Einheitslinienschiff IJN Mikasa von Merit International im Maßstab 1:200

Begonnen von madtatt, 07 Dezember 2025, 17:19:45

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desertfox

Hi Jölle

Bin sprachlos mal wieder vom allerfeinsten  :-)  top  :sonstige_154:

Zahnstocher mit Teil drauf zeigt jedem in welcher Dimension du da arbeitest :TU:)

Weiter so und ne gaaaaaanz ruhige Hand

Grüße vom Desertfox


madtatt

Vielen Dank Wüstenfuchs,

und wo du es gerade ansprichst, die ruhige Hand brauche ich jetzt mehr den je.

Es war nämlich soweit.
Die Masten wurden gesetzt und meine Mikasa bekommt langsam ihr endgültiges Profil. Ein weiterer Meilenstein ist geschafft!
Das Ausrichten der Masten war allerdings eine kleine Nervenprobe. Innerhalb der kurzen offenen Zeit des Klebers mussten alle sauber in Position gebracht werden. Das war der Preis dafür, das untere Drittel bereits so früh zu montieren. Aber wie ihr seht: Alles hat bestens geklappt!



Anschließend habe ich das Schiff vorsichtig auf die Seite gelegt und die Naht am Mast ordentlich versäubert und kaschiert. Ab jetzt ist bei jedem Arbeitsschritt höchste Vorsicht geboten, damit die bereits montierten Bauteile keinen Schaden nehmen. Mein Montageständer leistet mir dabei weiterhin hervorragende Dienste.



Danach waren die restlichen Rollen an der Reihe, verlötet....



.... und anschließend lackiert. Kleine Bauteile, die später für ein stimmiges Gesamtbild der Takelage sorgen.



Als nächsten Schritt erstelle ich aus den Blöcken, den komplexen Taljen für den Kranbaum. Damit rückt die Takelung wieder ein Stück näher!
Also Modellbauer, bleibt an Bord. Es gibt noch einiges zu tun!

Grüße, der Jölle.

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HeavyMetalUrOpa

Moin Jölle,

zu deinem Modell brauche ich ja nichts mehr zu sagen, einfach Wahnsinn.

der Montageständer ist auch ziemlich genial. top Bei meinem jetzigen Modell der "Mölders" (in Karton) hilft mir das nicht mehr, aber beim nächsten Projekt wird das direkt umgesetzt werden.
So kann man sehr gut die vielen Kleinteile, einiger Maßen sicher, anbringen.

Ich beobachte weiter, ein schönes WE noch :MG:
LG
Ernst
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,,Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun." – Johann Wolfgang von Goethe

desertfox

Hi Jölle

Wie immer  top  top  top  :BangHead: und weiter so

Grüße vom Desertfox

madtatt

Da bin ich schon wieder!

Vielen Dank euch beiden. 😊

Freut mich das die mein Montageständer gefällt, Ernst. Man muss tatsächlich ein wenig Zeit und Mühe investieren um ihn zu bauen, aber auf die lange Zeit gerechnet die ich an so einem Modell sitze, ist er das allemal wert.

Da das Zusammensetzen der Blöcke zu einer kompletten Talje deutlich einfacher von der Hand ging als erwartet, gibt es heute gleich noch ein kleines Update von meiner Werft.
Vor diesem Arbeitsschritt hatte ich ehrlich gesagt einigen Respekt. Normalerweise hätte ich den Flaschenzug mitsamt den Blöcken bequem vorbereiten und anschließend zusammen mit Mast und Ladebaum am Modell montieren können. Durch meine etwas abgewandelte Bauweise blieb mir allerdings nichts anderes übrig, als die Talje nachträglich zwischen den bereits montierten Bauteilen einzufädeln. Nicht unbedingt die angenehmste Ausgangslage, wenn man bedenkt, wie filigran das Ganze ist. 😉
Zwischenzeitlich hatte ich ja die Blöcke modifiziert und aus den ursprünglich zweidimensionalen Ätzteilen dreidimensionale Rollen gemacht. Das war zunächst eher eine optische Entscheidung, sollte sich jetzt aber als echter Glücksgriff erweisen.
Also frisch ans Werk! Zunächst habe ich ein längeres Stück Takelgarn am ersten Block befestigt ...



... und mich anschließend Rolle für Rolle vorgearbeitet. Durch Einfädeln ließ sich das Garn nach und nach durch die einzelnen Blöcke führen, bis daraus schließlich der komplette Flaschenzug entstand. Ein kleines Stück Klebeband hielt mir dabei das Garn auf Spannung, sodass die bereits eingefädelten Partien nicht gleich wieder aus der Spur gerieten. Man muss sich auf der Werft schließlich auch mal selbst ein drittes Händchen organisieren! 😄



Als ich das Modell anschließend drehte, kam mir allerdings eine Frage in den Sinn, die ich bei aller Begeisterung für das erfolgreiche Einfädeln glatt übersehen hatte: Wo befestige ich eigentlich die losen Enden der Talje?



Aber auch dafür fand sich eine unkomplizierte Lösung. An der Stelle, an der laut Pontos ohnehin die geätzten Seile befestigt werden sollten, habe ich kurzerhand eine kleine Öse angebracht. Damit ließ sich das Garn sauber anschlagen und die Talje ordentlich abschließen.



Und damit ist ein weiteres empfindliches Bauteil an Bord! Gerade bei solchen filigranen Arbeiten bin ich immer froh, wenn alles seinen vorgesehenen Platz findet, ohne dass man dabei versehentlich etwas verbiegt oder beschädigt.



Ich finde, das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Die Taljen machen einen richtig schlanken Fuß! Die dreidimensionalen Rollen kommen deutlich besser zur Geltung, und auch der gesamte Verlauf wirkt schön sauber und stimmig.



Besonders freut mich, dass die Taljen jetzt in genau den richtigen Winkeln am Mast hängen. Damit ist dieser kleine, aber nicht ganz unwichtige Abschnitt der Takelarbeiten erfolgreich abgeschlossen.
Jetzt kann es mit der eigentlichen Takelage weitergehen. Mal sehen, welche kleinen Herausforderungen die nächste Runde auf unserer Werft bereithält!


Grüße, der Jölle.

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madtatt

Kommen wir zu einem Bauschritt, über den ich mir schon länger so meine Gedanken gemacht habe.

Angefangen hat das Ganze, als ich die extrem filigranen Ausleger mit den kleinen Rollen an den Knotenblechen der Plattform montiert habe. Inzwischen wusste ich, dass über diese Rollen die Ruderlageanzeiger geführt werden. Und da kam mir doch der Gedanke: Halten diese zierlichen Konstruktionen später auch der Belastung durch die Takelage stand? Schließlich wollte ich nicht, dass mir beim Spannen der Fäden gleich die ersten Bauteile wieder abbrechen.
Wie sich inzwischen herausgestellt hat, waren meine Bedenken glücklicherweise unbegründet! Aber dazu gleich mehr.



Bevor die Ruderlageanzeiger allerdings an Bord gehen konnten, mussten die kleinen Signalkörper erst einmal angefertigt werden. Und genau hier kam mein Freund Ingo aus dem Wettringer Modellbauforum ins Spiel. Er hat mir liebenswerterweise mit seinem neuen Harzdrucker einige dieser Signale in unterschiedlichen Größen gedruckt und zukommen lassen.
Lieber Ingo, dafür noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön! Solche kameradschaftliche Unterstützung macht unser gemeinsames Hobby doch erst richtig schön. 😊



Als Nächstes mussten die kleinen Signalkörper mit einer Bohrung versehen werden, um das Takelgarn befestigen zu können. Schlauerweise hatte Ingo beim Druck bereits eine kleine Zentrierung vorgesehen. Dadurch ließ sich der Bohrer wunderbar mittig ansetzen, ohne dass ich lange herumprobieren musste.
Ein winziger Tropfen Sekundenkleber in die Bohrung, das Takelgarn eingesetzt und schon war die Verbindung hergestellt.



Natürlich wollte ich zunächst wissen, ob die Sache auch hält. Also habe ich die beiden Signale vorsichtig auf Zug gebracht, um die Klebestellen auf ihre Festigkeit zu prüfen. Schließlich sollen die Ruderlageanzeiger später nicht nur gut aussehen, sondern auch die nötige Spannung in der Leinenführung vertragen.
Der Test verlief zu meiner Zufriedenheit, und bei dieser Gelegenheit bekamen die beiden Signalkörper auch gleich ihren passenden Anstrich.



Damit war die Vorarbeit erledigt und es hieß: Ab damit aufs Schiff!



Die Montage gestaltete sich dank des vergleichsweise großen Maßstabs erfreulich unkompliziert. Ich musste die Takelgarne lediglich über die bereits montierten Rollen an den Auslegern führen und anschließend am unteren Ende entsprechend sichern.
Und siehe da: Die filigranen Ausleger machten klaglos mit! Meine anfänglichen Bedenken waren also tatsächlich unbegründet. Manchmal darf man sich als Modellbauer ruhig auch einmal positiv überraschen lassen. 😉



Damit ist wieder ein kleines, aber feines Detail an Bord gekommen.



Und ein weiterer Schritt auf dem Weg ins große Takelage-Land ist geschafft!
Grüße, der Jölle.

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wirbelwind

Moin Jölle,

wie bereits erwähnt, bin ich kein Modellbauer. Trotzdem bin ich immer wieder gespannt, welche Baufortschritte Du als nächstes postest. Gerade auch die filigranen Details finde ich sehr spannend und ringen meine Hochachtung ab. Bis zum nächsten Mal.

MfG Rüdiger

desertfox


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