Spekulatius bzw. der Eindruck von mir.
MfG Rüdiger

Big A

Schöne Geschichtenm aber keine Geschichte!
Zeitungsbericht sind keine Originalquellen, und nur diese zählen.

@ Desertfox

Eine ähnliche Frage habe ich meinem Prof mal bzgl der Landung der Normannen 1066 gestellt.
Wo kamen das Material und die Bootsbauer der Invasionsflotte her? Es gibt in den Originaldokumenten zu den Zeitablauf einfach Widersprüche.
Hatte da als Erstsemester leider wenig Gegenliebe gefunden :angel:  8-)

Axel
Weapons are no good unless there are guts on both sides of the bayonet.
(Gen. Walter Kruger, 6th Army)

Real men don't need experts to tell them whose asses to kick.

Urs Heßling

moin, Axel,
Zitat von: Big A am 07 Januar 2026, 13:44:34Eine ähnliche Frage habe ich meinem Prof mal bzgl der Landung der Normannen 1066 gestellt.
Wo kamen das Material und die Bootsbauer der Invasionsflotte her?
auch im Teppich von Bayeux ?

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

leclerc1944

So kommen wir mal zurück zu der Zeitung Republicain Süd Oranais, wo ich Fortsetze.

ZitatUm einen zu retten,
der öffentlich versteigert wurde, setzte ich
gegen den Deutschen und zahlte
nach und nach das Zehnfache
des Ausrufpreises für den Stein. Ein seltsames Duell,
das in einem Dorf,
in dem Steine keinen Wert haben, für Aufsehen sorgte;
die örtlichen Ausgrabungen kommentierten
dieses Abenteuer, sodass ein Skandal
entstand, der sogar zu einer
Interpellation im Senat führte: Das
geschah wenige Jahre vor dem
Krieg, zu einer Zeit, als einige
Geister begannen, sich über das
immer größer werdende Ausmaß
der deutschen Einmischung in
unsere Angelegenheiten und auf
unserem Territorium zu empören.
Der Krieg bricht aus;
Also ja hier mit der Ansage von dem Skandal, wo weiter noch durch die Zeitungen an die Ohren oder an die Augen durch der Zeitung lesen von dem Senat kamen, dann stimmt schon das Jahrgang 1908.

Zitatdie Besitztümer der
Deutschen werden beschlagnahmt, und
der amerikanische Journalist erscheint,
um sie zu interviewen.
,,Hier wird die Geschichte spannend.
Der Kollege aus New York gibt mir im Austausch
für die Informationen, um die er mich bittet,
seine eigenen, und die lauten wie folgt:
,,Ich bin mir absolut sicher",
sagt er, ,,was die Informationen angeht, die ich
besitze; sie stammen aus einer
zuverlässigen Quelle. Wir haben Kenntnis von einem
sehr sorgfältig ausgearbeiteten Plan
des Generalstabs: In diesem Plan spielt die Insel
Bréhat eine bedeutende Rolle,
oder zumindest sollte sie diese
Rolle spielen
, denn der Eintritt Englands in den
Konflikt hat die
so gut durchdachten und sorgfältig vorbereiteten Pläne zunichte gemacht.

Ja und hier wird es spannend, denn es ist noch nicht angesagt, von den 200 000 Männern.

desertfox

Hi Leclerc 1944

Würdest du bitte du meine Frage ( Post Nr 13 ) bezüglich der Anlandung eines Infanterieregiments beantworten oder hast du da keine Antwort

Na ja vielleicht kannst du mir bei der folgenden Frage weiterhelfen

Wie entlade ich Ein Feldartillerieregiment an einer Flussmündung ohne Hafen / Kräne usw

1 Batterie ( Kompanie ) besteht aus

5 Offiziere

148 Unteroffizieren und Mannschaften

139 Pferde

17 Fahrzeuge

6 Geschütze

Bei 2 Abteilungen ( Battalion ) mit je 3 Batterien macht das mal für ein Regiment

918 Offiziere und Mannschaften

834 Pferde

102 Fahrzeuge

36 Geschütze

Der Regimentsstab die 2 Abteilungsstäbe die Munitionskolonnen usw sind hier noch nicht einmal dabei

Da kommt also noch einiges An Soldaten Pferden und Fahrzeugen dazu

Bin schon mal gespannt auf deine Antwort :-D

Grüße und noch einen schönen Tag vom Desertfox

Big A

@urs

Ist zwar off topic, aber die Vorlesung dreht sich um den Teppich und die implizierten Ausssagen.
Da habe ich als Logistiker einfach mal gerechnet und nachgefragt.
Dass 1066 Hastings stattfand steht nicht zur Diskusson, nur das "wie".

Axel
Weapons are no good unless there are guts on both sides of the bayonet.
(Gen. Walter Kruger, 6th Army)

Real men don't need experts to tell them whose asses to kick.

leclerc1944

Hallo alle Leser!
Also frage an den Forum Spezialisten von der Marine.

Es wird später erwähnt dass sollten 150 groß Transport Schiffe von Hamburg und Bremen auslaufen, um die 2 korps zu transportieren.

Zu diese zeit, in dem Reich, gab es diese Menge groß Transportschiffe?

und Spekuliere, eher wir benennt es Kriegsspielen, wo die wo die Planung ausgearbeitet hatten, Auch solche krieg gespielt auf ihren Karten haben.
Und solche Planungen, kann nur gelingen, mit realen Daten, und nicht mit Daten von nicht existierenden Schiffe Anzahl. Oder nicht?

Gebe es eine liste von der Entweder Anzahl von Transport schiffe, wo es unter dem Kaiser gab?
denn bei diesem teil, sind die Vollständige Manövern geschrieben!

Zunächst sollte
ein überraschender Angriff der gesamten
deutschen Flotte in den Ärmelkanal vorstoßen
und die Teile der französischen Flotte, die
diese Gewässer verteidigen, außer Gefecht setzen.
Danach würde
eine zweite Flotte von 150
großen Transportschiffen, begleitet von Aufklärern,
von Bremen und Hamburg auslaufen,
um zwei Armeekorps zu transportieren, die
in Bréhat landen würden. Weitere
Transporte, beladen mit Waffen, Artillerie,
Munition, Ausrüstung
und Militäruniformen, würden
denselben Weg nehmen, um zum selben
Ziel zu gelangen, wo sie auf die Deutschen treffen würden,
die vor Erreichen des Wehrpflichtalters
in den Vereinigten Staaten,
Südamerika und Spanien leben; diese
Männer würden nach der Überquerung des Atlantiks
in Trieux an Land gehen,
ausgerüstet, bewaffnet und in ihren jeweiligen Korps untergebracht.

desertfox

Schauen wir uns doch mal an wo die Landung von 200000 Soldaten erfolgen soll

https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%8Ele_de_Br%C3%A9hat

Mit 3,09 Quadratkilometern bietet die Insel unmengen Platz :zz:

Der Tidenhub von ca 8 Metern kann man auch nicht als so schlimm ansehen :O/Y

Und der riesige Hafen ist für eine Landungsoperation perfekt :TU:)

Die ganzen Felsen um die Insel herum sind für Schiffe auch nicht gefährlich :BangHead:

So jetzt mal im ernst

@ Leclerc Und da sollen 200000 Soldaten und Ausrüstung an Land gebracht werden :O/Y  :O/Y  :O/Y

Macht absolut keinen Sinn denn sie müssten dann noch von der Insel zum Festland gebracht werden also ein zweites mal alles auf Boote verladen um zum Festland zu kommen

Grüße vom Desertfox

Urs Heßling

moin,

wie viele geeignete Schiffe in deutschen Häfen zur Verfügung standen, weiß ich nicht.

Nun folgen einige Punkte, die ich - man möge es mir nachsehen - drastisch verkürzt habe.

Es standen gar keine 2 Armeekorps zur Verfügung, denn sogar die nach dem Schlieffen-Plan aufzustellenden (acht?) Reservekorps, die als Verstärkung des berühmten "Rechten Flügels" vorgesehen waren, wurden nicht geschaffen.

Die Hochseeflotte sollte nach dem Willen des Kaisers, noch einmal bestätigt durch eine Weisung im Oktober 1914, nicht "riskiert" werden. Sie wäre aber, auch ohne ein Eingreifen britischer Streitkräfte (das bei einem Durchfahren des Englischen Kanals durchaus vorstellbar war), der Gefahr von Angriffen durch französische Torpedo- und Unterseeboote ausgesetzt gewesen.

Die tatsächlichen Schwierigkeiten einer solchen amphibischen Landung ergeben sich aus einem Vergleich mit dem zahlenmäßig deutlich kleineren Unternehmen ALBION

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

leclerc1944

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

vielen Dank für Ihre Anfrage an das Bundesarchiv, deren Eingang wir hiermit bestätigen.

Wenn Ihre Anfrage den Zeitraum bis 1945 betrifft, dann müssen Sie momentan leider mit einer Bearbeitungszeit von mehreren Monaten rechnen. Anfragen, die die Überlieferung der Bundeswehr und NVA betreffen, werden in der Regel in ca. drei bis vier Wochen beantwortet.

Bitte sehen Sie von Nachfragen zum Stand der Bearbeitung ab. Sie erhalten nach Abschluss der Bearbeitung unmittelbar unsere Antwort.

Um eine quelle zu finden, habe ich mal direkt an die BA/MA Geschrieben, also Wartezeit, sowie hier es Geschrieben ist, bei der Antwort.

leclerc1944

Zitat von: Urs Heßling am 07 Januar 2026, 18:59:39moin,

wie viele geeignete Schiffe in deutschen Häfen zur Verfügung standen, weiß ich nicht.

Nun folgen einige Punkte, die ich - man möge es mir nachsehen - drastisch verkürzt habe.

Es standen gar keine 2 Armeekorps zur Verfügung, denn sogar die nach dem Schlieffen-Plan aufzustellenden (acht?) Reservekorps, die als Verstärkung des berühmten "Rechten Flügels" vorgesehen waren, wurden nicht geschaffen.

Die Hochseeflotte sollte nach dem Willen des Kaisers, noch einmal bestätigt durch eine Weisung im Oktober 1914, nicht "riskiert" werden. Sie wäre aber, auch ohne ein Eingreifen britischer Streitkräfte (das bei einem Durchfahren des Englischen Kanals durchaus vorstellbar war), der Gefahr von Angriffen durch französische Torpedo- und Unterseeboote ausgesetzt gewesen.

Die tatsächlichen Schwierigkeiten einer solchen amphibischen Landung ergeben sich aus einem Vergleich mit dem zahlenmäßig deutlich kleineren Unternehmen ALBION

Gruß, Urs

Servus, In Deutschland nicht, aber der plan war ausgedacht, aus Amerika + SOd Amerika, diese 200 000 leute zu bekommen, oder zu Ereichen!

beck.Schulte

Leude, ich glaub es wird Zeit alles nach "Fiete`s kleines Lachalbum`zu verschieben, sonst kommt noch wer auf die Idee, dass auch nur ein Funke Ernsthaftigkeit dem anhaftet.  :ROFL:

desertfox

Also 200000 Leute aus Nord und Südamerika sollen dort angelandet werden

Die haben bestimmt alle schon eine militärische Ausbildung und da sind genügend Offiziere und Unteroffiziere dabei

die befähigt sind Grossverbände zu führen

Ich schliesse mich Beck Schulte an

Bitte in "Fiete`s kleines Lachalbum`zu verschieben

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